Champions League

Donezk: Rechtsextreme greifen BVB-Mitarbeiter an

Beim Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund in Donezk ist es zu einem Zwischenfall mit rechtsextremen Fans aus dem eigenen Lager gekommen. SID-IMAGES/Firo/

Dortmund - Beim Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund in Donezk ist es zu einem Zwischenfall mit rechtsextremen Fans aus dem eigenen Lager gekommen. Wie der Fußball-Bundesligist am Freitag mitteilte, wurden der BVB-Fanbeauftrage Jens Volke und Thilo Danielsmeyer, Mitarbeiter des Fan-Projekts Dortmund, von Rechtsradikalen angegriffen. Danielsmeyer wurde auf einer Toilette im Stadion brutal zusammengeschlagen.

Der deutsche Meister sprach gegen die insgesamt drei Angreifer bundesweite Stadionverbote aus. Einer der mutmaßlichen Täter soll BVB-Mitglied sein, gegen ihn wurde ein Ausschlussverfahren eingeleitet. "Die Handlungen waren niederträchtig und stellen einen absoluten Tabubruch dar", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Schon in der Vergangenheit hatte der Klub Probleme mit rechtsradikalen Fans.

Nach Darstellung des BVB fielen die drei bereits vor dem Spiel auf, weil sie rechtsextreme Parolen riefen. Der Fanbeauftragte Volke wurde von ihnen angegriffen und ins Gesicht geschlagen, als er sich ein Bild von der Situation machen wollte. Ukrainische Ordner unterbanden die Angriffe. Danielsmeyer wurde auf der Toilette in den Rücken getreten, ins Gesicht geschlagen, sein Kopf gegen die Wand geschlagen. Ein BVB-Fan hörte seine Hilferufe und half ihm.

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