Bundesliga

Doppelpack des Tages: Claudio Pizarro (Werder Bremen)

Claudio Pizarro legte sein typisches, schelmisches Lächeln auf. "Ja, ja, ich war dran", sagte der Peruaner im ZDF zu seinem historischen Doppelpack. SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/firo Sportphoto/Jürgen Fromme

Bremen - Claudio Pizarro legte sein typisches, schelmisches Lächeln auf. "Ja, ja, ich war dran", sagte der Peruaner im ZDF und räumte letzte Zweifel an seinem historischen Doppelpack aus: "Ich habe ihm das Tor geklaut." 

Die vieldiskutierte Szene hatte sich in der 77. Spielminute des Duells zwischen Werder Bremen und Hertha BSC ereignet. Zwei Minuten nach seinem verwandelten Foulelfmeter (75.) drückte der 37 Jahre alte Torjäger einen Kopfball von Santiago Garcia zum 3:3-Endstand über die Torlinie. Und sicherte Werder damit nach zweimaligem Zwei-Tore-Rückstand noch einen Punkt. Das Weserstadion stand kopf.

Doch damit nicht genug, Pizarros fünftes Saisontor war ein besonderes. Der 181. Treffer in seiner langen Bundesliga-Karriere schiebt den früheren Profi von Bayern München auf Rang fünf in der ewigen Torjägerliste, er zog mit Ulf Kirsten gleich. Doch euphorisch war Pizarro danach nicht. 

Für Werder bleibt die Situation gefährlich. "Ich hätte lieber 2:1 gewonnen, aber für die Moral war das unglaublich wichtig", sagte Pizarro, der nun schon dreimal in der Rückrunde zugeschlagen hat. Eine Verlängerung des auslaufenden Vertrags wird für Sportchef Thomas Eichin immer mehr zur Priorität. Denn Pizarros Torhunger ist noch lange nicht genug.

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