Champions League | 26.05.2013

Heynckes bestätigt Lewandowski-Transfer indirekt

Trainer Jupp Heynckes hat nach dem Champions-League-Triumph mit Bayern München gegen Borussia Dortmund (2:1) indirekt einen Transfer des BVB-Stürmers Robert Lewandowski bestätigt.

London - Trainer Jupp Heynckes hat nach dem Champions-League-Triumph mit Bayern München gegen Borussia Dortmund (2:1) indirekt den bevorstehenden Transfer des BVB-Stürmers Robert Lewandowski bestätigt. "Man weiß ja, dass Mario Götze verpflichtet worden ist und Lewandowski auch nicht mehr lange auf sich warten lässt. Dann hat man natürlich noch zwei Topspieler mehr", sagte Heynckes während der Pressekonferenz nach dem Finale im Londoner Wembleystadion.

Die Bayern sollen mit dem polnischen Nationalstürmer längst Einigkeit über einen Wechsel zur kommenden oder zur darauffolgenden Saison erzielt haben. Götze haben die Münchner vom BVB für 37 Millionen Euro verpflichtet.

Champions League | 26.05.2013

Hoeneß: "Es ist eine Wahnsinns-Saison"

Präsident Uli Hoeneß hat Bayern München nach dem Champions-League-Sieg eine Wahnsinns-Saison attestiert - und den Spielern einen Freibrief für das DFB-Pokal-Finale gegeben.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/Firo/

London - Präsident Uli Hoeneß hat dem deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München nach dem Champions-League-Sieg eine Wahnsinns-Saison attestiert - und den Spielern einen Freibrief für das DFB-Pokal-Finale gegeben. "Für den FC Bayern München ist das eine unglaubliche Geschichte. Die Meisterschaft war fantastisch, die Königsklasse ist jedoch nun mal die Champions League. Die haben wir jetzt endlich, endlich gewonnen", sagte Hoeneß dem ZDF.

"Egal, was jetzt in Berlin passiert - es ist eine Wahnsinns-Saison", fügte er hinzu. Am 1. Juni kann der FC Bayern im Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart im Berliner Olympiastadion das Triple perfekt machen.

Champions League | 25.05.2013

Löw: "Die Bayern waren einfach an der Reihe"

Bundestrainer Joachim Löw hat Bayern München nach dem Gewinn der Champions League gegen Borussia Dortmund aus dem Trainingsquartier der Nationalmannschaft in Miami gratuliert.

Miami - Bundestrainer Joachim Löw hat Bayern München nach dem Gewinn der Champions League gegen Borussia Dortmund (2:1) aus dem Trainingsquartier der Nationalmannschaft in Miami gratuliert. "Glückwunsch an den FC Bayern. Vor allem gratuliere ich auch Jupp Heynckes zu diesem Erfolg. Es war ein hochklassiges, rassiges Finale mit allem, was zum Fußball gehört. Beide Mannschaften haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie zurecht im Endspiel standen", sagte Löw.

Für den 53-Jährigen sind die Bayern ein verdienter Sieger: "Wer dreimal innerhalb von vier Jahren in einem Champions-League-Finale steht, der hat es auch verdient, den Titel zu holen. Vielleicht waren die Bayern in diesem Jahr einfach an der Reihe." Auch den unterlegenen Dortmundern sprach Löw seinen Respekt aus: "Sie haben ein ganz großes Finale gespielt."

Die Euphorie aus dem Endspiel will Löw auch für das DFB-Team nutzen. "Die Deutschen haben natürlich eine Riesen-Sehnsucht nach einem Titel mit der Nationalmannschaft, und dafür werden wir alles tun", sagte er.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sagte unterdessen: "Mein großes Kompliment geht an beide Vereine, weil sie in dieser Champions-League-Saison den deutschen Fußball sensationell vertreten und unglaublich viel für sein internationales Ansehen getan haben." Niersbach wandte sich besonders an Bayern-Trainer Heynckes: "Ich freue mich ganz besonders, dass mein alter Freund Jupp Heynckes seine einzigartige Trainer-Laufbahn mit diesem Triumph krönt."

Champions League | 25.05.2013

Heynckes lässt Zukunft offen

Trainer Jupp Heynckes hat sich auch nach dem Champions-League-Triumph mit Bayern München ein Hintertürchen bezüglich seiner Zukunft offen gelassen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/GLYN KIRK

London - Trainer Jupp Heynckes hat sich auch nach dem Champions-League-Triumph mit Bayern München ein Hintertürchen bezüglich seiner Zukunft offen gelassen. "Die Entscheidung, wie es weiter geht, habe ich schon im letzten Sommer nach dem verlorenen Champions-League-Finale getroffen. Wie sie ausgefallen ist, werden sie erst am 2. Juni erfahren", sagte der 68-Jährige dem ZDF nach dem 2:1 (0:0) gegen Borussia Dortmund im Londoner Wembleystadion.

In der Winterpause hatte der FC Bayern Heynckes mitgeteilt, dass Pep Guardiola nach dem Saisonende das Traineramt beim Rekordmeister übernehmen wird. Am 1. Juni können die Münchner im DFB-Pokal-Finale gegen den VfB Stuttgart das Triple perfekt machen.

Champions League | 25.05.2013

Bayern nach 4385 Tagen wieder Final-Sieger

Bayern München hat nach 4385 Tagen erneut Europas Thron erklommen. Genau zwölf Jahre und zwei Tage lagen zwischen dem vierten und dem fünften Triumph in der Königsklasse.

London - Bayern München hat nach 4385 Tagen erneut Europas Thron erklommen. Genau zwölf Jahre und zwei Tage lagen zwischen dem vierten und dem fünften Triumph des deutschen Rekordmeisters in der Königsklasse. Dies war jedoch nicht die längste Durststrecke der Bayern zwischen zwei Finalsiegen im wichtigsten Vereinswettbewerb Europas: Nach dem Final-Erfolg 1976 dauerte es 25 Jahre und damit 9142 Tage bis zum erneuten Gewinn 2001 gegen den FC Valencia.

Den "Rekord" hält der italienische Traditionsklub Inter Mailand. Zwischen dem zweiten Erfolg 1965 und dem bisher letzten Titelgewinn der Nerazzurri 2010 (2:0 gegen Bayern) vergingen 45 Jahre oder 17530 Tage.

Champions League | 25.05.2013

Blatter gratuliert FC Bayern: "Spannendes Finale"

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hat Bayern München unmittelbar nach dem Gewinn der Champions League per Twitter Glückwünsche geschickt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/IAN KINGTON

London - FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hat Bayern München unmittelbar nach dem Gewinn der Champions League per Twitter Glückwünsche geschickt. "Gratulation FC Bayern. Das war ein spannendes Finale. Wir freuen uns im Dezember auf das erste deutsche Team bei einer Klub-WM", schrieb der Schweizer. Die Bayern hatten zuvor das Endspiel im Londoner Wembley-Stadion gegen Borussia Dortmund mit 2:1 (0:0) gewonnen.

Champions League | 25.05.2013

Der Pott ist "dahoam" - FC Bayern ringt BVB nieder

Der Pott kommt endlich "hoam". Ein eiskalter Arjen Robben hat Bayern München nach einer Zitterpartie zum Sieg im historischen "German Endspiel" geschossen.

London - Der Henkelpott ist "dahoam": Ein eiskalter Arjen Robben hat Bayern München nach einer Zitterpartie zum Sieg im historischen "German Endspiel" von Wembley geschossen und den Titel-Traum von Borussia Dortmund brutal zerstört. Robben, der im Vorjahr noch im traumatischen Champions-League-Finale einen Elfmeter verschossen hatte, krönte den Rekordmeister mit seinem Tor zum 2:1 (0:0) in der 89. Minute gegen einen wie besessen kämpfenden BVB zur besten Mannschaft Europas.

Nach dem Triumph von London sind die schmerzhaften Final-Pleiten 2010 und 2012 vergessen, das "Drama dahoam" ist überwunden. Um 22.54 Uhr überreichte UEFA-Präsident Michael Platini Kapitän Philipp Lahm den Pokal, zuvor hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel gratuliert. Die BVB-Profis stapften geknickt davon.

Für die Münchner ist das erste Triple der Vereinsgeschichte dank des stürmisch umjubelten Siegtreffers zum Greifen nahe, Zehntausende Fans steigerten sich in der Arena und zu Hause beim Public Viewing in einen roten Rausch. "Das bedeutet mir sehr viel, ich kann es gar nicht richtig fassen. So viele Emotionen!", sagte Robben im ZDF. "Es haben mir sehr viele Leute gesagt: Du schießt dieses Tor..."

Der Ausgleich von Ilkay Gündogan (68.) durch einen Foulelfmeter hatte den FC Bayern nach dem perfekt vorbereiteten Führungstreffer von Mario Mandzukic (60.) bis zuletzt bangen lassen. Für die Bayern ist der zweite Triumph in der "Königsklasse" nach 2001, zuvor hatten sie dreimal den Europapokal der Landesmeister gewonnen.

Das knallhart umkämpfte Finale, das anfangs überraschend die Dortmunder Außenseiter dominiert hatten, war nicht nur das letzte Highlight in der großen Trainerkarriere von Jupp Heynckes, sondern auch eine Erlösung für die "Goldene Generation" um Kapitän Lahm und Bastian Schweinsteiger: Für sie ist es der so sehnsüchtig erwartete erste internationale Titel. Im DFB-Pokal-Finale am 1. Juni gegen den VfB Stuttgart kann der FC Bayern das Triple perfekt machen. "Es ist sehr wichtig, solch eine Laufbahn zu krönen, sonst hört das Gerede nie auf", sagte Sportdirektor Matthias Sammer. "Aber ich gratuliere auch dem BVB zu einer großen Saison."

Dortmund muss sich ärgern, denn der BVB hatte zunächst viel richtig gemacht. Unter dem starken Pressing des Außenseiters hatte der FC Bayern erhebliche Mühe mit dem Spielaufbau, er kam in den ersten Minuten kaum aus der eigenen Hälfte. Auch die exzellente Mittelachse gab den Ball zu schnell her - und die Abwehr stand nicht sicher: Jakub Blaszczykowski (10.) und Robert Lewandowski (14.), der angeblich zum FC Bayern wechseln wird, gaben gefährliche Fernschüsse ab, bei einer weiteren Blaszczykowski-Chance rettete Torhüter Manuel Neuer (15.).

Es war schon erstaunlich: Befreiungsschläge des Rekordmeisters hatten die wenigsten der 86.298 Zuschauer erwartet. Dem BVB gelang es eindrucksvoll, dem Rivalen in Erinnerung zu rufen, dass es wieder einmal traumatisch werden könnte - 371 Tage nach dem "Drama dahoam" gegen den FC Chelsea (3:4 i.E.). Spätestens mit dem Ausgleich werden die Bayern daran gedacht haben.

Dementsprechend nervös wirkten sie lange, erst nach der Pause wurden sie sicherer. Dortmund, Champions-League-Gewinner von 1997, ging enormes Risiko und spielte pfeilschnell nach vorne. Reus (19.) sowie Sven Bender (22.) prüften den glänzenden Neuer, von den Bayern kam bis dahin kaum etwas - außer eines Ellbogenschlages von Franck Ribéry ins Gesicht Lewandowskis. Ribéry hätte sich über eine Rote Karte nicht beschweren können, entkam aber ungestraft (25.).

Sekunden später allerdings "weckte" Mandzukic die Bayern mit einem Kopfball an die Latte, BVB-Torhüter Roman Weidenfeller war dabei noch mit den Fingerspitzen am Ball. Arjen Robben scheiterte frei vor Weidenfeller (30.), Lewandowski in bester Position gegen Neuer (35.). Es war die beste Phase eines Spiels, dass spätestens nach 50 Minuten die Bayern im Griff zu haben schienen.

Der Angriff zum 1:0 ging ausgerechnet von Ribéry aus, der den Ball an drei BVB-Verteidigern vorbei auf Robben durchsteckte. Der bediente Mandzukic mustergültig, der Kroate hielt nur noch seinen Fuß hin. Ein Foulspiel von Dante an Reus im Strafraum jedoch machte die Führung wieder zunichte. In der 72. Minute kratzte Neven Subotic den Ball von der Linie - Thomas Müller hatte Weidenfeller umspielt. Robben schließlich schob den Ball kurz vor dem Abpfiff doch noch an Weidenfeller vorbei.

Angela Merkel ("Deutschland gewinnt auf jeden Fall!") nahm es staatstragend gelassen, Bundestrainer Joachim Löw und seine Rumpf-Nationalmannschaft fieberten von Miami aus mit. Elf Nationalspieler standen in Wembley auf dem Platz.

Um exakt 20.46 Uhr hatte Deutschland (fast) still gestanden. Alles war geschrieben, getwittert, episch ausdiskutiert worden, selbst Prinz William als Präsident des englischen Fußball-Verbandes FA hatte noch seinen Finaltipp hinterlassen: ein 2:0 für Bayern. Nun wurde Fußball gespielt - der Schiedsrichter Nicola Rizzoli (Italien) eröffnete das erste deutsche Champions-League-Endspiel nach einer Ritter-Schlacht zur Einstimmung im mythischen Wembleystadion.

BVB-Trainer Jürgen Klopp hatte im Aufstellungspoker gegen den "James-Bond-Bösewicht" Bayern schon eine Stunde vorher seine Karten aufgedeckt. Es galt, Mario Götze zu ersetzen, der bekanntlich in der kommenden Saison für die Münchner auflaufen wird. Klopp machte keine wilden Sachen, er entschied sich fürs Naheliegende: Das Götze-Double gab Marco Reus, Kevin Großkreutz spielte im 4-2-3-1-System links im Mittelfeld. Auch Heynckes, der als vierter Trainer mit zwei Vereinen den wichtigsten Europapokal gewonnen hat, setzte auf ein 4-2-3-1 mit Mandzukic als Speerspitze.

Champions League | 25.05.2013

Heynckes siegt als vierter Trainer mit zwei Klubs

Jupp Heynckes hat sich mit dem Gewinn der Champions League endgültig in die Geschichtsbücher eingetragen.

London - Jupp Heynckes hat sich mit dem Gewinn der Champions League endgültig in die Fußball-Geschichtsbücher eingetragen. Erst als vierter Trainer holte der 68-jährige Coach von Bayern München mit zwei verschiedenen Vereinen die begehrteste Trophäe des Vereinsfußballs. Zuvor war das nur Ernst Happel (1970 mit Feyenoord Rotterdam, 1983 mit dem Hamburger SV), Ottmar Hitzfeld (1997 mit München, 2011 mit Borussia Dortmund) sowie José Mourinho (2004 mit dem FC Porto, 2010 mit Inter Mailand) geglückt. Heynckes hatte 1998 mit Real Madrid das CL-Finale gegen Juventus Turin gewonnen.

BVB-Coach Jürgen Klopp verpasste es dagegen, als fünfter deutscher Trainer die Trophäe zu gewinnen. Das gelang bislang nur Udo Lattek (1974 mit München), Dettmar Cramer (1975 und 1976 mit München), Heynckes (1998 mit Real Madrid, 2013 mit München) und Hitzfeld (1997 mit Dortmund, 2001 mit München).

Champions League | 25.05.2013

Schrecksekunde für Schweinsteiger beim Warmspielen

Schrecksekunde für Bastian Schweinsteiger: 25 Minuten vor Beginn des Champions-League-Finals erhielt er beim Warmspielen von Mario Mandzukic einen Schlag auf den Knöchel.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/Pixathlon/

London - Schrecksekunde für Bastian Schweinsteiger: 25 Minuten vor Beginn des Champions-League-Finals gegen Borussia Dortmund in London erhielt der Nationalspieler von Bayern München beim Warmspielen von seinem Mitspieler Mario Mandzukic einen Schlag auf den Knöchel. Schweinsteiger musste behandelt werden, sein Knöchel wurde mit Eis gekühlt, noch lange danach hielt er sich die schmerzende Stelle. Seinen Einsatz gefährdete das Foul aber nicht.

Bundesliga | 25.05.2013

Stuttgart schießt sich für Pokalfinale warm

Der VfB Stuttgart hat sich für das Pokalfinale am 1. Juni in Berlin gegen Bayern München warmgeschossen. Die Schwaben gewannen bei Oberligist SSV Reutlingen mit 10:0 (4:0).

Text: SID Bild: SID-IMAGES/Firo/

Reutlingen - Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat sich für das Pokalfinale am 1. Juni in Berlin gegen Meister Bayern München warmgeschossen. Die Schwaben gewannen bei Oberligist SSV Reutlingen vor 3390 Zuschauern mit 10:0 (4:0). Dabei gab Cacau nach rund siebenmonatiger Verletzungspause sein Comeback. Der 32 Jahre alte Stürmer, der an einem Kreuz- und Innenbandriss im linken Knie laboriert hatte, wurde in der 63. Minute eingewechselt.

Vedad Ibisevic (12. und 34.), Martin Harnik (13. und 22.), Shinji Okazaki (50., 58. und 83.), Raphael Holzhauser (52.), William Kvist (61.) und Tunay Torun (67.) erzielten die VfB-Treffer.

"Der Test war so, wie wir uns das vorgestellt haben, deshalb kann man von einem gelungenen Test sprechen. Wir hatten viel Bewegung, haben den Ball laufen lassen und auch schöne Tore erzielt. Der eine oder andere hat sich sicher auch noch einmal auszeichnen können", sagte Trainer Bruno Labbadia.

Facebook, Twitter und Google+

Freund von 11FREUNDE werden