DFB

WM-Affäre: Schweizer Justiz führt Finanz-Analysen durch

Die Bundesanwaltschaft der Schweiz arbeitet der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main im Zuge der Affäre um die Fußball-WM 2006 weiterhin zu. PIXATHLON/PIXATHLON/SID/

Bern - Die Bundesanwaltschaft der Schweiz arbeitet der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main bei den Ermittlungen im Zuge der Affäre um die Fußball-WM 2006 weiterhin zu und hat zahlreiche Kontobewegungen untersucht. "Im Zusammenhang mit den von der Bundesanwaltschaft eröffneten Strafverfahren wurden verschiedene Finanz-Analysen durchgeführt. Dies kann (...) dazu beitragen, dass gewisse für das Rechtshilfeersuchen relevante Informationen vergleichsweise rasch eruiert werden könnten", teilte die Bundesanwaltschaft auf SID-Anfrage am Freitag mit.

Das Rechtshilfeersuchen der deutschen Justiz sei "in Bearbeitung, und die BA wird die deutschen Kollegen nach Kräften unterstützen". Bezüglich der Schweizer Strafverfahren gebe es derzeit keine weitere Auskunft.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main ermittelt gegen mehrere ehemalige Führungsfiguren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall. Beschuldigte sind Ex-Präsident Theo Zwanziger, dessen Nachfolger Wolfgang Niersbach sowie der frühere Generalsekretär und Schatzmeister Horst R. Schmidt.

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