DFB

Beckenbauer neues DFB-Ehrenmitglied

Ehre für Franz Beckenbauer, Götz Eilers, Horst R. Schmidt und Walter Hützen: Die vier Ehrenträger wurden für ihre Verdienste um den deutschen Fußball zu Ehrenmitgliedern ernannt. SID-IMAGES/AFP/CHRISTOF STACHE

Nürnberg - Große Ehre für "Kaiser" Franz Beckenbauer (68), Götz Eilers (72), Horst R. Schmidt (71) und Walter Hützen (75): Beckenbauer und Schmidt, ehemalige Mitglieder des deutschen Organisations-Komitees für die WM-Endrunde 2006 in Deutschland, wurden ebenso wie die anderen beiden Ehrenträger für ihre vielfältigen Verdienste um den deutschen Fußball auf dem 41. Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Nürnberg zu Ehrenmitgliedern des Verbandes ernannt. Beckenbauer und Schmidt wurden vom Auditorium mit Standing Ovations bedacht. Insgesamt gibt es nun 79 Ehrenmitglieder im DFB.

Beckenbauer war als Spieler (1974) und Trainer (1990) Weltmeister, als Präsident des WM-OKs 2006 half er an entscheidender Stelle mit, die WM nach Deutschland zu holen und zu einem Erfolg zu machen. "Für seine großen Verdienste auf dem Platz haben wir ihn bereits zu unserem Ehrenspielführer gemacht. Mit der Ehrenmitgliedschaft wollen wir all das würdigen, was er nach seiner Karriere als Spieler und Trainer für den deutschen Fußball geleistet hat. Ohne ihn wäre das Sommermärchen nicht möglich gewesen. Es ist uns eine Ehre, Franz Beckenbauer als Ehrenmitglied zu haben", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.

Horst R. Schmidt ist seit 2007 Schatzmeister des DFB. Von 1976 bis 1992 war er Abteilungsleiter und Direktor des DFB, von 1992 bis 2007 Generalsekretär. Zwischen 2001 bis 2006 war er geschäftsführender Vizepräsident des Organisationskomitees für die FIFA WM 2006. Schmidt ist Träger der Silbernen und der Goldenen Ehrennadel des DFB.

Götz Eilers ist seit 2000 Vorsitzender Richter des DFB-Bundesgerichts. Von 1972 bis 2006 war er Justiziar (ab 1989 Chefjustiziar) des DFB, von 1992 bis 2006 dort außerdem Personalchef. Eilers ist Träger der Silbernen und der Goldenen Ehrennadel des DFB.

Niersbach: "Horst R. Schmidt und Götz Eilers haben den DFB über viele Jahre entscheidend mitgeprägt. Beide stehen für Kompetenz und Verlässlichkeit und haben großen Anteil daran, dass der deutsche Fußball auch international einen erstklassigen Ruf genießt."

Hützen war von 1989 bis 2013 Präsident des Fußballverbandes Niederrhein, am 9. Juni 2013 wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt. Auf DFB-Ebene war er von 1982 bis 1999 Beisitzer des DFB-Bundesgerichts. Seit 1999 gehört er dem Vorstand an. "Mit der Ehrenmitgliedschaft können wir nur einen Teil für das zurückgeben, was er ehrenamtlich für den Fußball geleistet hat", sagte der DFB-Boss.

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