Bundesliga

Erster Gegenwind für Breitenreiter: "Das gehört zu Schalke"

André Breitenreiter spürt nach dem 0:3-Debakel in der Europa League gegen Schachtjor Donezk und seiner Kritik am Publikum erstmals Gegenwind. FIRO/FIRO/SID-IMAGES/firo Sportphoto/Jürgen Fromme

Gelsenkirchen - Trainer André Breitenreiter vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 spürt nach dem 0:3-Debakel in der Europa League gegen Schachtjor Donezk und seiner Kritik am Publikum erstmals Gegenwind. "Das gehört zu Schalke und hat alle anderen Trainer in den letzten fünf Jahren auch begleitet", sagte der Coach der Königsblauen am Samstag und gab zu: "Die Stimmung ist zum ersten Mal deutlich umgeschlagen."

Er sei aber überzeugt, dass sich das wieder ändere, betonte Breitenreiter, der nach dem Europacup-Aus die hohe Erwartungshaltung kritisiert hatte. "Die Mannschaft stand in der Hinrunde auch schon einmal mit dem Rücken zur Wand und hat das gemeistert", sagte er. Im Bundesligaspiel am Sonntag (19.30 Uhr/Sky) bei Eintracht Frankfurt würde er Jungstar Leroy Sané am liebsten eine Pause geben: "Er ist in einem Loch. Aber wir haben nicht viele Alternativen."

Mittelfeldmotor Leon Goretzka fällt wegen der Schultereckgelenksprengung, die er am Donnerstag erlitt, wochenlang aus. Fraglich ist am Sonntag auch der Einsatz der Offensivspieler Max Meyer (Mandelentzündung) und Eric Maxim Choupo-Moting (Beckenprellung). Zudem klagt Winter-Zugang Younes Belhanda, für die letzten beiden Bundesliga-Tore verantwortlich, über Rückenschmerzen.

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