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Wegen Buffons Nichtberücksichtigung: Italien boykottiert Weltfußballer-Wahl

Der viermalige Weltmeister Italien hat die Weltfußballer-Wahl der FIFA boykottiert. AFP/SID/CRISTINA QUICLER

Rom - Der viermalige Weltmeister Italien hat die Weltfußballer-Wahl der FIFA boykottiert. Aus Protest gegen die Nichtberücksichtigung von Torwart-Ikone Gianluigi Buffon haben weder der italienische Nationalcoach Antonio Conte noch Buffon selbst als Kapitän am Votum für die Wahl des Weltfußballers teilgenommen.

Dies sei laut Gazzetta dello Sport aber keine Entscheidung der beiden, sondern des Fußballverbandes FIGC gewesen. Der einzige Italiener, der sich an dem Votum beteiligte, war der Journalist von Sky Sport, Paolo Condó.

Buffon war nicht in die Liste der 59 Spieler aufgenommen worden, die für den von Lionel Messi gewonnenen Titel des Weltfußballers des Jahres 2015 infrage gekommen waren. Auf der Liste waren fünf Torhüter aufgelistet worden: Manuel Neuer, Iker Casillas, Thibaut Courtois, Claudio Bravo und David Ospina.

Die Nichtberücksichtigung Buffons hatte empörte Reaktionen in Italien ausgelöst. Als "skandalös" bezeichnete die Gazzetta den Beschluss der FIFA, Buffon aus der Liste für die Vorauswahl der besten Fußballer auszuschließen. Der 37-Jährige gilt als Monument des italienischen Fußballs. Der Weltmeister 2006 hätte die Kandidatur mehr als Kollegen wie Neuer und Casillas verdient, kommentierten italienische Medien.

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