International

Argentinien führt Hooligan-Datenbank ein

Die argentinische Regierung hat die Einführung einer Hooligan-Datenbank beschlossen, um das anhaltende Gewaltproblem in den Griff zu bekommen. PIXATHLON/PIXATHLON/SID/SIPA

Buenos Aires - Die argentinische Regierung hat die Einführung einer Hooligan-Datenbank beschlossen, um das anhaltende Gewaltproblem in den Stadien in den Griff zu bekommen. Gleichzeitig ermahnte die Regierung die Fußball-Profis, auf dem Platz als Vorbild für Fair Play zu agieren. Auslöser waren handfeste Auseinandersetzungen und vier Platzverweise beim jüngsten Superclásico zwischen den Boca Juniors und River Plate.

In der neuen Datei sollen Hooligans aufgeführt werden, die mit einem Stadionverbot belegt sind. "Das wichtigste und dringendste Ziel ist es, der Aggression im Fußball und dem Hooligan-Problem ein Ende zu setzen", teilte das Ministerium für Sicherheit mit.

Der nationale Fußball-Verband AFA wurde zudem aufgefordert, ein Programm einzuführen, durch das Spieler, Trainer und Schiedsrichter "die Werte von Fair Play und Respekt" lernen sollen.

Hinweis: Wenn Du feststellst, dass hier extremistisches Gedankengut verbreitet wird, Nutzer diskriminiert werden oder Diskussionen einen unschönen Ton annehmen, dann informiere uns bitte per Mail! Wir werden dann gegebenenfalls eingreifen. Diskussionen bei 11FREUNDE sollen sportlich und sauber ablaufen! Diskriminierung und Intoleranz werden von uns nicht akzeptiert! Niemals! Danke für deine Hilfe!