Afrika-Cup

CAF-Präsident Hayatou macht Pitroipa Hoffnung

Jonathan Pitroipa aus Burkina Faso darf sich trotz seiner Gelb-Roten-Karte im Halbfinale des Afrika-Cups gegen Ghana Hoffnung auf die Teilnahme am Endspiel gegen Nigeria machen. SID-IMAGES/AFP/ISSOUF SANOGO

Nelspruit - Der frühere Bundesliga-Profi Jonathan Pitroipa aus Burkina Faso darf sich trotz seiner trotz seiner Gelb-Roten-Karte im Halbfinale des Afrika-Cups gegen Ghana (3:2 im Elfmeterschießen) verstärkt Hoffnung auf die Teilnahme am Endspiel am Sonntag gegen Nigeria machen. Issa Hayatou, Präsident des afrikanischen Fußballverbands CAF, erklärte öffentlich, dass der Platzverweis durch Schiedsrichter Slim Jedidi "ein Irrtum" gewesen sei.

"Die ganze Welt hat gesehen, dass der Schiedsrichter nicht gut gepfiffen hat", sagte Hayatou: "Mir wurde mitgeteilt, dass Jedidi einen Brief an den CAF-Generalsekretär geschrieben hat, in dem er seinen Irrtum zugegeben hat." Laut Hayatou wird sich die Disziplinar-Kommission der CAF am Freitag mit Burkina Fasos Einspruch in dem Fall befassen. Das Eingeständnis eines Irrtums durch den Schiedsrichter gehört grundsätzlich zu den wichtigen Voraussetzungen für eine Annullierung einer Tatsachen-Entscheidung des Referees.

Jedidi hatte den früheren Freiburger und Hamburger Pitroipa in der Partie am Mittwochabend in der 117. Minute für eine vermeintliche Schwalbe im Strafraum die zweite gelbe Karte gezeigt und des Feldes verwiesen. "Es gab einige skandalöse Entscheidungen", sagte Burkina Fasos Teammanager Gualbert Kabore.

Auch Ghanas 1:0-Führung per Foulelfmeter durch Wakaso Mubarak (13.) ging eine umstrittene Entscheidung Jedidis voraus. Nachdem der Augsburger Aristide Bancé (60.) in Nelspruit die Verlängerung erzwungen hatte, setzte sich Burkina Faso im Elfmeterschießen durch und erreichte erstmals das Endspiel des Afrika-Cups.

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