Bundesliga

Mönchengladbach: Polizeidirekter erwartet emotionales, aber friedliches
Derby

Im Vorfeld des Derbys zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln geht die Polizei von einem weitgehend friedlichen Derby aus. AFP/SID-IMAGES/SASCHA SCHUERMANN

Mönchengladbach - Im Vorfeld des Derbys in der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) geht der Leitende Polizeidirektor Thomas Dammers davon aus, "dass wir ein hochemotionales, aber im Ergebnis weitgehend friedliches Derby haben werden".

Zudem sieht Dammers sich einer "interessanten" Situation gegenübergestellt. Denn die Kölner Fans planen vor der Begegnung eine Demonstration in Mönchengladbach-Rheydt gegen Einschränkungen durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Es geht um personalisierte Eintrittskarten und eine Kontingentierung der Tickets.

"Unter interessant verstehe ich zunächst einmal, dass wir unter polizeilichem Aspekt eine Lage in der Form noch nicht hatten, dass wir ein Fußball-Derby in Vermischung mit einer themenbezogenen Demonstration hatten", sagte  Dammers weiter und appellierte zudem an die Kölner Fans, friedlich zu demonstrieren: "Ich kann nur nochmal daran erinnern, wenn ich für Fankultur demonstriere, dann muss ich das friedlich tun. Ansonsten mache ich die Fankultur kaputt und das wäre sehr schade für den Fußball in Deutschland."

Der Polizeidirektor geht nach Auswertung "polizeiinterner Quellen" und der Medien von nicht mehr als 1000 Demonstranten aus. Die Beamten werden in der Stadt Präsenz zeigen. "Wir haben alles aufgeboten was die Polizei zu bieten hat", verkündete Dammers.

Auch im Stadion sorgte Borussia Mönchengladbach bereits für höhere Sicherheitsmaßnahmen, so ist zum Beispiel ein drei Meter hoher Zaun um den Gästeblock errichtet worden. Im vergangenen Jahr waren beim Derby in Gladbach an Karneval Kölner Fans auf den Platz gestürmt.

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