Olympia

Dunga zu Verhandlungen über Neymars Olympia-Freigabe in Barcelona

Brasiliens Fußball-Superstar Neymar ist bei den Olympischen Spielen im August im eigenen Land ein Muss. AFP/SID/RAFAEL RIBEIRO

Rio de Janeiro - Brasiliens Fußball-Superstar Neymar ist bei den Olympischen Spielen im August im eigenen Land ein Muss, bei der Jahrhundertauflage der Copa América zuvor im Juni ein Kann: Mit dieser Vorgabe will Seleção-Trainer Dunga in einem persönlichen Gespräch mit Barcelonas Trainer Luis Enrique zumindest die Freigabe des 24-Jährigen für einen der beiden Top-Events in den Sommerferien der spanischen Liga aushandeln.

"Besser wäre es, ihn bei beiden Turnieren dabei zu haben", gestand Dunga beim Besuch des Champions-League-Duells Real Madrid gegen AS Rom einem brasilianischen TV-Sender, legte sich für den Fall einer Entweder-Oder-Entscheidung aber fest. "Wegen der (Gold-)Medaille, die Brasilien noch nicht hat", begründete der Weltmeister-Kapitän von 1994 auf seinem Europa-Trip.

Zudem käme Neymar ausgeruht zum Olympiaturnier vom 3. bis 20. August. "Die Saison ist aufreibend, so hätte er Zeit, sich zu regenerieren. Er wäre in Form", begründete der frühere Stuttgarter Bundesliga-Profi seine Priorität. Denn die Jubiläumsausgabe der südamerikanischen Kontinentalmeisterschaft findet schon vom 3. bis 26. Juni in den USA statt, und damit nur knapp drei Wochen nach Saisonende in Spanien.

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