Tottenham
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Arsenal

Spurs-Arsenal im 11FREUNDE-Liveticker

Prima Balerina

Gareth Bale tänzelt mit den Spurs zum Derbysieg und wird zum inspirierendsten Waliser seit Dylan Thomas. Bales Außenrist, Mertesackers Scheitel, Freunds Heckspoiler und Gylfis Mutter – dieses Spiel war ganz großes Balett. Und wer machte wieder einmal die beste Figur? The »big fucking« Ticker.

16:51

Hello from Berlin! Have a nice welcome to the LONDON DERBY! Die Sonne lacht, die Blumen blühen und Gareth Bale macht sich warm. Es gibt momentan nichts Schöneres zu beobachten.

16:56

Unweit von der Redaktion entfernt protestieren die Menschen gegen den Abriss von Teilen der East Side Gallery. Es wehe der Geist von 1989, sagen manche. Wir würden ja mitmachen, doch wir haben Angst, dass dann auch die Scorpions wieder zurück kommen. Ebenfalls eine Mauer: Per Mertesacker, von Beginn an. Poldi sitzt nur draußen bei der Westverwandtschaft auf der Bank.

16:59

Ein Einlaufmädchen friert unglaublich, hebt beim Shake-hands den Arm nur wenige Millimeter vom Oberkörper weg. Wesentlich agiler: Stephan Reich. Hat gestern abend »einen Ruhigen« gemacht, was bei ihm heißt: Er hat sich durch 15 Kneipen getrunken – kam aber ausnahmsweise mal nicht in U-Haft. 

1.

Kick-off (London).

2.

Kiek-ma-uff (Berlin). Wie nah sich die Sprachen doch sind.

4.

»Oh when the Spurs go marching in«, schallt es an der White Hart Lane. Danach schönes, dreckiges Tackling an der Außenlinie. Was ein herrlich britischer Nachmittag. Wir schrauben uns erst einmal warmes Bier rein, wenden den Speck und stechen uns gegenseitig Vereinstattoos in den Nacken.

5.

So, guten Morgen auch von mir. Was könnte es schöneres geben als das London-Derby an einem frühligshaften Sonntag. Und wie das hier hin und her geht, Mann, doh!!! Eine klaren Favoriten habe ich auch schon: Kollege Assou-Ekotto, der so kantig frisiert ist, als hätte ihm der eigene Nachname die Haare geschnitten. Ein feuchter Corn-Row-Traum, wundervoll...

9.

Einen kleinen Dämpfer muss ich hinnehmen: Lukas Podolski schmort auf der Bank. Derweil vergibt sein stürmender Kollege Giroud kläglich eine Halb-Chance. Da fehlt ihm die Giroud im Abschluss, haha.

12.

Die Breaking News heute übrigens: eine Investorengruppe aus, na klar, Katar soll eine Übernahme von Arsenal planen und dafür 1,5 Milliarden Pfund bieten. Die spinnen, die Kataris. Sozialneid macht sich breit bei Kollege Ulrich und mir. Wir wollen auch 1,5 Milliarden Pfund. Oder Arsenal, von mir aus. Die Realität sieht anders aus. Plastiktüten als Socken und eine Diät, die größtenteils aus dem besteht, was wir in der orangefarbenen Tonne finden, die beim Schlachter gegenüber im Hof steht.

15.

Mit dem Geld der Kataris könnte man vielleicht auch endlich Per Mertesackers Hüftgelenke entkalken lassen.

17.

Übler Tritt von Adebayor. Rührt Bändergulasch im Sprungelenk von Ramsey an und wird vom Schiri ermahnt. Ramsey kriecht in Richtung Eckfahne, wo irgendwo sein Knöchel liegen muss.

20.

Bild verrät uns, dass es jetzt den »Gift-Gipfel« mit Poldi und Holtby gibt. Die müssen Spezialkameras für die Bank haben. Was ist passiert? Hat Holtby Poldi ein Furzkissen auf den Sitz gelegt? Oder Poldi bei Holtby angerufen und nach einer »Frau Grube« gefragt, Vorname Claire?

23.

Ecke Arsenal. Vermaelen verpasst. Ein Satz, der auch bei jeder gescheiterten Hochzeit fallen kann.

26.

Arsenal wirkt etwas bissiger, aber nach vorne noch nicht zwingend genug. Und die Spurs? Von Bale bisher nicht so viel zu sehen. Dabei würden wir so gerne hören, wie Deutsche seinen Vornamen aussprechen: Entweder Gähressf oder Garett – so weit liegt Leid und Leid auseinander. Ich wünsche mir, dass seine Frau Gwyneth heißt und ihr Sohn Thaiyamuthu und die drei sich mal bei einem deutschen Einwohnermeldeamt vorstellen müssen.

29.

Jan Vertongen, Thomas Vermaelen - Mitunter klingt das Spiel wie die Familienplanung einer verzweifelten belgischen Familie

32.

Cazorla Hardcorela an der Außenlinie, die Flanke bringt aber nix. Was hier noch fehlt sind die Torchancen. Vielleicht ein Fall für Jörg Wontorras »Bitte melde dich!«?

34.

Noch geht Gareth Bale die Dominanz der letzten Wochen ab. »Kann den Ball nicht kontrollieren«, mault Moderator Meinert. Vielleicht sollte Bale in der Pause mal bei Mirko Slomka anrufen, um nachzufragen, wie das nochmal geht mit der »totalen Dominanz«

37.

Kaum mach ich mich über Gareth Bale lustig, macht der das Tor. Bale wird geschickt und steht so frei vor dem Arsenal-Kasten, er hätte sich vor dem Abschluss sicherheitshalber auch noch die Schnürsenkel straffziehen können.

38.

Toooor! 2:0 Scotty Parker schickt Lennon, der spielt Arsenals Keeper aus und schiebt ein zum 2:0. Eine Dublette des ersten Tores. Klassische Doppelkombination wie vor einem englischen Pub. Steffen Freund steht quasi in der Luft. Für so viel Aufsehen hat er seit seinem Nackenspoiler Mitte der Neunziger nicht mehr gesorgt.

41.

Die White Hart Lane tobt. Hier das Fahndungsfoto von Freund von 1992.

45.

»Die Gunners wollen sich jetzt in die Kabine retten«, berichtet Marcel Meinert. Doch da wird niemand Geringerer als Arsene Wenger warten. Wenn die Rettung zur Falle wird. Halbzeit.

17:55 Uhr

Pause, durchatmen. Was wohl in den Kabinen passiert? Wahrscheinlich lässt sich Gareth Bale gerade ein »Wer ist dieser Messi?« auf den Steiß tätowieren, während Arsene Wenger sich in der Kabine gegenüber die Sorgenfalten aus dem Gesicht bügeln und mit einer heißen Nadel die Tränendrüsen veröden lässt. Kollege Ulrich und ich summen bewegt »Time to say goodbye«. Wie lange muss Schalke-Fan Ulrich noch auf Wenger warten, bevor dieser »eeeendlich« (O-Ton Ulrich) nach Gelsenkirchen wechselt? 45 Minuten auf jeden Fall noch...

17:59 Uhr

So, gleich gehts weiter. Vielleicht dürfen ja nun Lewis Holtby und Lukas Podolski auch endlich mitspielen. Lewkas Podoltby sozusagen.

46.

Hier der Beweis, warum die Spurs Steffen Freund so lieben. You are everything I wish to be. Was ein Video: eine vergebene Chance und eine noch vergebenere Frisur.

46.

Also doch kein Podolski. Wenger scheint sich, die Welt, den Fußball und alles andere bereits aufgegeben zu haben. Ist ja eh alles egal. Derweil schießt Gylfi Sigurdsson weit über das Tor. Ob der eigentlich weiß, was in Hoffenheim gerade los ist?

51.

Hach, eine schöne Geschichte, die Meinert da zum Besten gibt. Theo Walcott und Gareth Bale sind dicke Kumpels und waren einst im Jugendinternat auf einem Zimmer, wo sie ihre Namen in die Fensterbank einritzten. Best friends forever. Schnüff. Während uns noch die Tränen der Rührung das Kinn runterlaufen, hält Mertesacker humorlos seinen Schädel in eine Flanke und trifft zum Anschlusstreffer. Hat wohl keine Lust auf Meinerts Schmonzette. Die Fans singen vom »Big fucking german«. Wir singen laut mit. Endlich ungestraft Schimpfwörter benutzen, tihihi...

59.

Tomas Rosicky kommt. Sieht immer noch wie 20 aus. Wie Mel Gibson in »Forever Young«, der aus der Tiefkühlbox steigt. Gefrorenes »Schnitzel«.

62.

Tottenham schiebt die Bälle quer, Arsenal hat jetzt »deutliches Übergewicht«. Schrecksekunde. Wir dachten erst, Meinert spricht von uns.

64.

Rudelbildung im Mittelfeld. Der Schiri ermahnt Michael Dawson. Was für ein Name. Michael Dawson. Könnte in Actionfilmen mitspielen, Bruce Willis vermöbeln, die obligatorischen Terroristen ausschalten und mit der weiblichen Hauptrolle auf einer Harley in den Sonnenuntergang rasen. Stattdessen die Standpauke vom Schiri. Wehr dich, Junge...

70..

Mertesacker rettet in höchster Not. Reich sitzt über seinem Entschuldigungsschreiben für Per Mertesacker, nachdem er ihn in der ersten Halbzeit in Schutt und Asche geschrieben hat. »Lieber Per, ich sehe ein: Du bist der big fucking German.« Ein Titel, der wenn überhaupt nur für Rolf Eden reserviert war. 

72.

Und wie heißen die englischen, französischen und deutschen Mertesacker-Groupies? Oh-Per-Mädchen.

74.

Geiles Spiel. Danke, dass wir nicht Hoffenheim gegen Bayern sehen mussten. Lennon jetzt über rechts, traut sich keinen Schuss zu. Der Grund: Yoko Ono besitzt das Copyright auf alle Lennon-Hits.

75.

Gylfi Sigurdsson macht Dampf über links. Ob seine Mutter hübsch ist und Milfi heißt?

77.

Aaaaaaaahhhhh, endlich kommt der Lukas. Und er scheint schlecht gelaunt. Kein Wunder, wenn man 70 Minuten untätig im ekligen Londoner Wetter rumsitzen muss. Zur Motivation gibts ein Stück heimischer Musikkultur:

80.

Übrigens: Zur Auswechslung von Arteta. Vermeiden Sie peinliche Situationen, wenn sie eine Frau in Spanien auf diesen Mann ansprechen und zwischen der ersten und der zweiten Silbe eine Pause machen. Bei weiteren Unklarheiten fragen Sie den Ticker oder ihre VHS-Kursleiterin.

87.

Geil. Kyle Walker hat das Tor auf seine Kappe genommen.

89.

Neu in der Partie: Jake Livermore. Der testet gleich mal Podolskis Knöchel auf seine Elastizität. Den Freistoß zwirbelt Walcott knapp vorbei. Die Uhr tickt für Arsenal, allmählich wird die Luft wenger, äh, dünner....

91.

Sechs Minuten Nachspielzeit. Eine für jede Stirnfalte von Wenger.

96.

Nachspielzeit fast abgelaufen. Aber dieses Spiel, diese Atmosphäre. In einem dieser anzüglichen Filme würden wir sagen: »Hör jetzt bitte nicht auf«.

97.

Schluss. Die Spurs gewinnen. Wie sagt der Engländer und der Deutsche mit Bronchitis: Rooar!

19:00

Goodbye. »Richie« Reich und »Poorly« Ul-rich melden sich ab und gehen mit Per, Milfi und Gährressf die East Side Gallery retten.

19:00

Goodbye. »Richie« Reich und »Poorly« Ul-rich melden sich ab und gehen mit Per, Milfi und Gährressf die East Side Gallery retten.

97.

Schluss. Die Spurs gewinnen. Wie sagt der Engländer und der Deutsche mit Bronchitis: Rooar!

96.

Nachspielzeit fast abgelaufen. Aber dieses Spiel, diese Atmosphäre. In einem dieser anzüglichen Filme würden wir sagen: »Hör jetzt bitte nicht auf«.

91.

Sechs Minuten Nachspielzeit. Eine für jede Stirnfalte von Wenger.

89.

Neu in der Partie: Jake Livermore. Der testet gleich mal Podolskis Knöchel auf seine Elastizität. Den Freistoß zwirbelt Walcott knapp vorbei. Die Uhr tickt für Arsenal, allmählich wird die Luft wenger, äh, dünner....

87.

Geil. Kyle Walker hat das Tor auf seine Kappe genommen.

80.

Übrigens: Zur Auswechslung von Arteta. Vermeiden Sie peinliche Situationen, wenn sie eine Frau in Spanien auf diesen Mann ansprechen und zwischen der ersten und der zweiten Silbe eine Pause machen. Bei weiteren Unklarheiten fragen Sie den Ticker oder ihre VHS-Kursleiterin.

77.

Aaaaaaaahhhhh, endlich kommt der Lukas. Und er scheint schlecht gelaunt. Kein Wunder, wenn man 70 Minuten untätig im ekligen Londoner Wetter rumsitzen muss. Zur Motivation gibts ein Stück heimischer Musikkultur:

75.

Gylfi Sigurdsson macht Dampf über links. Ob seine Mutter hübsch ist und Milfi heißt?

74.

Geiles Spiel. Danke, dass wir nicht Hoffenheim gegen Bayern sehen mussten. Lennon jetzt über rechts, traut sich keinen Schuss zu. Der Grund: Yoko Ono besitzt das Copyright auf alle Lennon-Hits.

72.

Und wie heißen die englischen, französischen und deutschen Mertesacker-Groupies? Oh-Per-Mädchen.

70..

Mertesacker rettet in höchster Not. Reich sitzt über seinem Entschuldigungsschreiben für Per Mertesacker, nachdem er ihn in der ersten Halbzeit in Schutt und Asche geschrieben hat. »Lieber Per, ich sehe ein: Du bist der big fucking German.« Ein Titel, der wenn überhaupt nur für Rolf Eden reserviert war. 

64.

Rudelbildung im Mittelfeld. Der Schiri ermahnt Michael Dawson. Was für ein Name. Michael Dawson. Könnte in Actionfilmen mitspielen, Bruce Willis vermöbeln, die obligatorischen Terroristen ausschalten und mit der weiblichen Hauptrolle auf einer Harley in den Sonnenuntergang rasen. Stattdessen die Standpauke vom Schiri. Wehr dich, Junge...

62.

Tottenham schiebt die Bälle quer, Arsenal hat jetzt »deutliches Übergewicht«. Schrecksekunde. Wir dachten erst, Meinert spricht von uns.

59.

Tomas Rosicky kommt. Sieht immer noch wie 20 aus. Wie Mel Gibson in »Forever Young«, der aus der Tiefkühlbox steigt. Gefrorenes »Schnitzel«.

51.

Hach, eine schöne Geschichte, die Meinert da zum Besten gibt. Theo Walcott und Gareth Bale sind dicke Kumpels und waren einst im Jugendinternat auf einem Zimmer, wo sie ihre Namen in die Fensterbank einritzten. Best friends forever. Schnüff. Während uns noch die Tränen der Rührung das Kinn runterlaufen, hält Mertesacker humorlos seinen Schädel in eine Flanke und trifft zum Anschlusstreffer. Hat wohl keine Lust auf Meinerts Schmonzette. Die Fans singen vom »Big fucking german«. Wir singen laut mit. Endlich ungestraft Schimpfwörter benutzen, tihihi...

46.

Also doch kein Podolski. Wenger scheint sich, die Welt, den Fußball und alles andere bereits aufgegeben zu haben. Ist ja eh alles egal. Derweil schießt Gylfi Sigurdsson weit über das Tor. Ob der eigentlich weiß, was in Hoffenheim gerade los ist?

46.

Hier der Beweis, warum die Spurs Steffen Freund so lieben. You are everything I wish to be. Was ein Video: eine vergebene Chance und eine noch vergebenere Frisur.

17:59 Uhr

So, gleich gehts weiter. Vielleicht dürfen ja nun Lewis Holtby und Lukas Podolski auch endlich mitspielen. Lewkas Podoltby sozusagen.

17:55 Uhr

Pause, durchatmen. Was wohl in den Kabinen passiert? Wahrscheinlich lässt sich Gareth Bale gerade ein »Wer ist dieser Messi?« auf den Steiß tätowieren, während Arsene Wenger sich in der Kabine gegenüber die Sorgenfalten aus dem Gesicht bügeln und mit einer heißen Nadel die Tränendrüsen veröden lässt. Kollege Ulrich und ich summen bewegt »Time to say goodbye«. Wie lange muss Schalke-Fan Ulrich noch auf Wenger warten, bevor dieser »eeeendlich« (O-Ton Ulrich) nach Gelsenkirchen wechselt? 45 Minuten auf jeden Fall noch...

45.

»Die Gunners wollen sich jetzt in die Kabine retten«, berichtet Marcel Meinert. Doch da wird niemand Geringerer als Arsene Wenger warten. Wenn die Rettung zur Falle wird. Halbzeit.

41.

Die White Hart Lane tobt. Hier das Fahndungsfoto von Freund von 1992.

38.

Toooor! 2:0 Scotty Parker schickt Lennon, der spielt Arsenals Keeper aus und schiebt ein zum 2:0. Eine Dublette des ersten Tores. Klassische Doppelkombination wie vor einem englischen Pub. Steffen Freund steht quasi in der Luft. Für so viel Aufsehen hat er seit seinem Nackenspoiler Mitte der Neunziger nicht mehr gesorgt.

37.

Kaum mach ich mich über Gareth Bale lustig, macht der das Tor. Bale wird geschickt und steht so frei vor dem Arsenal-Kasten, er hätte sich vor dem Abschluss sicherheitshalber auch noch die Schnürsenkel straffziehen können.

34.

Noch geht Gareth Bale die Dominanz der letzten Wochen ab. »Kann den Ball nicht kontrollieren«, mault Moderator Meinert. Vielleicht sollte Bale in der Pause mal bei Mirko Slomka anrufen, um nachzufragen, wie das nochmal geht mit der »totalen Dominanz«

32.

Cazorla Hardcorela an der Außenlinie, die Flanke bringt aber nix. Was hier noch fehlt sind die Torchancen. Vielleicht ein Fall für Jörg Wontorras »Bitte melde dich!«?

29.

Jan Vertongen, Thomas Vermaelen - Mitunter klingt das Spiel wie die Familienplanung einer verzweifelten belgischen Familie

26.

Arsenal wirkt etwas bissiger, aber nach vorne noch nicht zwingend genug. Und die Spurs? Von Bale bisher nicht so viel zu sehen. Dabei würden wir so gerne hören, wie Deutsche seinen Vornamen aussprechen: Entweder Gähressf oder Garett – so weit liegt Leid und Leid auseinander. Ich wünsche mir, dass seine Frau Gwyneth heißt und ihr Sohn Thaiyamuthu und die drei sich mal bei einem deutschen Einwohnermeldeamt vorstellen müssen.

23.

Ecke Arsenal. Vermaelen verpasst. Ein Satz, der auch bei jeder gescheiterten Hochzeit fallen kann.

20.

Bild verrät uns, dass es jetzt den »Gift-Gipfel« mit Poldi und Holtby gibt. Die müssen Spezialkameras für die Bank haben. Was ist passiert? Hat Holtby Poldi ein Furzkissen auf den Sitz gelegt? Oder Poldi bei Holtby angerufen und nach einer »Frau Grube« gefragt, Vorname Claire?

17.

Übler Tritt von Adebayor. Rührt Bändergulasch im Sprungelenk von Ramsey an und wird vom Schiri ermahnt. Ramsey kriecht in Richtung Eckfahne, wo irgendwo sein Knöchel liegen muss.

15.

Mit dem Geld der Kataris könnte man vielleicht auch endlich Per Mertesackers Hüftgelenke entkalken lassen.

12.

Die Breaking News heute übrigens: eine Investorengruppe aus, na klar, Katar soll eine Übernahme von Arsenal planen und dafür 1,5 Milliarden Pfund bieten. Die spinnen, die Kataris. Sozialneid macht sich breit bei Kollege Ulrich und mir. Wir wollen auch 1,5 Milliarden Pfund. Oder Arsenal, von mir aus. Die Realität sieht anders aus. Plastiktüten als Socken und eine Diät, die größtenteils aus dem besteht, was wir in der orangefarbenen Tonne finden, die beim Schlachter gegenüber im Hof steht.

9.

Einen kleinen Dämpfer muss ich hinnehmen: Lukas Podolski schmort auf der Bank. Derweil vergibt sein stürmender Kollege Giroud kläglich eine Halb-Chance. Da fehlt ihm die Giroud im Abschluss, haha.

5.

So, guten Morgen auch von mir. Was könnte es schöneres geben als das London-Derby an einem frühligshaften Sonntag. Und wie das hier hin und her geht, Mann, doh!!! Eine klaren Favoriten habe ich auch schon: Kollege Assou-Ekotto, der so kantig frisiert ist, als hätte ihm der eigene Nachname die Haare geschnitten. Ein feuchter Corn-Row-Traum, wundervoll...

4.

»Oh when the Spurs go marching in«, schallt es an der White Hart Lane. Danach schönes, dreckiges Tackling an der Außenlinie. Was ein herrlich britischer Nachmittag. Wir schrauben uns erst einmal warmes Bier rein, wenden den Speck und stechen uns gegenseitig Vereinstattoos in den Nacken.

2.

Kiek-ma-uff (Berlin). Wie nah sich die Sprachen doch sind.

1.

Kick-off (London).

16:59

Ein Einlaufmädchen friert unglaublich, hebt beim Shake-hands den Arm nur wenige Millimeter vom Oberkörper weg. Wesentlich agiler: Stephan Reich. Hat gestern abend »einen Ruhigen« gemacht, was bei ihm heißt: Er hat sich durch 15 Kneipen getrunken – kam aber ausnahmsweise mal nicht in U-Haft. 

16:56

Unweit von der Redaktion entfernt protestieren die Menschen gegen den Abriss von Teilen der East Side Gallery. Es wehe der Geist von 1989, sagen manche. Wir würden ja mitmachen, doch wir haben Angst, dass dann auch die Scorpions wieder zurück kommen. Ebenfalls eine Mauer: Per Mertesacker, von Beginn an. Poldi sitzt nur draußen bei der Westverwandtschaft auf der Bank.

16:51

Hello from Berlin! Have a nice welcome to the LONDON DERBY! Die Sonne lacht, die Blumen blühen und Gareth Bale macht sich warm. Es gibt momentan nichts Schöneres zu beobachten.

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