Bundesliga

Bruchhagen fordert auch nach seinem Abschied "wirtschaftliche Vernunft"

Heribert Bruchhagen hofft, dass auch nach dem Ende seiner Amtszeit bei Eintracht Frankfurt nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt wird. PIXATHLON/PIXATHLON/SID/

Frankfurt/Main - Der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen hofft, dass auch nach dem Ende seiner Amtszeit beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt wird. "Wichtig ist, so wie bisher weiter mit wirtschaftlicher Vernunft zu agieren", sagte er bei seiner Rede auf der Mitglieder-Versammlung der Hessen am Montag.

Der Verein, so Bruchhagen, dürfe sich "nicht leiten lassen durch eine zu hohe Erwartungshaltung". Eine Vorgehensweise nach dem Motto "Ihr müsst mutig investieren" wäre falsch, "lasst euch diesen Blödsinn nicht einreden", warnte der 67-Jährige, der von Eintracht-Präsident Peter Fischer eine lebenslange Mitgliedschaft erhielt.

Bruchhagen, seit Dezember 2003 Vorstands-Boss der Frankfurter, skizzierte erneut ein Anforderungsprofil seines Nachfolgers. Am wichtigsten sei dabei "eine realistische Einschätzung und die Erkenntnis, wie das Bundesliga-Geschäft tickt", sagte er. Nur dann könne man Kontinuität bekommen, "beim Verein, bei den handelnden Personen, im Sport."

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