FIFA | 07.02.2014

Blatter noch lange nicht amtsmüde

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter ist noch lange nicht amtsmüde.

Sotschi - FIFA-Präsident Joseph S. Blatter ist noch lange nicht amtsmüde. "Ich würde nicht Nein sagen", antwortete der 77-Jährige in einem Interview mit dem Schweizer Radiosender RTS auf die Frage, ob er sich eine weitere Amtszeit an der Spitze des Fußball-Weltverbandes vorstellen könne. Bedingung ist für Blatter, seit 1998 Chef der FIFA, dass ihn die Mitglieder für die Wahl beim Kongress 2015 in Zürich erneut vorschlagen.

"Wenn ich gesund bin, und das bin ich aktuell, weiß ich nicht, warum ich die Arbeit unterbrechen sollte. Vor allem die Arbeit an der Konsolidierung der FIFA", sagte der Schweizer. Sollte der umstrittene Funktionär erneut gewählt werden, würde er in seine fünfte Amtszeit gehen. Im Sommer will er seine Entscheidung über eine mögliche Kandidatur offiziell bekannt geben.

Zuvor hatte bereits der Franzose Jérôme Champagne (58) seinen Hut in den Ring geworfen und eine Kandidatur für den Posten angekündigt. Ob der Präsident der Europäischen Fußball-Union UEFA, Michel Platini (58), ebenfalls mit Blatter konkurrieren wird, dürfte er nach der Weltmeisterschaft im Sommer in Brasilien erklären.  

Sein fortgeschrittenes Alter spielt für Blatter im Rennen um den FIFA-Thron keine Rolle. Erst am Donnerstag hatte er die Altersgrenze des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) kritisiert. "Jemandem eine Altersgrenze aufzuerlegen, das ist doch nicht normal", hatte Blatter bei der 126. Session des IOC in Sotschi geäußert, die Regel sei diskriminierend. 

Im IOC müssen Mitglieder im Alter von 80 Jahren ausscheiden, wenn sie vor 1999 in die Weltregierung des Sports gewählt worden waren. Mitglieder, die nach 1999 eingetreten sind, müssen bereits mit 70 Jahren austreten.

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