Spanien | 25.06.2013

Auch Mourinho im Fadenkreuz der Steuerfahnder

Nach Weltfußballer Lionel Messi droht nun womöglich auch Startrainer José Mourinho in Spanien Ärger durch die Steuerfahndung.

Barcelona - Nach Weltfußballer Lionel Messi droht nun womöglich auch Startrainer José Mourinho in Spanien Ärger durch die Steuerfahndung. Dies berichtete die spanische Sporttageszeitung "Sport". Das Blatt beruft sich dabei auf den Vorsitzenden des spanischen Sportjournalisten-Verbandes, Julián Redondo, der dem nationalen Radiosender Onda Cero mitgeteilt hatte, der Fiskus würde die Steuerzahlungen des Portugiesen überprüfen.

José Mourinho hatte in seiner dreijährigen Tätigkeit beim spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid insgesamt knapp 30 Millionen Euro netto kassiert, hinzu kamen noch diverse Werbemillionen. Hierbei soll es zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein. Auch Mourinhos Berater Jorge Mendes wird vom Fiskus durchleuchtet.

Dem argentinischen Nationalspieler Lionel Messi und dessen Vater Jorge wird vorgeworfen, mindestens vier Millionen Euro Steuern hinterzogen haben. Dabei geht es um die Jahre 2006 bis 2009, laut Informationen der spanischen Nachrichtenagentur EFE sollen aber auch die Steuer-Erklärungen für die Jahre 2010 bis 2012 untersucht werden.

Messi soll bereits laut eines Berichts der spanischen Zeitung La Vanguardia zehn Millionen Euro Steuern an den spanischen Fiskus nachgezahlt haben. Er muss sich 17. September vor der dritten Kammer eines Gerichts in seinem Wohnort Gavá, einem Vorort von Barcelona, zu den Vorwürfen äußern. Messi selbst wies via Facebook alle Vorwürfe zurück, ließ jedoch mitteilen, dass er bereit sei, eine Geldstrafe des Gerichts zu akzeptieren.

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