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Betrug: Bukarest-Boss muss ins Gefängnis

Der umstrittene Funktionär Gigi Becali muss für zwei Jahre ins Gefängnis. Das entschied der oberste Gerichtshof nur wenige Stunden nachdem er bei der Ausreise gestoppt worden war. SID-IMAGES/AFP/DANIEL MIHAILESCU

Bukarest - Der umstrittene Fußballfunktionär Gigi Becali muss für zwei Jahre ins Gefängnis. Das entschied der oberste Gerichtshof in Bukarest nur wenige Stunden nachdem der Eigentümer von Rekordchampion Steaua Bukarest bei der Ausreise gestoppt worden war. Der ehemalige rumänische Verteigigungsminister habe sich auf dem Weg nach Israel befunden, bestätigten Quellen aus Kreisen der Justiz der Agentur Mediafax.

Das Oberste Gericht Rumäniens befand den 54 Jahre alten Millionär und Abgeordneten für schuldig, den Staat bei einem Grundstückstausch betrogen zu haben. Becali war zuletzt auch wegen homophober Anfeindungen in die Kritik geraten, als er rigoros ausschloss, jemals einen homosexuellen Fußballer für seinen Klub zu verpflichten. Im April hatte der Europäische Gerichtshof entschieden, dass Steaua für diese Aussagen seines Eigentümers wegen Diskriminierung haftbar gemacht werden kann.

Bereits im Februar war der Funktionär zu drei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden, weil seine Leibwächter bei einem versuchten Diebstahl seiner Luxuslimousine die Täter im Kofferraum des Autos festgehalten hatten.

den, weil seine Leibwächter bei einem versuchten Diebstahl seiner Luxuslimousine die Täter im Kofferraum des Autos festgehalten hatten.

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