Nationalmannschaft

DFB-Frauen eröffnen Olympia-Jahr mit Prestigeerfolg gegen Frankreich

Die deutschen Fußballerinnen sind mit einem Prestigeerfolg über Frankreich ins Olympia-Jahr gestartet. AFP/SID/RHONA WISE

Tampa - Die deutschen Fußballerinnen sind mit einem Prestigeerfolg ins Olympia-Jahr gestartet. Die Auswahl von Bundestrainerin Silvia Neid bezwang Frankreich zum Auftakt des Vier-Nationen-Turniers in den USA etwas glücklich mit 1:0 (0:0).

Knapp fünf Monate vor der Medaillenmission bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (3. bis 19. August) sorgte Leonie Maier (83.) für den Erfolg der DFB-Auswahl im Raymond James Stadium in Tampa/Florida. Die weiteren Gegner beim hochkarätig besetzten Einladungsturnier "SheBelieves Cup" sind der WM-Dritte England (Sonntag/23.45 Uhr MEZ) in Nashville/Tennessee sowie zum Abschluss Weltmeister USA (10. März/1.45 Uhr MEZ) in Boca Raton/Florida.

"Ergebnisse stehen für mich hier nicht im Vordergrund. Vielmehr ist es entscheidend, dass wir erkennen, woran wir bis Rio noch arbeiten müssen", hatte Neid, der in den USA sieben Spielerinnen fehlen, vor Turnierbeginn erklärt. Und sie nutzte gleich die Neuauflage des dramatischen WM-Viertelfinales (5:4 i.E.) im vergangenen Sommer im Kanada  für personelle Experimente. So kam Sara Doorsoun-Khajeh (SGS Essen) als Linksverteidigerin zum Länderspieldebüt, auf dem rechten Flügel begann überraschend Isabel Kerschowski (VfL Wolfsburg).

Der zweimalige Welt- und achtmalige Europameister, der am Montag nach Orlando gereist war, war im ersten Durchgang in erster Linie um defensive Stabilität bemüht. Im Spiel nach vorne lief gegen ebenfalls diszipliniert verteidigende Französinnen wenig zusammen. Ein satter Schuss von Dzsenifer Marozsan (38.) aus 30 Metern war die einzige deutsche Torchance in Durchgang eins, auf der Gegenseite klärte Torhüterin Almuth Schult kurz vor der Pause in höchster Not gegen Eugénie Le Sommer (45.).

Gleich nach dem Seitenwechsel behielt die Wolfsburgerin erneut im Duell mit Le Sommer (52.) mit einer Fußabwehr die Oberhand. Der Weltranglistendritte drängte die Nummer zwei der Welt  zunächst in die Defensive, erst nach einer Stunde konnte sich die DFB-Auswahl wieder besser befreien. Eine Standardsituation brachte das glückliche Ende für die Deutschen. Kurz vor Schluss sorgte die Rechtsverteidigerin Maier nach einer Ecke von Lena Goeßling für die Entscheidung, als sie nach einem abgeblockten Schuss der eingewechselten Anna Blässe aus kurzer Distanz abzog.

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