Bundesliga

Fehlverhalten der Fans: DFB-Sportgericht sanktioniert weiter

Das Sportgericht des DFB bittet zahlreiche Bundesligisten wegen des Fehlverhaltens ihrer Fans kräftig zur Kasse. DFB/DFB/JOHN MACDOUGALL

Frankfurt/Main - Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bittet zahlreiche Bundesligisten wegen des Fehlverhaltens ihrer Fans kräftig zur Kasse. Hertha BSC wurde dabei wegen gleich zweier Fälle zu einer Strafe von 20.000 Euro verurteilt, zudem müssen Darmstadt 98 12.000 Euro, Hannover 96 8000 Euro und Borussia Mönchengladbach 6000 Euro zahlen. 

Den Zweitligisten MSV Duisburg belegte das Sportgericht mit einer Strafe von 8000 Euro, Drittligist VfL Osnabrück muss 5000 Euro zahlen.

In der vergangenen Woche hatte das Sportgericht am Donnerstag direkt vor dem Rückrundenstart diverse Vereine mit Geldstrafen von insgesamt mehr als 150.000 Euro sanktioniert. Am härtesten traf es dabei Eintracht Frankfurt, das neben der fälligen Strafe von 75.000 Euro mit einem Teilausschluss der Fans bei zwei Spielen leben muss.

Hertha BSC wurde nun bestraft, weil die Berliner Anhänger während der Partie bei Darmstadt 98 gleich zweimal Rauchbomben gezündet hatten. Zudem ahndeten die Richter das Abbrennen "einer Vielzahl Feuerwerkskörper" im DFB-Pokal-Spiel beim Zweitligisten 1. FC Nürnberg.

Ebenfalls wegen des Abbrennens von Pyrotechnik wurden Hannover, Gladbach und Darmstadt zur Kasse gebeten.

Die Bundesligisten haben den Urteilen zugestimmt, sie sind damit rechtskräftig. Osnabrück kann gegen das Urteil des Einzelrichters binnen 24 Stunden noch eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragen.

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