England

Klopp und Liverpool blamieren sich im FA Cup: Nur 2:2 bei Viertligist Exeter

Teammanager Jürgen Klopp hat sich bei seinem Debüt im FA Cup mit dem FC Liverpool kräftig blamiert. FIRO/FIRO/SID-IMAGES/firo Sportphoto/bpi

Exeter - Teammanager Jürgen Klopp hat sich bei seinem Debüt im FA Cup mit dem FC Liverpool kräftig blamiert. Die Reds kamen in der dritten Runde des ältesten Pokal-Wettbewerbs der Welt beim Viertligisten Exeter City nicht über ein 2:2 (1:2) hinaus. Ein weiteres Spiel in Liverpool muss nun die Entscheidung bringen.

Tom Nichols (9.) und Lee Holmes (45.+1) hatten den klaren Außenseiter zweimal in Führung gebracht, Jerome Sinclair (12.) und Brad Smith (73.) glichen auf schwierigem Geläuf jeweils aus.

Auch die anhaltende Verletzungsmisere der Liverpooler und eine sehr junge Startelf konnten kaum als Grund für die schwache Leistung der Reds herhalten, die über die gesamte Spielzeit kaum einen Klassenunterschied erkennen ließen.

"Es ist eine schwierige Situation", sagte Klopp: "Wir waren heute das Gegenteil von einem gut abgestimmten Team, wir haben genau 45 Minuten zusammen trainiert. Aber es ist wie es ist. Wir mussten Entscheidungen treffen, und die Jungen haben uns geholfen, damit wir ein weiteres Spiel bekommen." Zehn Spieler fehlen Klopp derzeit vor allem wegen Muskelverletzungen, diese Misere sorgte zuletzt für einigen Ärger.

Klopp erklärte den englischen Begriff "Hamstring" (hinterer Oberschenkel) zu seinem Unwort des Jahres. Zudem legte Teammanager Sam Allardyce von Konkurrent FC Sunderland nahe, dass Klopp selbst die Schuld an den Verletzungen trage. Das von Klopp propagierte intensive Pressing sei der Grund für die vielen Blessuren beim früheren Rekordmeister.

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