Italien

Boateng in Turin erneut rassistisch beleidigt

Fußball-Profi Kevin-Prince Boateng ist in Italien erneut Opfer rassistischer Gesänge geworden. SID-IMAGES/AFP/GIUSEPPE CACACE

Rom - Fußball-Profi Kevin-Prince Boateng ist in Italien erneut Opfer rassistischer Gesänge geworden. Weil der Mittelfeldspieler des AC Mailand vor dem Spiel bei Juventus Turin (0:1) am Sonntag beim Warmmachen von Anhängern verbal attackiert worden war, belegte der Verband den Rekordmeister am Montag mit einer Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro. Ungefähr fünf Minuten lang hatten die Fans Boateng beleidigt, woraufhin der ehemalige Bundesliga-Profi gestikulierend und rufend versuchte, die Zuschauer zum Aufhören zu bewegen.

Im Januar hatte Boateng für Aufsehen gesorgt, als der 26-Jährige bei einem Testspiel wegen rassistischer Beleidigungen den Platz verlassen hatte. Seine Mitspieler schlossen sich ihm an, und die Partie gegen den Viertligisten Pro Patria wurde abgebrochen. "Der Sport hat eine soziale Verantwortung und kann viel tun", sagte Boateng anschließend bei einer Ansprache gegen Rassismus vor der UNO in Genf.

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