Doping

Diack: "Ohne Anti-Doping-Offensive kein Olympia"

Ohne überzeugende Anti-Doping-Offensive kein Olympia: Mit diesen Worten hat Lamine Diack, Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, Kandidat Istanbul gewarnt. SID-IMAGES/AFP/VALERY HACHE

Istanbul - Ohne überzeugende Anti-Doping-Offensive kein Olympia: Mit diesen Worten hat Lamine Diack, Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF und Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), gut fünf Wochen vor der Vergabe der Sommerspiele 2020 die bisher schärfste Warnung an die Adresse des türkischen Regierung und des Kandidaten Istanbul geschickt. Gegenkandidaten am 7. September in Buenos Aires sind Madrid und Tokio.

Diack sagte angesichts der 30 aktuellen Dopingfälle in der türkischen Leichtathleten dem Branchendienst insidethegames: "Alle paar Tage überführen wir türkische Sportler. Die Situation ist sehr ernst. Sie können sich nicht um Olympia bewerben, wenn sie ihre Athleten nicht kontrollieren können. Die Regierung muss das Doping-Problem lösen."

Zu den positiv getesteten türkischen Leichtathleten gehören zum zweiten Mal in seiner Karriere Esref Apak, Olympiazweiter von Athen 2004 im Hammerwurf, die 1500-m-Olympiasiegerin von London 2012, Asli Cakir Alptekin, sowie die Europameisterin über 100 m Hürden, Nevin Yanit.

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