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Ex-Schiedsrichter Heynemann: "Jetzt hat es eine Explosion gegeben"

Der langjährige FIFA-Referee Bernd Heynemann hat die zuletzt öffentlich gewordenen Streitigkeiten im Schiedsrichterbereich kommen sehen. AFP/SID-IMAGES/OMAR TORRES

Frankfurt/Main - Der langjährige FIFA-Referee Bernd Heynemann hat die zuletzt öffentlich gewordenen Streitigkeiten im Schiedsrichterbereich kommen sehen. "Im Profibereich schwelt es seit einem, eineinhalb Jahren unter der Oberfläche, und jetzt hat es eine Explosion gegeben", sagte der 62-Jährige dem kicker.

Gründe dafür seien einerseits der "Führungsstil der beiden Leiter der Schiedsrichterkommission" und andererseits das "jahrelange Kompetenzgerangel zwischen dem DFB und der DFL, zu welchem Verband das Schiedsrichterwesen gehören soll".

Herbert Fandel, im Sommer scheidender Schiedsrichter-Boss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), und Hellmut Krug, Schiedsrichter-Berater von der Deutschen Fußball Liga (DFL), sehen sich derzeit großer Kritik ausgesetzt. So sprach etwa Ex-Schiedsrichter Babak Rafati in der Bild-Zeitung über "systematisches Mobbing". 

Auslöser für den aktuellen Zoff soll eine vom DFB kurz vor dem Start der Bundesliga-Rückrunde in Auftrag gegebene anonyme Befragung der Referees sein. Ziel war die Erstellung eines Leitbildes, stattdessen gab es viele kritische Stimmen.

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