FIFA | 04.10.2013

Blatter erteilt möglichen Klägern eine Absage

Sepp Blatter hat zumindest indirekt den rechtlichen Schritten der unterlegenen Bewerber der WM-Ausschreibung 2022 eine Absage erteilt, sollte die Endrunde im Winter stattfinden.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/Firo/

Zürich - FIFA-Boss Joseph S. Blatter hat zumindest indirekt den möglichen rechtlichen Schritten der unterlegenen Bewerber der WM-Ausschreibung 2022 eine Absage erteilt, sollte die Endrunde in Katar im Winter stattfinden. "Die offiziellen Dokumente der FIFA, die allen Kandidaten gegeben wurden, besagen, dass der Wettbewerb mit 32 Mannschaft en stattfindet", sagte Blatter: "Vermutlich, ich betone vermutlich, finden die Weltmeisterschaften im Juni/Juli statt - dass ist keine Muss-Formulierung, sondern eine Kann-Formulierung."

Im Zuge der Diskussion um einer Winter-WM in dem Wüstenstaat hatten die bei der Vergabe 2010 unterlegenen Nationen mit dem Gedanken gespielt, gegen den Weltverband zu klagen. Katar habe sich schließlich für eine Sommer-WM beworben, hieß es. Das FIFA-Exekutivkomitee hatte am Freitag bekannt gegeben, dass die Entscheidung über eine Verlegung der WM 2022 erst nach der WM 2014 fallen werde.

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