Doping

Anti-Doping-Kampf: Arsène Wenger will helfen

Teammanager Arsène Wenger vom Premier-League-Klub FC Arsenal will helfen, das von ihm selbst benannte Doping-Problem im Fußball zu bekämpfen. AFP/SID-IMAGES/

London - Teammanager Arsène Wenger vom Premier-League-Klub FC Arsenal will helfen, das von ihm selbst benannte Doping-Problem im Fußball zu bekämpfen. "Ich stehe bereit", sagte der 66-Jährige am Donnerstag. Zuvor hatte Nicole Sapstead, die Vorsitzende der nationalen englischen Anti-Doping-Agentur, Wenger zu einem Gespräch eingeladen.

Wenger hatte im vergangenen November für Aufsehen gesorgt, als er in einem Interview mit der französischen Sporttageszeitung L'Equipe früheren Gegnern indirekt Doping unterstellte. Namen nannte der Franzose nicht. Außerdem meinte Wenger, dass die Europäische Fußball-Union (UEFA) Doping quasi "akzeptiere". Hintergrund war der Positivbefund bei Arijan Ademi von Arsenal-Gegner Dinamo Zagreb in der Champions League, den die UEFA für vier Jahre sperrte.

"Ich habe mehr den Wunsch als Zeit", sagte Wenger weiter über seinen Anti-Doping-Kampf, "aber ich würde mehr als gerne helfen (...). Ich habe das Gefühl, dass wir im Fußball das Problem jetzt angehen wollen. Lange Zeit schien dies für mich nicht der Fall zu sein. Wichtig ist, dass wir alle zeigen, dass wir es nicht akzeptieren".

Wenger, der die deutschen Stars Mesut Özil und Per Mertesacker trainiert, ist jedoch "sicher, dass kein englischer Klub seine Spieler zu dopen versucht. Wenn jemand gewinnt, müssen wir glauben, dass es deshalb passiert, weil er der Beste ist - nicht, weil er illegale Substanzen zu sich nimmt".

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