2. Bundesliga

Aue muss im Abstiegskampf weiter zittern

Erzgebirge Aue unterlag am 33. Spieltag der 2. Bundesliga dem FC Ingolstadt mit 0:1 (0:0) und muss bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern. SID-IMAGES/Firo/

Aue - Erzgebirge Aue hat im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga den nächsten schweren Rückschlag erlitten und muss bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern. Die Sachsen unterlagen am 33. Spieltag dem FC Ingolstadt mit 0:1 (0:0). Damit befindet sich Aue, das am kommenden Wochenende bei Absteiger SV Sandhausen antritt, mit 34 Zählern punktgleich vor dem Lokalrivalen Dynamo Dresden auf dem letzten Nichtabstiegsplatz.

In einer insgesamt mäßigen Begegnung erzielte Ingolstadts Caiuby durch einen sehenswerten Kopfball die überraschende Führung (64.). Der Treffer fiel in einer Phase, in der Aue stärker wurde und auf das erste Tor drängte. "Ich glaube, das Spiel hätte auch anders ausgehen können. So eine Situation ist nicht einfach, du brauchst auch mal ein Erfolgserlebnis. Es ist nicht so, dass sich die Mannschaft sich nicht wehrt. Nur ist manchmal die Wahl der Mittel nicht die, die uns zum Erfolg führt", sagte Falko Götz bei Sky nach seinem ersten Heimspiel als Aue-Trainer.

Vor 11.800 Zuschauern übernahmen die Gäste nach anfänglichem Abtasten zunehmend die Spielkontrolle und hätten bereits in der 17. Minute in Führung gehen können. Der Kopfball von Marvin Martip landete jedoch an der Latte. Nach der Großchance flachte das Niveau der Begegnung zunehmend ab, in ihren Offensivbemühungen blieben beide Teams zunächst harmlos.

Nach dem Seitenwechsel nahm Aue den Abstiegskampf deutlich besser an und zeigte vor allem kämpferisch eine starke Leistung. Ingolstadt zog sich weitgehend in die eigene Hälfte zurück und konnte sich bei Torwart Ramazan Özcan bedanken, der unter anderem Rene Klingbeil (60.) stark parierte. Caiubys Treffer schockte Aue merklich.

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