EM

Blockade des Warschauer Stadions wohl abgewendet

Eine Blockade des Nationalstadions in Warschau ist offenbar vom Tisch: Im Streit um offene Zahlungen im Zusammenhang mit dem Bau der Arena ist eine Einigung in Sicht. SID-IMAGES/AFP/NATALIA KOLESNIKOVA

Warschau - Eine Blockade des Nationalstadions in Warschau ist offenbar vom Tisch: Im Streit um offene Zahlungen im Zusammenhang mit dem Bau der Arena ist eine Einigung in Sicht. Bei einem Treffen einiger Baufirmen mit dem Chef des Nationalen Sportzentrums, Robert Wojtas, am Montagabend ist laut polnischen Medien eine entsprechende Vereinbarung getroffen worden. Die Firmen hoffen nun, dass sie schnell ihr Geld erhalten.

Zuvor hatte die Zeitung Rzeczpospolita berichtet, dass das Nationalstadion von rund 40 Baufirmen blockiert werden soll. Die Firmen würden eine schriftliche Zusicherung fordern, dass sie ihr Geld für den Stadionbau bekämen. Die Generalbaufirma Hydrobudowa musste nach Angaben der Zeitung Wyborcza allerdings Konkurs aufgrund von offenen Zahlungen anmelden. Ein Vertreter des Nationalstaduion beteuerte aber, dass es keinen Zahlungsverzug gebe.

Im Nationalstadion findet am Freitag (18.00 Uhr/ARD) das EM-Eröffnungsspiel zwischen Polen und Ex-Europameister Griechenland statt. Insgesamt werden in der 58.500 Zuschauer fassenden Arena fünf EM-Spiele ausgetragen, darunter ein Viertel- und ein Halbfinale. Das Stadion kostete umgerechnet rund 465 Millionen Euro.

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