Bundesliga

Achtung, Guardiola: City-Funktionär wünscht sich twitternde Trainer

Pep Guardiola könnten bei seinem Engagement ab Sommer bei Manchester City ungewohnte Herausforderungen bevorstehen. PIXATHLON/PIXATHLON/SID/

Düsseldorf - Pep Guardiola könnten bei seinem Engagement ab Sommer bei Manchester City ungewohnte Herausforderungen bevorstehen. Er halte es für durchaus sinnvoll, wenn Trainer auch einen eigenen Twitter-Kanal betreiben, sagte Diego Gigliani, Senior Vice President Media und Innovation von City, auf dem SpoBis in Düsseldorf.

"Grundsätzlich gesprochen: Social Media ist ein wichtiges Instrument für den Klub, für Spieler und ja, auch für Teammanager", sagte Gigliani: "Man kann ohne den Umweg über Dritte die Person hinter dem Trainer zeigen. Ohne Social Media ist es schwer, die Fans direkt zu erreichen."

Freilich sei ihm bewusst, "dass es die erste Verantwortung von Trainern und Spielern ist, Titel zu gewinnen", so der City-Funktionär weiter: "Sie brauchen das nicht unbedingt. Aber wenn man kommerziell langfristig denkt, ist es ein tolles Instrument."

Guardiola hat in seinen inzwischen zweieinhalb Jahren bei Bayern München noch nicht einmal Exklusiv-Interviews gegeben, mit einer Ausnahme für einen Sponsor. In Deutschland hat soeben in Pal Dardai (Hertha BSC) der erste Bundesliga-Trainer seinen eigenen Twitter-Account gestartet. Kölns Coach Peter Stöger hatte sich über viele Monate via Facebook direkt an die Fans gewandt, den Kanal wegen der zahlreichen unsachlichen Kommentare aber eingestellt. 

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