Champions League

Bayern erwarten Entschuldigung bei Schweinsteiger

München - Bayern München erwartet in der Affäre um Mittelfeldstar Bastian Schweinsteiger ein klares Zeichen der englischen Medien. "Sie haben den großen Weg gewählt, um Basti zu beleidigen.

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München - Bayern München erwartet in der Affäre um Mittelfeldstar Bastian Schweinsteiger ein klares Zeichen der englischen Medien. "Sie haben den großen Weg gewählt, um Basti zu beleidigen. Wir erwarten, dass sie nun den selben Weg gehen, um sich bei ihm zu entschuldigen", sagte Markus Hörwick, Mediendirektor des deutschen Fußball-Rekordmeisters, am Freitag.

Sollte es die Entschuldigung in den beiden auflagestarken Boulevardblättern Daily Mirror und The Sun bis zum Viertelfinal-Rückspiel der Bayern in der Champions League am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky und ZDF) gegen Manchester United nicht geben, "wird es bei unserer Entscheidung bleiben", betonte Hörwick.

Ansonsten würde sich der FC Bayern "souverän" zeigen und die Reporter der beiden Zeitungen für die Partie in der Allianz Arena akkreditieren. Dies habe der FC Bayern auch den Sportchefs der beiden Blätter mitgeteilt, die sich bei den Münchnern telefonisch bzw. per Mail gemeldet hatten. Der Rekordmeister hatte am Donnerstag angekündigt, die Reporter der beiden britischen Blätter für das Rückspiel der Königsklasse nicht zu akkreditieren.

Die Bayern hatten in ungewöhnlich scharfer Form auf die negative Berichterstattung in England über Schweinsteiger reagiert. Über den 29-Jährigen sei "in respektloser, diskriminierender und persönlich beleidigender Form" berichtet worden.

Der Daily Mirror hatte über Schweinsteiger, der den Ausgleich erzielt und in der 90. Minute nach einem angeblichen Foul an Wayne Rooney die Gelb-Rote Karte gesehen hatte, getitelt: "You dirty Schwein." ("Du dreckiges Schwein"). Die Sun wählte als Überschrift: "You Schwein!"

"Der FC Bayern München akzeptiert so eine Form der Berichterstattung nicht und verurteilt diese aufs Schärfste", hatte der Triplesieger in einer Presseerklärung erklärt.

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