International | 16.01.2013

Afrika-Cup: Nur vier "Deutsche" am Kap

Der Afrika-Cup war vielen Klubs oft ein Dorn im Auge. Zumindest die Bundesliga ist bei der aktuellen Ausgabe des Kontinental-Turniers in Südafrika kaum betroffen.

Johannesburg - Der Afrika-Cup war vielen Klubs in der Vergangenheit oft ein Dorn im Auge: Just, wenn in Europa der Ball (wieder) rollt, fehlen den Vereinen einige ihrer wichtigsten Profis. Zumindest die Bundesliga ist bei der aktuellen Ausgabe des Kontinental-Turniers in Südafrika ab Samstag kaum betroffen: Nur vier "Deutsche" spielen am Kap um den Titel. Arthur Boka vom VfB Stuttgart und Didier Ya Konan (Hannover 96) wollen mit Topfavorit Elfenbeinküste um Superstar Didier Drogba die Finalniederlage 2012 gegen Sambia vergessen machen. Aristide Bancé (FC Augsburg) spielt für Burkina Faso, der Freiburger Cédric Makiadi für den Kongo.

Weitaus stärker betroffen sind die anderen vier Nationen mit europäischen Spitzen-Ligen. Gleich 54 der 368 Spieler, die beim Afrika-Cup aktiv sind, verdienen ihr Geld in Frankreich - fast 15 Prozent. England ist mit 14 Spielern vertreten, Spanien entsendet 13 Kicker. Weitere Stars beim Afrika-Cup (bis 10. Februar) sind neben Drogba dessen Teamkollegen Kolo und Yaya Touré (beide Manchester City), Emmanuel Adebayor (Tottenham Hotspur) aus Togo, der Ghanaer Asamoah Gyan (Al-Ain/Vereinigte Arabische Emirate) und die Nigerianer John Obi Mikel und Victor Moses (beide FC Chelsea).

Beobachter der Bundesliga werden in Südafrika allerdings den ein oder anderen Bekannten wiedersehen. Der frühere Kölner Derek Boateng, der Ex-Schalker Anthony Annan und Isaac Vorsah (Hoffenheim) sind für Ghana am Kap. Der ehemalige Wolfsburger Dieumerci Mbokani vertritt den Kongo, Jonathan Pitroipa und Wilfried Sanou, beide früher unter anderem in Freiburg, tragen das Trikot von Burkina Faso, Sambias Kapitän heißt Chris Katongo (Ex-Bielefeld).

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