Fußball-Bundesliga

Adler fällt aus - Van Marwijk schimpft über HSV-Mentalität

Ein nach der peinlichen Pleite gegen den FC Augsburg noch immer stinkiger Bert van Marwijk muss ausgerechnet beim FC Bayern auf René Adler verzichten. FIRO/FIRO/SID-IMAGES/

Hamburg - Ein nach der peinlichen Pleite gegen den FC Augsburg (0:1) noch immer stinkiger Bert van Marwijk (61) muss ausgerechnet bei Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) auf Nationaltorhüter René Adler (28) verzichten. "Es ist so, wie es ist. Dass kann ich nicht ändern. Ich kann auch nicht sagen, wie lange er ausfällt", sagte der Trainer des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV.

Adler hatte sich gegen Augsburg am Sprunggelenk verletzt und wird in München durch Jaroslav Drobny ersetzt. Zudem muss van Marwijk ohne Ivo Ilicevic (familiäre Gründe) und Maximilian Beister (gesperrt) auskommen. Kapitän Rafael van der Vaart steht nach seiner Pause aus persönlichen Gründen wieder zur Verfügung.

Der ehemalige Bondscoach van Marwijk war auch fünf Tage nach der schwachen Vorstellung gegen Augsburg stinksauer und schimpfte auf die Mentalität seiner Mannschaft. "Die Zufriedenheit hier fängt an mich zu irritieren, das kann ich nicht akzeptieren", polterte er, "ich habe schon viele Dinge geändert, muss aber noch mehr ändern - gerade bei der Disziplin."

In Hamburg habe man sich an eine gewisse Selbstgefälligkeit nach einigen guten Spielen bereits gewöhnt. "Das kann doch nicht wahr sein", sagte van Marwijk und kritisierte, dass einige "eingeschlafen" seien und er "wachrütteln" müsse.

Gegen die Super-Bayern von Pep Guardiola müsse der HSV "alles ändern", um bestehen zu können. Auch die jüngste Niederlage in der Champions League gegen Manchester City (2:3) sei kein Vorteil für den HSV. "Bayern ist vielleicht die beste Mannschaft auf der Welt - eine Niederlage wird sie nicht irritieren. Ich fahre aber nicht zu einem Spiel, um zu verlieren", sagte van Marwijk: "Wir müssen Mut haben, selbst Fußball zu spielen."

Doch in Hamburg geht auch die Angst vor einer erneuten Klatsche in München um. In den vergangenen Jahren holte sich der HSV gegen Bayern stets deftige Pleiten ab und kassierte in den letzten drei Gastspielen 20 Gegentore - 0:6, 0:5, 2:9. Wie weit sich die einstigen Rivalen mittlerweile voneinander entfernt haben, zeigt eine weitere Statistik: Seit Hamburgs letztem Titel (DFB-Pokal 1987) wurde Bayern 13-mal deutscher Meister, achtmal DFB-Pokal-Sieger und dreimal Europapokal-Sieger. "Wir haben viel zu verlieren - drei Punkte und unsere Ehre", sagte Tolgay Arslan: "Gerade die wollen wir verteidigen."

Der Respekt vor den Bayern ist an der Elbe dennoch riesig. HSV-Sportdirektor Oliver Kreuzer hatte nach der Schlappe gegen Augsburg gesagt: "Mit dieser Leistung kriegen wir nächste Woche bei den Bayern zwölf Stück. Wir sollten bei der DFL beantragen, mit 13 Spielern oder zwei Torhütern aufzulaufen."

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Christiansen endlich rot?
Bananenflanker Offline
Dabei seit: 04.05.2003

"Durchaus vielversprechend laufen die Verhandlungen mit Thomas Christiansen, Hannovers Wunschkandidat für die Nachfolge von Fredi Bobic. Am heutigen Montag will Kind mit dem Berater des Torschützenkönigs letzte Details klären. Hannovers Klubchef Martin Kind zuversichtlich: \'Wir haben berechtigte Hoffnungen, dass wir auf einen gemeinsamen Nenner kommen.\' Christiansen wird wohl einen Zweijahresvertrag plus Option erhalten."

Hoffentlich machen die den Sack endlich zu! Das wär\' schon was, hossa! :)
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Neue Saison, neues Glück?
Gast (nicht überprüft)
oha,

habe gerade festgestellt, dass euer
neuer web-auftritt jetzt online is. Sieht
ja schon mal ganz gut aus, das lässt
ja auf eine interessantes forum
hoffen.

bin ja mal gespannt, wie das mit der
Zweiten Liga weitergeht, wenn
endlich diese verhandlungen um die
Fernsehrechte abgeschlossen sind.
armenhaus oder talent-schuppen??
von daher herzlich willkommen jahn
regensburg, aue und osnabrück(?)..

der wildpark grüßt
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Kann man öffentlich die Bayern-Maffia kritisieren?
Gast (nicht überprüft)



Liebe 11 Freunde-Fans

Eigentlich habe ich die Zeitung abonniert, weil ich es leid war den manipulierenden Geschwätz des Kicker und der Sport-Bild ausgeliefert zu sein.
Mit Manipulationen meine ich die bayuwarische, welche alles was mit Bayern München zusammen hängt ins positive potenziert.
In diesen Boulevard-Fußball-Gossenblättern (Sport-Bild und Kicker) wird gelästert, gemault, geheuchelt und diskriminiert; jedoch nie gegen die Lichtgestalten des FC Bayern.
Bin mal gespannt was da bei der WM 2006 aus dem Äther des Medienstandortes München (Warum München eigentlich?) kommt.
Ich lese die 11 Freunde weil ich mich ein wenig von dem Dampfgeplaudere der Privaten, aber auch vom hohlem Geschwätz der Rubenbauer`s und von Turn und Taxis erholen möchte.
Gleichzeitig geniese ich das Bestreben Fußball auch in der Breite zu beleuchten.
Und natürlich finde ich es Klasse, dass 11 Freunde auch den ethisch/politischen Aspekt im Fußball-Machtpoker beleuchtet.
Nun entdecke ich in der Zeitung eine Werbung von Adidas welche dem Deutschen Meister Bayern München gratuliert.
Und da ich mich schon seit einiger Zeit frage wann ein kritischer Artikel über das weiße Ballett (FCB) erscheint, reibe ich mir jetzt verwundert die Augen.
Ich würde schon gerne wissen wieso hier einer Mannschaft zum Meistertitel gratuliert wird ohne zu hinterfragen bzw. zu kritisieren wie es überhaupt dazu kam (zB 50 Millionen von Kirch, was schon wieder als Gentlementaggreement abgetan wurde).
Gibt es auch hier wirtschaftliche Grenzen der Kritik?
Ich hoffe nicht?
Mit lieben Grüßen euer Abbutzer

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