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DFL-Boss Rauball über Leipzig: "Nicht aus moralischer Entrüstung Lizenz
verweigern"

Liga-Präsident Reinhard Rauball hat in der emotionalen Diskussion um Emporkömmling RB Leipzig um mehr Gelassenheit geworben. SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

München - Liga-Präsident Reinhard Rauball hat in der emotionalen Diskussion um Emporkömmling RB Leipzig um mehr Gelassenheit geworben. "Ich sehe das nüchtern, wer sportlich aufsteigt und die Lizenzierungsverordnung des Ligaverbandes erfüllt, hat das Recht, in der Bundesliga zu spielen", sagte Rauball den Nachrichtenmagazin Focus.

"Wollen Sie einem Klub aus moralischer Entrüstung die Lizenz verweigern?", fragte er: "Da wünsche ich Ihrem Anwalt viel Spaß. Mögliche Lizenzverweigerungen müssen mit belegbaren Verstößen gegen die Statuten begründet werden."

Der neureiche Klub des österreichischen Brause-Milliardärs Dietrich Mateschitz spielt nach zwei Aufstiegen in Folge bereits in der 2. Bundesliga und möchte so schnell wie möglich in die Spitzengruppe der ersten Liga. 

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte sich zuletzt unter anderem wegen Leipzig zuletzt für die Einführung des Financial Fair Play auch in Deutschland ausgesprochen. "Die DFL tut gut daran, das UEFA-Lizenzierungsverfahren auf Bundesliga-Niveau einzuführen", hatte er der Sport Bild gesagt.

"Das Thema RB Leipzig, die ganze Diskussion, kann man relativ schnell zu den Akten legen ? wenn man Financial Fair Play als Lizenzierung bitte auch in der Bundesliga einführt. Dann ist das Thema von selbst erledigt", sagte Rummenigge.

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