Bundesliga

adidas: Kein Kommentar zur Hoeneß-Anklage

Bayern Münchens Teilaktionär adidas gibt wie der deutsche Fußball-Rekordmeister keine Stellungnahme zur Anklageerhebung gegen Uli Hoeneß wegen Steuerhinterziehung ab. SID-IMAGES/Firo/

Herzogenaurach - Bayern Münchens Teilaktionär adidas gibt wie der deutsche Fußball-Rekordmeister keine Stellungnahme zur Anklageerhebung gegen Vereinspräsident Uli Hoeneß wegen Steuerhinterziehung ab. "Wir haben unseren bereits bekannten Aussagen zum Thema aktuell nichts hinzuzufügen", teilte der Herzoegnauracher Sportartikel-Hersteller am Dienstagnachmittag auf SID-Anfrage mit. Zuvor hatte schon Münchens Mediendirektor Markus Hörwick für den Klub einen Kommentar zur neuen Entwicklung im "Fall Hoeneß" abgelehnt.

Die Staatsanwaltschaft München II hat am Dienstag Anklage gegen Hoeneß erhoben. Der Präsident und auch Aufsichtsratsvorsitzende der Bayern hatte Anfang des Jahres eine Selbstanzeige wegen eines nicht ordnungsgemäß deklarierten Kontos in der Schweiz erstattet.

adidas-Vorstandsboss Herbert Hainer hatte Hoeneß jedoch vor der Anklageerhebung mehrfach den Rücken gestärkt. Der Bayern-Macher sollte "eine zweite Chance", bekommen erklärte Hainer Mitte Juli in einem Interview: "Ich bin der Meinung, dass es keinen Besseren für diese Position gibt." Auch bei einer Sitzung des Münchner Aufsichtsrates, dem Hainer als Vertreter von Bayern-Teilaktionär adidas als Hoeneß-Stellvertreter angehört, hatte der Konzern-Manager Anfang Mai eine weitere Ausübung der Vereinsämter durch Hoeneß mitgetragen.

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