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DFL und DFB: Rettig hält sich zurück

Andreas Rettig, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), hält sich nach seinem öffentlichen Paukenschlag mit weiterer Kritik am Deutschen Fußball-Bund (DFB) zurück. SID-IMAGES/Firo/

Frankfurt/Main - Andreas Rettig, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), hält sich nach seinem öffentlichen Paukenschlag mit weiterer Kritik am Deutschen Fußball-Bund (DFB) zurück. "Eines möchte ich in eigener Sache klarstellen: Es war nicht das Bestreben von mir, jemanden persönlich zu treffen, sondern nur, ein paar Dinge anzusprechen", sagte Rettig (50) am Rande der Vorstellung des Bundesliga-Spielplans am Freitag.

Zudem wollte er sich nicht weiter äußern, weil "ein paar Kilometer weiter" das DFB-Präsidium tagte. An der Sitzung in der DFB-Zentrale in der Otto-Fleck-Schneise nahmen als Vertreter der Liga Harald Strutz, Peter Peters sowie der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung, Christian Seifert, teil. "Deshalb mache ich keine weiteren Anmerkungen", sagte Rettig.

Der ehemalige Bundesliga-Manager hatte am Montag eine ganze Reihe von Kritikpunkten öffentlich gemacht und sich damit den Zorn von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach zugezogen, der diese Kritik als "anmaßend und völlig unangebracht" bezeichnet. Rettig forderte ein Mitspracherecht der DFL bei der Neubesetzung des Sportdirektorpostens beim DFB und mehr Kompetenzen für den Nachfolger von Robin Dutt.

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