WM | 24.10.2013

Brasilien plant Schritte gegen Wucherpreise

Knapp acht Monate vor Beginn der Fußball-WM in Brasilien will die Regierung des Landes gegen die explodierenden Preise für Inlandsflüge und Hotelübernachtungen vorgehen.

Rio de Janeiro - Knapp acht Monate vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien will die Regierung des Landes gegen die explodierenden Preise für Inlandsflüge und Hotelübernachtungen vorgehen. Dazu ist am 31. Oktober ein Treffen zwischen den Fluggesellschaften und einem Gremium aus den Ministerien für Sport, Justiz, Tourismus und Haushalt geplant. "Wir werden alle Möglichkeiten nutzen, um den Schutz der Verbraucher zu gewährleisten, ob Brasilianer oder Ausländer", sagte Kabinettschefin Gleisi Hoffmann der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Brasilianische Medien hatten von exorbitanten Preisen für nationale Flüge und überteuerte Hotels während der WM berichtet. Laut der Tageszeitung Folha de Sao Paulo seien die Preise teilweise um 1311 Prozent gestiegen. Hin- und Rückflüge von Rio nach São Paulo am 12. Juni, dem Tag des Eröffnungsspiels, kosten beispielsweise 2393 Real (807 Euro). Normal sei ein Durchschnittspreis von 250 Real (84 Euro).

Bei der 20. Weltmeisterschaft werden mehr als drei Millionen Zuschauer erwartet, davon 600.000 Touristen.

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