Werder Bremen
0
2
Bayern München

Werder-Bayern im 11FREUNDE-Ticker

Marssonde findet Wasser in Schaafs Gesicht

Werder-Bayern 0:2. »Für die Bremer war es die vierte Heimspielniederlage in Folge gegen den Erzrivalen« – das würden wir jedenfalls sagen, wenn uns dergleichen interessieren würde. So aber sagen wir lieber: nichts. Fast nichts. Im Ticker.      

15:10 Uhr

Guten Tag, liebe Fans. Wir berichten live aus dem Hof des Kriminaltheaters Berlin vom Nord-Süd-Krimi zwischen Bremen und Bayern. Hat das Duell früher die ganze Republik elektrisiert, lockt es nun nicht mal mehr angeblich eingefleischte Werder-Fans hinterm Ofen hervor. Kollege Gieselmann steckt noch im Stau, behauptet er zumindest, ist jedenfalls noch nicht da. Was nicht weiter schlimm wäre, wenn er nicht die Schlüssel zur Redaktion in der Tasche hätte.

15:12 Uhr

Zur Vorberichterstattung deshalb kein Wort, vermutlich läuft sie so ab wie schon seit Jahr und Tag, mit Jan Henkel und Matthias Sammer und Klaus Allofs. Damit kann ich nicht dienen, im Hof des Kriminaltheaters aber sitzt ein Pärchen auf einer Bierbank, beide haben ein Päckchen Zigaretten neben sich liegen, er Pallmall, sie rote Gauloises, sie reden kein Wort miteinander, sondern schauen jeweils nur gebannt auf ihre Smartphones. Ich würde das anprangern, den Untergang jeglicher Kommunikation und Kultur verkünden, stünde ich nicht zwei Meter neben dem Paar, den Laptop auf der Papiertonne, womit ich leider Teil des Gesamtkunstwerkes, wahrscheinlich sogar des Untergangs bin.

15:15 Uhr

Jetzt passiert was, er zündet sich eine Zigarette an, sie geht ans Telefon, sagt »Hallo«, dann sehr lange nichts. Ein grauhaariger Mann von Ende Siebzig betritt die Szenerie, geht grußlos an uns vorbei, die Frau sagt mehrfach »Hm. Hm Hm«. Ganz schön spannend, dieser Kriminaltheater-Hof. Wie da wohl erst die Vorführungen sein mögen?

15:17 Uhr

Die Ereignisse überschlagen sich, nun klingelt auch mein Telefon, lenkt damit die Aufmerksamkeit auf mich. Bin ich der Mörder? Am anderen Ende ist Kollege Gieselmann, lässt mich von Hiob grüßen. Zwischen seinem Standort und meinem zieht sich der Berlin-Marathon durch die Stadt bzw. dessen Vorboten, meines Wissens ist er est morgen. »Ich komm hier nicht durch«, ist das Letzte, was ich noch höre. Ich geh jetzt mal die Aufstellung suchen. Die Frau auf der Bierbank steht auf und geht. Ein weiterer Mann, Mitte Dreißig, mit auffallend weißem Kragen, geht an uns vorbei. Es ist leider nicht: Jan Henkel. Was passiert mit mir, dass ich so einen Satz schreiben muss?

15:25 Uhr

Minütlich erscheinen mehr Menschen, wollen mir offenbar beim Scheitern zusehen, tun aber so, als würde sie mich gar nicht wahrnehmen. Die Frau ist zurück, zündet sich eine an, will sich nun mit ihrem Banknachbarn unterhalten, der weiter auf sein Handy starrt, einen Schluck trinkt, auffallend laut »Aaaaaaaaaaaah« sagt. So viel Erfrischung nach einem Schluck Orangina würde ich persönlich ja niemandem abnehmen.

15:27 Uhr

Gerade als Hiob persönlich anruft und sein Erscheinen für Mitte der ersten Halbzeit ankündigt, erscheint kein Geringerer als 11FREUNDE-Bildredakteur Kai Senf – übrigens keine Ahnung, warum – rettet mich, Gieselmann, Werder, Bayern sowie die Millionen zu Hause an den internetfähigen Kommunkationsgeräten, auch in der Schweiz und Österreich: FUSSBALL.

1. Minute

Und der ganze Stress hierfür: Anstoß! Wenn ich das gewusst hätte!

3.

Ok. Wer spielt?

5.

Modische Irritation gleich zu Beginn. Die Bayern müssen nach der Demission von Dirk Bauermann offenbar die noch von diesem bestellten Hosen der Basketballabteilung auftragen.

7.

Claudio Pizarro spielt von Anfang an. Für Liebhaber der Wendungen »ausgerechnet«, »kein anderer als«, »wer sonst« und »so ist Fußball« könnte es ein schöner Nachmittag werden. Pizarros erster Kopfball geht aber drüber. So ist Fußball halt auch.

10.

Wenn ich das hier richtig beurteile und es nicht an meinem noch immer beschleunigten Pulsschlag liegt, fängt das Spiel mit einem mörderischen Tempo an. Viel zu schnell für mich. Überlege, mich wieder in den Hof zu setzen, anderen Menschen beim Rauchen zukucken.

12.

»Werder macht die Drohung wahr, defensiv sehr kompakt zu stehen«, gibt der Kommentator, der wahrscheinlich Kai Dittmann ist, die Ergebnisse seiner dreijährigen Investigativrecherche bekannt. Ein Fall für die Kripo? Oder zumindest ein Fall für Zwei? Denn in diesem Moment betritt Kollege Dirk Gieselmann, Freunden dieses Tickers auch als »Werder-Honk« bekannt, die Redaktionsstube. Tränen fließen.

14.

Gelb für Sokratis! Aber Aristoteles lassen sie mal wieder laufen, typisch!

15.

So. Da bin ich: Euer, äh: Giesi! Hätte Schweini mich bloß wirklich mit »seim Traktor« abgeholt. Aber so: Nichts ging mehr am Alexanderplatz. Oder wie Dittmann es im ersten Satz, den ich seit Tagen von einem anderen als mir höre, ausdrückt: »Dante. Abseits.« Es war, ist die Hölle.

17.

Müller plötzlich auf und davon, viel zu schnell für die Bremer Abwehr, viel zu schnell allerdings auch für sich selbst, weswegen der Winkel zu spitz wird, sowie die Kollegen. Muss abbrechen, eine halbe Stunde warten, um dann einen Scheißpass zu spielen, der auf Umwegen bei Kroos landet, der aus Protest über die Nichtberücksichtigung seines Bruders Felix einen Bremer Abwehrspieler abschießt. Blut ist halt dicker als Schweiß.

18.

»Ich sage gleich was Lobendes«, so Dittmann. Jetzt schwebt plötzlich was über uns, das das Gegenteil vom Damoklesschwert ist. Der Damokleswattebausch? Angst haben wir allemal.

21.

Petersen am Ball, wird von Lahm begleitet, der ihn jedoch nicht angreift, sondern verbal dazu aufruft, ihm sofort dem Ball zu geben, er sei schließlich sein Kapitän und werde Misstände, wenn er sie sieht, sofort offen ansprechen, und dies, Petersen am Ball statt seiner selbst, sei ein Missstand. Erstaunlich: Petersen gehorcht!

23.

»Die nächste Chance in der Sonne«, moderiert Dittmann nun an. Eine neue Vorabendserie? Wir können uns das beim besten Willen nicht anschauen, trauern immer noch um Arno Brandner. Aaaaaaaaarno! Warum?

27.

Ein Lichtspiel auf dem Platz des Weserstadions wie bei der WM 1986 in Guadalajara. Schwitz! Ich ziehe mir mal die blau glänzende Adidas-Turnhose an, die ich damals Hans-Peter Briegel nachgekauft habe – mit Schlitz!

29.

Liebe Fans, die Partie, die wir bislang getickert haben, findet in Wirklichkeit gar nicht statt. Anders lässt sich nicht erklären, dass der wiederum als Linksverteidiger eingesetzte Holger Badstuber unter Bedrängnis zwei Bremer mit einer Körpertäuschung aussteigen lässt.

30.

»Ich finde hier viele gute Dinge, die mich an guten Fußball erinnern«, teilt Dittmann uns mit. Ein Autogramm von mir etwa ? Dabei gebe ich doch gar keine. Ich will ja nicht vergöttert werden.

32.

Findet Heynckes es eigentlich witzig, 40-Millionen-Mann Javi Martinez ständig auf der Bank zu lassen? Vermutlich.

33.

Sensationell: Klaus Allofs ist sauer! Eine Meldung, so außergewöhnlich wie: »Angela Merkel trägt Jeans.« Löschen wir diese Bilder schleunigst wieder. Verbunden mit einer Entschuldigung an unsere Vorstellungskraft. 

36.

Ich möchte jetzt übrigens auch »Dirk Gieselmann Sport News HD« genannt werden. Danke.

37.

Manuel Neuer ist in seinem Tor von mindestens zwanzig »Wiesenhof«-Schriftzügen umgeben. Gilt das noch als Freilandhaltung?

39.

Nachdem sich sowohl mein Puls- als auch mein, wie ich versehentlich zunächst schrieb, Pilsschlag wieder beruhigt haben, kann ich festhalten: So sonderlich schnell ist es nicht mehr.

40.

Außen ging Elia – ein Satz wie ein Romantitel von Johannes Mario Simmel. Und mit den Clows kamen die Tränen.

40.

Gelb für Gustavo. Steht ihm.

41.

Gespenstisches Spiel bislang. Männer gehen umher wie in einer Stadt im Gebiet des Warschauer Paktes Ende der Siebziger: In sich gekehrt, über Schacheröffnungen nachdenkend, graugesichtig und lustlos, in das sibirische Dörrfleisch zu beißen, das sie in der Aktentasche bei sich tragen. Wann fällt endlich die Mauer? Noch besser: ein Tor?   

45.

Müller mit einer Bananenflanke, wie sie die Bundesliga seit mindestens zwanzig Jahren nicht mehr gesehen hat, aus vollem Lauf, perfekt getimed senkt sie sich über den Bremer Verteidiger auf den Fuß von Pizarro, der Glück hat, im Abseits zu stehen, so kläglich, wie er über den Ball senst.

47.

»Michael Weiner hat die Pfeife im Mund«, spannert Dittmann. Ein Autofellatio also. Und wir dachten schon, es gibt überhaupt keine Highlights mehr.

16:19 Uhr

»Ich empfehle Ihnen die Halbzeitpause«, so Dittmann nun. Das ist, als würde man einem Sterbenden den Tod empfehlen. Wir empfehlen ihm also, uns das nicht zu empfehlen. Gern geschehen.

16:20 Uhr

Irgendjemand bei Sky hat vergessen, uns in die Werbung zu schicken. Minutenlang müssen wir fassungslos der Pause im Weserstadion zusehen, wo völlig ungeniert erforscht wird, wie viel akkustische Folter man Menschen in Fußballstadien zumuten kann. Offenbar sehr viel. Sehne mich nach einer Stimme, die mir »Wurstwasser« ins Ohr brüllt.

16:21 Uhr

Wenn wir das richtig sehen, wird der HSV jetzt eh wieder Deutscher Meister. 1:0 gegen Hannover. Wahrscheinlich ein Tor von Hrubesch. Langweilig. Widmen wir uns lieber dem Schwimmsport, wo ein junger Mann namens Michael Groß derzeit einen Rekord nach dem anderen aufstellt. 

16:29 Uhr

Mich gibt es jetzt auch Fünftürer. 

16:31 Uhr

Jetzt bei Saturn: Menschen, die glauben, ein Flachbildfernseher sei der Sinn des Lebens. 

16:33 Uhr

Schon 16:33 Uhr! Der Grund für die Verspätung: Matthias Sammer kämpft mit einem riesigen Gürteltier, das ihn zu erwürgen versucht. Oder ist es doch nur ein gewagter Schlips? Na, dann: Anstoß!

47.

Das ist Volksnähe! Ribery senst vollkommen grundlos am Ball vorbei, grüßt damit Millionen von Freizeitkickern!

47.

Hinter dem Ball zu sein, das ist ja offenbar das Gebot der Stunde. Ich war früher immer hinter dem Ball, immer! Sogar meistens ca. 30 Meter, und hatte dabei eine Supersicht auf den Gegenspieler aus Mörsen-Scharrendorf, ich glaube, er hieß Stefan, wie damals jeder Zweite, und Stefan schoss den Ball vollkommen unbedrängt zum 4:0 ein. Und, was hat es mir gebracht? Nichts! Pfff.

49.

»Ribery gegen Fritz, Ribery gegen Fritz, Ribery gegen Fritz«, loopt Dittmann, ist auf irgendwas hängengeblieben, Ribery aber auch, an einem Grashalm vielleicht, trifft auf jeden Fall nur den Pfosten und irgendetwas in meinem Inneren, das mir sagt, dass ich noch lebe.

50.

Tor! Einfach nur ein anderes Wort für: Idiot. 

53.

Hasseröder. Hasseröder. Hasseröder. Das bringt mich auf eine geniale Idee: Ich nenne mich »Röder« und verklage den SV Werder auf Schmerzensgeld wegen psychischer Gewalt. 

54.

Offenbar jetzt so etwas wie ein Chance für Werder, die aber weder Kollege Jonas noch ich gesehen haben, weil wir gerade unsere Füße gezählt haben. Es soll ein Schuss gefallen sein. Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. 

57.

Jetzt kommt Shakira ins Spiel. Ein Wechsel für'n Arsch. 

58.

Plötzlich Kick and Rush hier, erst bei den Bayern, dann im direkten Gegenzug von Werder, Drei gegen Drei, aber Petersen ist sich nicht sicher, was in seinem Vertrag steht, bolzt den Ball lieber in die Weser.

58.

Füllkrug kommt. Für Elia, der gehen muss, ist der Krug aber doch eher halb leer. 

16:49 Uhr

Apropos »Füllkrug«: So hießen bei uns früher die Kneipen. Beziehungsweise: die eine Kneipe, die wir hatten. Bis auch sie schließen musste. Also soffen wir zu Hause weiter. Bis auch das... Aber lassen wir das. Sonst krieg ich noch Heimweh. 

60.

Müller kann nicht mal die unkonventionellen Sachen konventionell machen, probiert sich mit einem Fallrückzieher im Stehen, Mielitz fliegt, ohne fliegen zu müssen. Dittmann schreit trotzdem, immerhin ist es ihm danach peinlich.

63.

Müller wird von Fritz umgerammt, als säßen beide im Autoscooter und es dröhnte »It's my life« von Dr. Alban aus den Boxen. Das einzige, was dröhnt, ist jedoch Müllers Kopf. It's his life. Scheißlife. 

65.

Wochenlanges Dribbling vom kecken Fränkie. Dann schießt er – daneben. Bekommt von Dittmann jedoch den Trostpreissatz »Er lässt immer wieder sein Topkönnen aufblitzen« überreicht. Das würde ich auch gern mal hören: »Gieselmann lässt immer wieder sein Topkönnen aufblitzen.« Aber Kollege Jonas schaltet auf stur: »Ich kenne gar keinen Gieselmann.« Ich auch nicht.

67.

Füllkrug übrigens mit einer Frisur, mit der er in jeder Gaststätte namens Füllkrug Probleme bekommen würde, sie hindert ihn aber nicht daran, einen Freistoß herauszuholen, über den zu berichten sich nicht lohnen würde, doch dann landet er auf Umwegen im Strafraum, aber Petersen.

69.

Dittmann sieht jetzt hier ein »Spektakel«. Sonderbar. Ich sehe nur einen »Speckdackel«.

71.

Arnautovic österreichdeuschlandet bzw. arnautovict einen Ball ans Außennetz. »Puuuuh«, denke ich als Bayernfan, wende mich wieder meiner Tastatur zu, will mein eben begonnenes Herbstgedicht vollenden, doch der Aufschrei der Werder-Fans im Stadion will einfach nicht abebben, so dass ich für einen kurzen Moment schon befürchte, er wäre doch drin gewesen. Faszination Optik!

72.

Höchste Zeit für die Statistiken. Zuerst die »gelaufenen Kilometer«. Gebreselassie: 10. Ganz stark!

74.

Heynckes holt die 40 Millionen von der Bank. Was kauft er sich Schönes? Eine Auswechslung von Schweini. Naja, ist ja sein Geld.

77.

Hier übrigens mein Gedicht:

Die Trainer schrei’n
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt
Bald wird es schnei’n
Wohl dem, der jetzt Martinez hat

78.

Und noch ein Wechsel. Akpala für Petersen. Sieht aus, als würden zwei Laiendarsteller den historischen Wechsel »Sanogo für Rosenberg« nachstellen. Herzlich willkommen auf der Freilichtbühne »Pauliner Marsch«. 

78.

Thomas Schaaf in Nahaufnahme. Was die Frage aufwirft: Ob die Marssonde »Curiosity« wohl auch in seinem Gesicht Spuren von Wasser finden würde? 

81.

TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR! Bin ich froh, dass ich keine Ahnung von Fußball habe. Genau in dem Moment, in dem ich a) moniere, dass es noch 0:0 steht und mich b) eben darüber aufregen will, dass nun der von Dittmann in bester Ottmar-Hitzfeld-Manier als »Gustaffo« betitelte Gustavo den offensiveren Part der beiden Sechser spielt, und nicht Martinez, der doch viel mehr gekostet hat, zirkelt Gustaffo den Ball in den Winkel! Tolle Schanksenverwertung.

83.

Und das 2:0. Konter, dann Flanke nach innen, Mandzukic oder so. Aber ist ja auch egal. Volkstrauertag in Bremen. Und »Curiosity« findet eine Träne in Thomas Schaafs Gesicht.

87.

Immerhin stimmt die Beleuchtung noch. Die Sonne über dem Weserstadion ist aus Protest gegen die Bayern-Tore sofort untergegangen.

88.

»Wie weh tut diese Niederlage?«, fragt mich Kollege Jonas. Nicht so weh wie das, was ich ihm jetzt zufügen werde. Jetzt live auf »Gieselmann Sport News HD«!

90.

Wenn Dittmann übrigens nochmal, um Aktionen von Franck Ribery zu kommentieren, einen französischen Akzent vortäuscht, könnte es sein, dass ich Gegenstände in den Fernseher werfe.

91.

Jetzt wird's affig: Die Bayern versuchen, den Ball reinzulecken. Hacke-Spitze-Blablabla. Dann Ecke. »Ecke« – wie in »verrecke«. 

92.

Und noch immer kämpft Sammer mit dem kolossalen Gürteltier, das sich ihm in mörderischer Absicht um den Sportdirektorenhals gelegt hat. Niemand merkt, dass er zu ersticken droht. Sein Hilferuf verhallt ungehört im Schlussjubel. Den auch wir nutzen, um uns heimlich vom Acker zu machen. Bis nie, liebe Fans.

92.

Und noch immer kämpft Sammer mit dem kolossalen Gürteltier, das sich ihm in mörderischer Absicht um den Sportdirektorenhals gelegt hat. Niemand merkt, dass er zu ersticken droht. Sein Hilferuf verhallt ungehört im Schlussjubel. Den auch wir nutzen, um uns heimlich vom Acker zu machen. Bis nie, liebe Fans.

91.

Jetzt wird's affig: Die Bayern versuchen den Ball reinzulecken. Hacke-Spitze-Blablabla. Dann Ecke. »Ecke« – wie in »verrecke«. 

90.

Wenn Dittmann übrigens nochmal, um Aktionen von Franck Ribery zu kommentieren, einen französischen Akzent vortäuscht, könnte es sein, dass ich Gegenstände in den Fernseher werfe.

88.

»Wie weh tut diese Niederlage?«, fragt mich Kollege Jonas. Nicht so weh wie das, was ich ihm jetzt zufügen werde. Jetzt live auf »Gieselmann Sport News HD«!

87.

Immerhin stimmt die Beleuchtung noch. Die Sonne über dem Weserstadion ist aus Protest gegen die Bayern-Tore sofort untergegangen.

83.

Und das 2:0. Konter, dann Flanke nach innen, Mandzukic oder so. Aber ist ja auch egal. Volkstrauertag in Bremen. Und »Curiosity« findet eine Träne in Thomas Schaafs Gesicht.

81.

TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR! Bin ich froh, dass ich keine Ahnung von Fußball habe. Genau in dem Moment, in dem ich a) moniere, dass es noch 0:0 steht und mich b) eben darüber aufregen will, dass nun der von Dittmann in bester Ottmar-Hitzfeld-Manier als »Gustaffo« betitelte Gustavo den offensiveren Part der beiden Sechser spielt, und nicht Martinez, der doch viel mehr gekostet hat, zirkelt Gustaffo den Ball in den Winkel! Tolle Schanksenverwertung.

78.

Thomas Schaaf in Nahaufnahme. Was die Frage aufwirft: Ob die Marssonde »Curiosity« wohl auch in seinem Gesicht Spuren von Wasser finden würde? 

78.

Und noch ein Wechsel. Akpala für Petersen. Sieht aus, als würden zwei Laiendarsteller den historischen Wechsel »Sanogo für Rosenberg« nachstellen. Herzlich willkommen auf der Freilichtbühne »Pauliner Marsch«. 

77.

Hier übrigens mein Gedicht:

Die Trainer schrei’n
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt
Bald wird es schnei’n
Wohl dem, der jetzt Martinez hat

74.

Heynckes holt die 40 Millionen von der Bank. Was kauft er sich Schönes? Eine Auswechslung von Schweini. Naja, ist ja sein Geld.

72.

Höchste Zeit für die Statistiken. Zuerste die »gelaufenen Kilometer«. Gebreselassie: 10. Ganz stark!

71.

Arnautovic österreichdeuschlandet bzw. arnautovict einen Ball ans Außennetz. »Puuuuh«, denke ich als Bayernfan, wende mich wieder meiner Tastatur zu, will mein eben begonnenes Herbstgedicht vollenden, doch der Aufschrei der Werder-Fans im Stadion will einfach nicht abebben, so dass ich für einen kurzen Moment schon befürchte, er wäre doch drin gewesen. Faszination Optik!

69.

Dittmann sieht jetzt hier ein »Spektakel«. Sonderbar. Ich sehe nur einen »Speckdackel«.

67.

Füllkrug übrigens mit einer Frisur, mit der er in jeder Gaststätte namens Füllkrug Probleme bekommen würde, sie hindert ihn aber nicht daran, einen Freistoß herauszuholen, über den zu berichten sich nicht lohnen würde, doch dann landet er auf Umwegen im Strafraum, aber Petersen.

65.

Wochenlanges Dribbling vom kecken Fränkie. Dann schießt er – daneben. Bekommt von Dittmann jedoch den Trostpreissatz »Er lässt immer wieder sein Topkönnen aufblitzen« überreicht. Das würde ich auch gern mal hören: »Gieselmann lässt immer wieder sein Topkönnen aufblitzen.« Aber Kollege Jonas schaltet auf stur: »Ich kenne gar keinen Gieselmann.« Ich auch nicht.

63.

Müller wird von Fritz umgerammt, als säßen beide im Autoscooter und es dröhnte »It's my life« von Dr. Alban aus den Boxen. Das einzige, was dröhnt, ist jedoch Müllers Kopf. It's his life. Scheißlife. 

60.

Müller kann nicht mal die unkonventionellen Sachen konventionell machen, probiert sich mit einem Fallrückzieher im Stehen, Mielitz fliegt, ohne fliegen zu müssen. Dittmann schreit trotzdem, immerhin ist es ihm danach peinlich.

16:49 Uhr

Apropos »Füllkrug«: So hießen bei uns früher die Kneipen. Beziehungsweise: die eine Kneipe, die wir hatten. Bis auch sie schließen musste. Also soffen wir zu Hause weiter. Bis auch das... Aber lassen wir das. Sonst krieg ich noch Heimweh. 

58.

Füllkrug kommt. Für Elia, der gehen muss, ist der Krug aber doch eher halb leer. 

58.

Plötzlich Kick and Rush hier, erst bei den Bayern, dann im direkten Gegenzug von Werder, Drei gegen Drei, aber Petersen ist sich nicht sicher, was in seinem Vertrag steht, bolzt den Ball lieber in die Weser.

57.

Jetzt kommt Shakira ins Spiel. Ein Wechsel für'n Arsch. 

54.

Offenbar jetzt so etwas wie ein Chance für Werder, die aber weder Kollege Jonas noch ich gesehen haben, weil wir gerade unsere Füße gezählt haben. Es soll ein Schuss gefallen sein. Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. 

53.

Hasseröder. Hasseröder. Hasseröder. Das bringt mich auf eine geniale Idee: Ich nenne mich »Röder« und verklage den SV Werder auf Schmerzensgeld wegen psychischer Gewalt. 

50.

Tor! Ein anderes Wort für: Idiot. 

49.

»Ribery gegen Fritz, Ribery gegen Fritz, Ribery gegen Fritz«, loopt Dittmann, ist auf irgendwas hängengebliebe, Ribery aber auch, an einem Grashalm vielleicht, trifft auf jeden Fall nur den Pfosten und irgendetwas in meinem Inneren, das mir sagt, dass ich noch lebe.

47.

Hinter dem Ball zu sein, das ist ja offenbar das Gebot der Stunde. Ich war früher immer hinter dem Ball, immer, sogar meistens ca. 30 Meter, und hatte dabei eine Supersicht auf den Gegenspieler aus Mörsen-Scharrendorf, ich glaube, er hieß Stefan, wie damals jeder Zweite, und Stefan schoss den Ball vollkommen unbedrängt zum 4:0 ein. Und, was hat es mir gebracht? Nichts! Pfff.

47.

Das ist Volksnähe! Ribery senst vollkommen grundlos am Ball vorbei, grüßt damit Millionen von Freizeitkickern!

16:33 Uhr

Schon 16:33 Uhr! Der Grund für die Verspätung: Matthias Sammer kämpft mit einem Gürteltier, das ihn zu erwürgen versucht. Oder ist es doch nur eine gewagter Schlips? Na, dann: Anstoß!

16:31 Uhr

Jetzt bei Saturn: Menschen, die glauben, ein Flachbildfernseher sei der Sinn des Lebens. 

16:29 Uhr

Mich gibt es jetzt auch Fünftürer. 

16:21 Uhr

Wenn wir das richtig sehen, wird der HSV jetzt eh wieder Deutscher Meister. 1:0 gegen Hannover. Wahrscheinlich ein Tor von Hrubesch. Langweilig. Widmen wir uns lieber dem Schwimmsport, wo ein junger Mann namens Michael Groß derzeit einen Rekord nach dem anderen aufstellt. 

16:20 Uhr

Irgendjemand bei Sky hat vergessen, uns in die Werbung zu schicken. Minutenlang müssen wir fassungslos der Pause im Weserstadion zusehen, wo völlig ungeniert erforscht wird, wie viel akkustische Folter man Menschen in Fußballstadien zumuten kann. Offenbar sehr viel. Sehne mich nach einer Stimme, die mir »Wurstwasser« ins Ohr brüllt.

16:19 Uhr

»Ich empfehle Ihnen die Halbzeitpause«, so Dittmann nun. Das ist, als würde man einem Sterbenden den Tod empfehlen. Wir empfehlen ihm also, uns das nicht zu empfehlen. Gern geschehen.

47.

»Michael Weiner hat die Pfeife im Mund«, spannert Dittmann. Ein Autofellatio also. Und wir dachten schon, es gibt überhaupt keine Highlights mehr.

45.

Müller mit einer Bananenflanke, wie sie die Bundesliga seit mindestens zwanzig Jahren nicht mehr gesehen hat, aus vollem Lauf, perfekt getimed senkt sie sich über den Bremer Verteidiger auf den Fuß von Pizarro, der Glück hat, im Abseits zu stehen, so kläglich, wie er über den Ball senst.

41.

Gespenstisches Spiel bislang. Männer gehen umher wie in einer Stadt im Gebiet des Warschauer Paktes Ende der Siebziger: In sich gekehrt, über Schacheröffnungen nachdenkend, graugesichtig und lustlos, in das sibirische Dörrfleisch zu beißen, dass sie in der Aktentasche bei sich tragen. Wann fällt endlich die Mauer? Noch besser: ein Tor?   

40.

Gelb für Gustavo. Steht ihm.

40.

Außen ging Elia – ein Satz wie ein Romantitel von Johannes Mario Simmel. Und mit den Clows kamen die Tränen.

39.

Nachdem sich sowohl mein Puls- als auch mein, wie ich versehentlich zunächst schrieb, Pilsschlag wieder beruhigt haben, kann ich festhalten: So sonderlich schnell ist es nicht mehr.

37.

Manuel Neuer ist in seinem Tor von mindestens zwanzig »Wiesenhof«-Schriftzügen umgeben. Gilt das noch als Freilandhaltung?

36.

Ich möchte jetzt übrigens auch »Dirk Gieselmann Sport News HD« genannt werden. Danke.

33.

Sensationell: Klaus Allofs ist sauer! Eine Meldung, so außergewöhnlich wie: »Angela Merkel trägt Jeans.« Löschen wir diese Bilder schleunigst wieder. Verbunden mit einer Entschuldigung an unsere Vorstellungskraft. 

32.

Findet Heynckes es eigentlich witzig, 40-Millionen-Mann Javi Martinez ständig auf der Bank zu lassen? Vermutlich.

30.

»Ich finde hier viele gute Dinge, die mich an guten Fußball erinnern«, teilt Dittmann uns mit. Ein Autogramm von mir etwa ? Dabei gebe ich doch gar keine. Ich will ja nicht vergöttert werden.

29.

Liebe Fans, die Partie, die wir bislang getickert haben, findet in Wirklichkeit gar nicht statt. Anders lässt sich nicht erklären, dass der wiederum als Linksverteidiger eingesetzte Holger Badstuber unter Bedrängnis zwei Bremer mit einer Körpertäuschung aussteigen lässt.

27.

Ein Lichtspiel auf dem Platz des Weserstadions wie bei der WM 1986 in Guadalajara. Schwitz! Ich ziehe mir mal die blau glänzende Adidas-Turnhose an, die ich damals Hans-Peter Briegel nachgekauft habe – mit Schlitz!

23.

»Die nächste Chance in der Sonne«, moderiert Dittmann nun an. Eine neue Vorabendserie? Wir können uns das beim besten Willen nicht anschauen, trauern immer noch um Arno Brandner. Aaaaaaaaarno! Warum?

21.

Petersen am Ball, wird von Lahm begleitet, der ihn jedoch nicht angreift, sondern verbal dazu aufruft, ihm sofort dem Ball zu geben, er sei schließlich sein Kapitän und werde Misstände, wenn er sie sieht, sofort offen ansprechen, und dies, Petersen am Ball statt seiner selbst, sei ein Missstand. Erstaunlich: Petersen gehorcht!

18.

»Ich sage ich gleich was Lobendes«, so Dittmann. Jetzt schwebt plötzlich was über uns, das das Gegenteil vom Damoklesschwert ist. Der Damokleswattebausch? Angst haben wir allemal.

17.

Müller plötzlich auf und davon, viel zu schnell für die Bremer Abwehr, viel zu schnell allerdings auch für sich selbst, weswegen der Winkel zu spitz wird, sowie die Kollegen. Muss abbrechen, eine halbe Stunde warten, um dann einen Scheißpass zu spielen, der Umwegen bei Kroos landet, der aus Protest über die Nichtberücksichtigung seines Bruders Felix einen Bremer Abwehrspieler abschießt. Blut ist halt dicker als Schweiß.

15.

So. Da bin ich: Euer, äh: Giesi! Hätte Schweini mich bloß wirklich mit »seim Traktor« abgeholt. Aber so: Nichts ging mehr am Alexanderplatz. Oder wie Dittmann es im ersten Satz, den ich seit Tagen von einem anderen als mir höre, ausdrückt: »Dante. Abseits.« Es war, ist die Hölle.

14.

Gelb für Sokratis! Aber Aristoteles lassen sie mal wieder laufen, typisch!

12.

»Werder macht die Drohung wahr, defensiv sehr kompakt zu stehen«, gibt der Kommentator, der wahrscheinlich Kai Dittmann ist, die Ergebnisse seiner dreijährigen Investigativrecherche bekannt. Ein Fall für die Kripo? Oder zumindest ein Fall für Zwei? Denn in diesem Moment betritt Kollege Dirk Gieselmann, Freunden dieses Tickers auch als »Werder-Honk« bekannt, die Redaktionsstube. Tränen fließen.

10.

Wenn ich das hier richtig beurteile und es nicht an meinem noch immer beschleunigten Pulsschlag liegt, fängt das hier mit einem mörderischen Tempo an. Viel zu schnell für mich. Überlege, mich wieder in den Hof zu setzen, anderen Menschen beim Rauchen zukucken.

7.

Claudio Pizarro spielt von Anfang an. Für Liebhaber der Wendungen »ausgerechnet«, »kein anderer als«, »wer sonst« und »so ist Fußball« könnte es ein schöner Nachmittag werden. Pizarros erster Kopfball geht aber drüber. So ist Fußball halt auch.

5.

Modische Irritation gleich zu Beginn. Die Bayern müssen nach der Demission von Dirk Bauermann offenbar die noch von diesem bestellten Hosen der Basketballabteilung auftragen.

3.

Ok. Wer spielt?

1. Minute

Und der ganze Stress hierfür: Anstoß! Wenn ich das gewusst hätte!

15:27 Uhr

Gerade als Hiob persönlich anruft und sein Erscheinen für Mitte der ersten Halbzeit ankündigt, erscheint kein Geringerer als 11FREUNDE-Bildredakteur Kai Senf – übrigens keine Ahnung warum – rettet mich, Gieselmann, Werder, Bayern sowie die Millionen zuhause an den internetfähigen Kommunkationsgeräten, auch in der Schweiz und Österreich: FUSSBALL.

15:25 Uhr

Minütlich erscheinen mehr Menschen, wollen mir offenbar beim Scheitern zusehen, tun aber so, als würde sie mich gar nicht wahrnehmen. Die Fau ist zurück, zündet sich eine an, will sich nun mit ihrem Banknachbarn unterhalten, der weiter auf sein Handy starrt, einen Schluck trinkt, auffallend laut »Aaaaaaaaaaaah« sagt. So viel Erfrischung nach einem Schluck Orangina würde ich persönlich ja niemandem abnehmen.

15:17 Uhr

Die Ereignisse überschlagen sich, nun klingelt auch mein Telefon, lenkt damit die Aufmerksamkeit auf mich. Bin ich der Mörder? Am anderen Ende ist Kollege Gieselmann, lässt mich von Hiob grüßen. Zwischen seinem Standort und meinem zieht sich der Berlin-Marathon durch die Stadt bzw. dessen Vorboten, meines Wissens ist er est morgen. »Ich komm hier nicht durch«, ist das Letzte, was ich noch höre. Ich geh jetzt mal die Aufstellung suchen. Die Frau auf der Bierbank steht auf und geht. Ein weiterer Mann, Mitte Dreißig, mit auffallend weißem Kragen, geht an uns vorbei. Es ist leider nicht: Jan Henkel. Was passiert mit mir, dass ich so einen Satz schreiben muss.

15:15 Uhr

Jetzt passiert was, er zündet sich eine Zigarette an, sie geht ans Telefon, sagt »Hallo«, dann sehr lange nichts. Ein grauhaariger Mann von Ende Siebzig betritt die Szenerie, geht grußlos an uns vorbei, die Frau sagt mehrfach »Hm. Hm Hm«. Ganz schön spannend, dieser Kriminaltheater-Hof. Wie da wohl erst die Vorführungen sein mögen?

15:12 Uhr

Zur Vorberichterstattung deshalb kein Wort, vermutlich läuft sie so ab wie schon seit Jahr und Tag, mit Jan Henkel und Matthias Sammer und Klaus Allofs. Damit kann ich nicht dienen, im Hof des Kriminaltheaters aber sitzt ein Pärchen auf einer Bierbank, beide haben ein Päckchen Zigaretten neben sich liegen, er Pallmall, sie rote Gauloises, sie reden kein Wort miteinander, sondern schauen jeweils nur gebannt auf ihre Smartphones. Ich würde das anprangern, den Untergang jeglicher Kommunikation und Kultur verkünden, stünde ich nicht zwei Meter neben dem Paar, den Laptop auf der Papiertonne, womit ich leider Teil des Gesamtkunstwerkes, wahrscheinlich sogar des Untergangs bin.

15:10 Uhr

Guten Tag, liebe Fans. Wir berichten live aus dem Hof des Kriminaltheaters Berlin vom Nord-Süd-Krimi zwischen Bremen und Bayern. Hat das Duell früher die ganze Republik elektrisiert, lockt es nun nicht mal mehr angeblich eingefleischte Werder-Fans hinterm Ofen hervor. Kollege Gieselmann jedenfalls steckt noch im Stau, behauptet er zumindst, ist jedenfalls noch nicht da. Was nicht weiter schlimm wäre, wenn er nicht die Schlüssel zur Redaktion in der Tasche hätte.

27. September, 11:58 Uhr

Hinweis: Wenn Du feststellst, dass hier extremistisches Gedankengut verbreitet wird, Nutzer diskriminiert werden oder Diskussionen einen unschönen Ton annehmen, dann informiere uns bitte per Mail! Wir werden dann gegebenenfalls eingreifen. Diskussionen bei 11FREUNDE sollen sportlich und sauber ablaufen! Diskriminierung und Intoleranz werden von uns nicht akzeptiert! Niemals! Danke für deine Hilfe!