Bundesliga | 04.04.2013

Bremen: Schaaf denkt nicht an Rücktritt

Trainer Thomas Schaaf von Fußball-Bundesligist Werder Bremen denkt trotz sechs Spielen ohne Sieg in Serie und heftiger Kritik an seiner Arbeit nicht an Rücktritt.

Bremen - Trainer Thomas Schaaf von Fußball-Bundesligist Werder Bremen denkt trotz sechs Spielen ohne Sieg in Serie und heftiger Kritik an seiner Arbeit nicht an Rücktritt. "Nein, das ist nicht in meinem Kopf", sagte der 51-Jährige in einem Interview mit dem Fachmagazin kicker. Zudem widersprach Schaaf der Annahme, er könne sich nach 14 Jahren im Amt an der Weser nur selber entlassen. "Ich finde es respektlos gegenüber unseren Geschäftsführern", sagte Schaaf, "sie sind in der Lage, eigene Entscheidungen zu fällen, also würden sie mich auch entlassen. Es geht letztendlich nicht darum, ob jemand 20 Jahre oder ein paar Wochen im Amt ist. Es geht einzig und allein darum, ob man von der Arbeit desjenigen überzeugt ist."

Werder droht zum dritten Mal in Folge einen internationalen Wettbewerb zu verpassen und rangiert vor dem Heimspiel gegen Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) nur auf Platz 14, weshalb nach der Saison Änderungen an der Mannschaft vorgenommen werden sollen. "Das Team macht doch eine Entwicklung durch. Wir müssen ihm eine Chance geben", sagte Schaaf, "am Saisonende überprüfen wir den Kader, planen dann sinnvolle Verstärkungen."

Die Hanseaten wollen dann auf erfahrene Spieler setzen. So gilt der Österreicher Andreas Ivanschitz (29) als möglicher Neuzugang. Der Offensiv-Allrounder erhält bei Mainz 05 keinen neuen Vertrag. Dagegen könnten Kevin de Bruyne und Marko Arnautovic Bremen verlassen.

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