Nationalmannschaft

Löw kann Guardiola verstehen - "Aber es lohnt sich immer, Götze zu
unterstützen"

Joachim Löw hat bezüglich der geringen Arbeitszeiten von Mario Götze bei Bayern München Verständnis für seinen Kollegen Pep Guardiola. PIXATHLON/PIXATHLON/SID/

Berlin - Bundestrainer Joachim Löw hat bezüglich der geringen Arbeitszeiten von WM-Held Mario Götze bei Bayern München Verständnis für seinen Kollegen Pep Guardiola, zweifelt seinerseits aber nicht am Offensivspieler. "Ich kann die Situation bei den Bayern bedingt aus der Ferne nachvollziehen. Mario war lange verletzt und es waren ganz, ganz wichtige Spiele", sagte Löw.

Er selbst habe im Training auch gemerkt, "dass Mario, was Fitness und Form betrifft, noch nicht da ist, wo er vor seiner Verletzungspause war. Da merkt man deutlich, dass die Spielpraxis fehlt." Er werde aber "auf jeden Fall bei der EM auf ihn zählen. Dass junge Spieler mal durch das Tal der Tränen gehen, ist normal. Aber es lohnt sich immer, Mario zu unterstützen. Denn er kann Dinge, die andere nicht können."

Ob Götze den Verein am Saisonende verlassen soll - angeblich zeigt Ex-Klub Borussia Dortmund Interesse - wollte der Bundestrainer nicht beurteilen. "Ich werde aber sicher in den nächsten Tagen mal in Ruhe mit ihm sprechen", kündigte er an: "Da werden wir zusammen ein paar Gedanken entwickeln und versuchen, zusammen eine Lösung zu finden."

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