FIFA

Blatters Ex: "20 Jahre Bonus für alles Gute, was er getan hat"

Der bis 2023 suspendierte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hat moralisch fragwürdige Rückendeckung von seiner früheren Ehefrau Graziella bekommen. AFP/SID-IMAGES/FABRICE COFFRINI

Zürich - Der bis 2023 suspendierte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter (Schweiz) hat moralisch fragwürdige Rückendeckung von seiner früheren Ehefrau Graziella bekommen. "Wenn man Sepp acht Jahre Sperre gibt für etwas, von dem nicht mal erwiesen ist, dass er einen Fehler gemacht hat, dann müsste man ihm doch 20 Jahre Bonus geben für all das, was er Gutes für den Fußball getan hat", sagte die 53-Jährige der Schweizer Zeitung Blick.

In der Fortführung ihres Gedankengangs kommt  Blatters Ex zu einer erstaunlichen Schlussfolgerung: "20 minus acht Jahre ? er sollte jetzt noch zwölf Jahre im Amt bleiben dürfen. Eigentlich hätte er noch mehr Jahre verdient, aber zwölf sind angesichts des fortgeschrittenen Alters realistisch." 

Graziella und Joseph S. Blatter heirateten 2002, trennten sich 2003 und wurden 2004 geschieden: "Ich habe erlebt, was er alles für seinen Job gegeben hat. Die FIFA wird Mühe haben, jemanden zu finden, der so viel leistet. Und die Schweiz sollte ihm dankbar sein", erklärte die frühere Ehefrau, die laut Blick vor der Ehe als Delfin-Trainerin im Schweizer Freizeitpark Connyland arbeitete: "Korruption werden auch die Amerikaner nicht aus dieser Welt löschen. Es ist leider Alltag in vielen Ländern dieser Welt. Wobei ich persönlich ausdrücklich nicht glaube, dass Sepp korrupt ist."

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