Bundesliga

DFB: Fandel hört im Sommer als Boss der Bundesliga-Schiris auf

Herbert Fandel wird sich nach sechs Jahren als Boss der Bundesliga-Schiedsrichter "aus dem Tagesgeschäft" zurückziehen. FIRO/FIRO/SID/firo/El-Saqqa

Frankfurt/Main - Herbert Fandel wird sich im Sommer nach sechs Jahren als Boss der Bundesliga-Schiedsrichter "aus dem Tagesgeschäft" zurückziehen. Das sagte der 51-Jährige in einem Interview auf der Internetseite des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). "Dieser Schritt ist seit geraumer Zeit gereift und das Ergebnis intensiver Überlegungen. Dabei spielen in erster Linie persönliche Gründe eine entscheidende Rolle", erklärte Fandel.

"Sechs Jahre in dieser Position und mit dieser Verantwortung sind eine lange Zeit. Meiner Ansicht nach haben wir in den vergangenen Jahren wichtige Schritte zur Professionalisierung des deutschen Schiedsrichterwesens getan", sagte Fandel. 

Der einstige Weltklasse-Referee, von Beruf Pianist, war im April 2010 auf einem Außerordentlichen Bundestag des DFB zum Vorsitzenden des DFB-Schiedsrichterausschusses gewählt worden. Dieses Amt werde er bis zum 42. ordentlichen DFB-Bundestag im November "natürlich auch weiterhin mit großem Engagement ausüben", sagte er. Ob er danach auch weiterhin - in welcher Form auch immer - im DFB-Schiedsrichterwesen aktiv sein wird, ist derzeit offen.

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