2.Bundesliga

Dresden nach Ausschreitungen fassungslos

Die Verantwortlichen von Dynamo Dresden haben mit völligem Unverständnis auf die von den eigenen Fans verursachten Ausschreitungen rund um das Spiel bei Arminia Bielefeld reagiert. SID-IMAGES/Pixathlon/

Dresden - Die Verantwortlichen von Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden haben mit völligem Unverständnis auf die von den eigenen Fans verursachten schweren Ausschreitungen rund um das Spiel bei Arminia Bielefeld (1:1) reagiert. "Wie unser Cheftrainer Olaf Janßen sind der gesamte Verein, unsere Spieler und Mitarbeiter über die Vorkommnisse zutiefst beschämt. Das Ausmaß an Gewalt macht uns fassungslos", sagte Geschäftsführer Christian Müller.

Mehrere Hundert Dynamo-Anhänger hatten am Freitag nach Angaben der Polizei für "eine Spur der Gewalt vom Bahnhof bis zum Stadion" gesorgt. 17 Polizisten wurden verletzt, zwei davon schwer. Mehrere Einsatzwagen wurden demoliert, ein Polizeipferd erlitt eine Schnittwunde, ein Kino und ein Supermarkt wurden überfallen.

"Wieder haben in schwarz-gelb auftretende Gewalttäter dafür gesorgt, dass wir als Dynamo mit Krawallen, Ausschreitungen, Diebstahl und sogar schwerer Körperverletzung in Verbindung gebracht werden", so Müller: "Um es ganz klar zu sagen: Das sind keine Fans von Dynamo! Das sind Kriminelle, die Angst und Schrecken verbreiten."

Der Klub distanzierte sich vom Verhalten der Fans und will "eng mit den Behörden bei der Ermittlung der Täter zusammenarbeiten". Mit Vertretern der Fanszene, den Sicherheits- und Fanbeauftragten sowie den Polizeibehörden in Bielefeld sollen die Vorgänge analysiert und danach Konsequenzen gezogen werden. Müller bat die Geschädigten um Verzeihung: "Unsere Genesungswünsche gelten den Verletzten. Sie und alle anderen Gewaltopfer möchte ich im Namen des Vereins um Entschuldigung bitten."

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