Bundesliga | 06.12.2013

Arjen Robben: "Ich kann kaum auf Toilette gehen"

Bayern Münchens Superstar Arjen Robben denkt nach seiner tiefen Risswunde aus dem DFB-Pokal-Achtelfinale beim FC Augsburg (2:0) noch nicht an ein Comeback.

München - Bayern Münchens Superstar Arjen Robben denkt nach seiner tiefen Risswunde aus dem DFB-Pokal-Achtelfinale beim FC Augsburg (2:0) noch nicht an ein Comeback. "Ob ich in Katar im Trainingslager dabei bin, weiß ich nicht. Das ist erst gerade passiert", sagte der niederländische Fußball-Nationalspieler dem kicker. Der Rekordmeister hält vom 5. bis 14. Januar in Doha sein Wintertrainingslager ab. Das Wichtigste sei im Moment die Heilung des Oberschenkelknochens, der beim rüden Foul des FCA-Torwarts Marwin Hitz verletzt worden ist.

Robben, der zwei Nächte in einer Augsburger Klinik verbracht hatte, sagte, er habe noch immer Schmerzen. "Ich brauche erst mal viel Ruhe, ich kann nicht viel machen. Schon wenn ich aufstehe, tut das sehr weh. Ich kann kaum auf Toilette gehen. Zur Untätigkeit verurteilt zu sein, das gefällt mir natürlich nicht." Die Folgen der Aktion zu sehen, sei ein "richtiger Schock" gewesen: "Ich habe gesehen, wie das Blut richtiggehend hochgespritzt ist."

Der 29-Jährige macht Hitz allerdings keinen Vorwurf. "Er hat sich entschuldigt, und das fand ich sehr nett. Ich glaube ihm, dass er niemanden verletzen wollte", sagte Robben. Es sei ein Unfall gewesen, einfach Pech. "Das hätte jedem passieren können."

Robben fehlt dem Triple-Gewinner vor Weihnachten nicht nur in den beiden Ligaspielen in Bremen und gegen Hamburg, sondern auch im abschließenden Gruppenspiel der Champions League gegen Manchester City und vor allem bei der Klub-Weltmeisterschaft in Marokko. Erst kurz vor Rückrundenbeginn ist wohl wieder mit Robben zu rechnen.

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