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CONMEBOL: Figueredo folgt auf umstrittenen Leoz

Der Uruguayer Eugenio Figueredo ist neuer Präsident der südamerikanischen Fußball-Konföderation CONMEBOL. Der 81-Jährige übernahm am Dienstag das Amt von Nicolás Leoz. SID-IMAGES/AFP/NORBERTO DUARTE

Asuncion - Der Uruguayer Eugenio Figueredo ist neuer Präsident der südamerikanischen Fußball-Konföderation CONMEBOL. Der 81-Jährige übernahm am Dienstag das Amt des umstrittenen ehemaligen FIFA-Top-Funktionärs Nicolás Leoz aus Paraguay, der in der vergangenen Woche sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt hatte. Figueredo, der zwischen 1997 und 2006 die Geschicke des uruguayischen Fußball-Verbandes leitete, erhält auch den Sitz der südamerikanischen Konföderation im FIFA-Exekutivkomitee.

Figueredos Vorgänger Leoz hatte im Dezember seine vierte Herzoperation über sich ergehen lassen müssen. Er stand der CONMEBOL seit 1986 vor, in der FIFA-Exekutive war Leoz seit 1998 tätig. Leoz' Rücktritt soll aber auch mit der am Dienstag veröffentlichten Untersuchungsakte zum ISL-Bestechungsskandal zusammenhängen. Der 84-Jährige hatte im Zuge der Untersuchungen zugeben müssen, Schmiergelder erhalten zu haben, seinen Sitz in der Exekutive aber zunächst behalten.

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