Confed-Cup | 30.06.2013

Del Bosque: Finale wird "Fußball-Fiesta"

Gegen Brasilien, und dann auch noch im "Tempel" Maracanã: Das Traumfinale beim Confed Cup lässt auch das Herz des spanischen Nationaltrainers Vicente del Bosque höher schlagen.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/LLUIS GENE

Rio de Janeiro - Gegen Fußball-Rekordweltmeister Brasilien, und dann auch noch im "Tempel" Maracanã: Das Traumfinale beim Confed Cup lässt auch das Herz des mitunter so distanziert wirkenden spanischen Nationaltrainers Vicente del Bosque höher schlagen. "Das wird eine Fußball-Fiesta", sagte der 62-Jährige über das Endspiel am Sonntag (24.00 Uhr/ZDF) in Rio de Janeiro: "Für alle von uns wird es etwas Wunderschönes. Fußball ist meine Leidenschaft und mein Laster. Ich muss zugeben, ich genieße diesen Moment - auch wenn ich das nicht unbedingt offen zeige."

Seine Verschlossenheit kehrte bei der Frage nach der Aufstellung zurück. Die Spanier Sergio Ramos, Piqué, Cesc Fàbregas und Roberto Soldado hatten zuletzt kleinere Wehwechen, doch del Bosque wollte nicht verraten, ob einer von ihnen ausfällt. "Es ist doch gar nicht so wichtig zu wissen, wer spielt, die Aufstellung wird ähnlich sein wie die, die wir zuletzt gegen Italien hatten", sagte er. Laut del Bosque kommt das Duell mit Brasilien für seine Mannschaft trotz der harten Prüfung im Halbfinale gegen die Azzurri zum "richtigen Zeitpunkt. Wir sind gut drauf und müssen nicht nervös sein."

Das sehen seine Spieler ähnlich. "Spanien wird das Spiel dominieren. Wir haben große Chancen, diesen Titel zu gewinnen", sagte Mittelfeldspieler Xavi. Der Profi des FC Barcelona dachte sogar noch einen Schritt weiter, an die WM im nächsten Jahr. "Dann würden wir gerne eine neue Ära des Erfolgs begründen. Wir haben viel Talent und eine großartige Generation in der Hinterhand, die darauf wartet, unseren Weg weiterzugehen."

Kapitän Iker Casillas warnte unterdessen vor einer Fixierung auf Brasiliens Jungstar Neymar. "Es wäre falsch, sich auf Neymar zu konzentrieren, sie haben viele andere, die Fußball spielen können und in Europa bereits gezeigt haben, was sie drauf haben. Sie alle sind gefährlich. Sie haben gegen Italien vier Tore erzielt und wir hatten gegen Italien Probleme, zu treffen", sagte er.

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