BSV Rehden
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FC Bayern

Rehden-Bayern im 11FREUNDE-Liveticker

Rehden ist Silber, Bayern ist Gold

Fast so gut bzw. schlecht wie der FC Barcelona: mit einem 0:5 gegen den gigantischen FC Dingsbums hat sich der BSV Rehden doch recht ordentlich aus der Affäre gezogen. Und verschwindet nun – schwupps – wieder in der Bedeutungslosigkeit. Gefolgt vom 11FREUNDE-Liveticker. Fußball kann so grausam sein.

22:30 Uhr

Jetzt noch Guardiola. Er liest einfach mal die Speisekarte von »Los Wochos« bei McDonald's am Osnabrücker Hauptbahnhof vor. Delling versteht nichts. Überhaupt gar nichts. Verzweifelt zusehends. Nachdem Guardiola gesagt hat: »Ich bin zufrieden!«, fragt er schwitzend: »Sind sie zufrieden?« Und Guardiola so: »Nein, ich bin zufrieden!« Und so geht das stundenlang, tagelang weiter. Was soll’s? Wir sind auch zufrieden. Sind wir zufrieden? Nein, wir sind zufrieden. Mit diesem Interview, mit Delling, mit Guardiola, mit den Rehdenern ohnehin, mit uns, mit euch, verdammt, ist das die Hitze, die uns so willenlos macht? Egal. Gute Nacht, liebe Fans.

22:25 Uhr

Jetzt: Magic Mandic. Montenegriner des Jahres. Da leg' ich mich fest. Keine Chance bei dieser Wahl dagegen: Müller. Der nennt sich nun selbst, vielleicht als Ausgleich, »das letzte Einhorn«. Einfach fabelhaft.

22:23 Uhr

Jetzt Robben. Egal ist, was er sagt. Entscheidend ist, dass er Lippenherpes hat. Da mag er lächeln, wie er will, wir wissen: Der hatte Schiss vor Rehden! Wenn ich Schilling wäre, würde ich mir ein Foto von Robbens Herpes in die Vitrine stellen.

22:22 Uhr

Rehdens Alexander Neumann jetzt mit dem einzigen Interview seines Lebens. Verblüffend: Wenn man die Augen schließt, klingt er GENAUSO wie Philipp Lahm! GENAUSO! Spricht das für ihn? Oder gegen Lahm? Im Zweifel beides.

90.

Und Schluss. 5:0. »Standesgemäß«, meint Gottlob. Aber hätte es dann, vergleicht man nur die Etats, nicht 19363728254750573923:0 heißen müssen? Wir sagen: Alle Achtung, liebe Rehdener! So kann mal seine fünf Minuten Berühmtheit nutzen. Holt Guardiola Kifuta an die Säbener Straße? Artmann? Hegerfeld? Wir befürworten das. 

88.

Top-Manager Friedrich Schilling im Zwiegespräch mit Diego Contento, wir horchen mal rein: »... klasse Ausbildungsplatz bei meinem alten Freund in der Spedition, Stammplatz, überleg’s dir, Junge!« Contento jubelt, vielleicht aber auch nur über das 5:0, das hier gerade fällt, wer weiß.

87.

Einer der Rehdener macht sich jetzt doch zum Helden: Milos Mandic. Dial M for Megaparade! Hechtet einen Robben-Schuss von der Linie. »Frrrrech, der Montenegriner«, würde Rubi jetzt rufen. Guter, alter Rubi.

85.

Noch fünf Minuten. Dann können wir endlich auf Sport1 umschalten. Vielleicht kommt schon Flaschendrehen. Lechz.

83.

Als ich Christian Hegerfeld, den Rehdener Linksverteidiger, letztmals sah, war er etwa sieben Jahre alt und konnte den Ball 200 Mal hochhalten. »Der spielt mal bei den Bayern«, sagten die Rentner. Hat ja geklappt, zumindest fast. Scheiß doch auf auf diese doofe kleine Präposition, Chrischi. Bei oder gegen – egal. Du bist immer noch mein Idol. Dein Onkel Giesi.

81.

Für die letzten zehn Minuten darf Javi Martinez noch ein bisschen mitmachen. Was heißt Auflaufprämie auf Spanisch? Der Übersetzer schlägt vor: »Cazuela premium«. Wird schon stimmen.

79.

Kann nicht verstehen, warum das jetzt hier für die Rehdener so toll sein soll. Muss sich doch anfühlen, als würde man einmal im Leben mit Scarlett Johannsson schlafen können, aber man kann nicht, man kann einfach nicht, 0:4, man kriegt »ihn« nicht rein, und sie lacht nur und fliegt zurück nach Hollywood. Und wenn sich die Gelegenheit ergibt, auf einer Party, beim Hummerschwanz, lacht sie noch mal. Mit Danny DeVito. 

77.

Und dann muss doch noch mal die Frage gestellt werden: Warum wird jetzt so ein Spiel am Montagabend gezeigt? Und, wo wir schon dabei sind: Was läuft eigentlich gerade auf Sport1? Nein, bitte schreiben Sie's uns nicht, liebe Leser. Selbst wenn Sie's wissen.

74.

Und Arent, der Eddi, da ist er plötzlich völlig frei durch! Jetzt lupfen! Nein, Quatsch: schießen! Jedenfalls bitte jetzt keine Faxen! Und dann, und dann: vorbei. Ernsthaft. Jedenfalls: nicht komisch.

73.

Jetzt kommt Kifuta für den BSV. Eine Name wie eine Abkürzung für einen typischen Samstag, wie wir ihn früher in der Region Rehden verbrachten: Kiffen, Fußball, Tanken. Und dann mal gucken, wo man hinfährt. Oh, süßer Vogel Jugend!

72.

Müller will es echt wissen. Kämpft. Wetzt. Beißt. Der ist so einer, der auch am Donnerstagabend beim Feierabend-Kick gegen die alten Kumpels in der Kreissporthalle Unterföhring bis zur letzten Minute alles geben würde. Und dann allen ein Helles ausgibt. Man kann ihm ja nichts übelnehmen.

71.

Gottlobs Verdikte, Teil 2: Wenn »wacker« das Todesurteil für den BSV war, dann ist es »emsig« für Rafinha. Der Mann spielt nie wieder Fußball, ich leg mich fest.

68.

Gottlob schweift schon ab zum Bundesliga-Auftakt. »Wird schwierig für die, die nicht bei den ersten Elfen dabei sind.« Seinen Tolkien hat er gelesen, da kann man nichts sagen. Schweini derweil immer noch im Aualand.

67.

0:4 also. Der einzige, der hier jetzt noch die Wende zum Guten bringen kann, bin ich. Wie damals, als es 0:4 gegen die SG Kirchdorf stand, Endstand 7:4 für uns. Das Wunder von der Grawiede. Friedrich Schilling, haben Sie meine Nummer noch? Sonst lasse ich sie den Stadionsprecher mal eben kurz durchsagen, kein Problem!

65.

Tor für die Bayern. Ich hab's leider nicht gesehen. Ging so schnell. Meine Augen nach dem vierten Rosé eher so auf Rehden-Schnelligkeit. Herr Haas in Wien, haben Sie's sehen können? - »Jetzt ist schon wieder...« - Schon gut, danke.

63.

Müller hat noch Lust. Vielleicht hat er morgen frei bekommen von seinem Chef. Schlägt einen Haken wie Joe Frazier. Dann eine Gerade Richtung Mandzukic. Der aber labberig wie ein halbgares Steak vom George-Foreman-Grill.

59.

Ach. Wäre der gute alte Jupp doch bloß noch Trainer. Er würde jetzt rufen: »Lasst gut sein, Jungs!«, würde Schilling die Hand geben und ihn zum Essen einladen. Aber so: Alle wollen sich Guardiola andienen, selbst die Rehdener, selbst wir, dieses ständige Sichbeweisenmüssen – was soll das? Alles nur für diesen irisierenden Beau aus Barcelona? Ist doch bekloppt. Meint auch Schweini. Geht jetzt einfach vom Feld. Schleicht sich. Fährt nach Rehden, geht durchs menschenleere Dorf spazieren. Wie Bob Dylan, nachts, nach einem Konzert. Geiler Typ! The Freewheelin’ Basti.

58.

Denn: Müller im Strafraum, der ist noch fit, sprintet eher locker, wird dann - eher angestrengt - gefoult. Was macht der eigentlich beruflich, dieser Müller? Keine Ahnung. Zum Zeitvertreib jedenfalls: Elfmeterschießen. Drin. 3:0. Jetzt muss Rehden aufmachen.

57.

Wie bei der einen Simpsons-Folge, als Bart Lisa in Zeitlupe zeigt, wo sie das Herz ihres Anbeters bricht, können wir ihnen nun zeigen, wann es für Rehden dahin geht: Jetzt.

55.

»Es wird nicht leichter für die Bayern«, meint Gottlob. Aber für wen dann? Für Christine Neubauer vielleicht, die, wie ich nebenbei bei gala.de lese, pro Woche ein Kilogramm abnimmt. Nur noch 95 Wochen, dann ist sie weg.

54.

»Kirchhof macht sich warm«, sagt Gottlob. Bald ist schließlich Bundestagswahl, der Professor aus Heidelberg traditionell der letzte Joker. Direktmandat Wahlkreis Diepholz.

52.

Seltsame Atmo jetzt hier. Klingt wie das Rehdener Schützenfest aus vier Kilometern Entfernung, bei runtergelassenen Jalousien, wenn die Geräuschfetzen über die leere Heide wehen und man im Halbschlaf versucht zu erahnen, was die Besoffenen da mitsingen. Wahrscheinlich »Freiheit« von Westernhagen. 

50.

Die Rehdener wissen, dass sie jetzt noch so 10-15 Minuten maximal haben, bevor die Puste endgültig weg ist. Also ein schneller Angriff über rechts, Gewühl im Fünfer, der Anschluss? Nein. Ein Pfiff. Ein Handspiel vorher. Auf den einschlägigen Filmportalen würde es heißen: Amateur threesome ohne Happy End.

47.

Und auf der Werbebande noch einmal zum Mitlesen für alle Rehdener: Ihre Chancen aufs Weiterkommen. Siehe: Bit Alkoholfrei.

46.

Anstößig: Guardiolas Schuhe. Auch anstößig: der Anstoß. 

21:34 Uhr

Noch ein Nachtrag zu Robin Dutt. Nach 11FREUNDE-Informationen erwägt er, sich kurzfristig als griechischer Premierminister neu zu orientieren. Stichwort: ruhigerer Job.

21:30 Uhr

Jetzt Super-Boss Friedrich Schilling. Ein Typ von Format, Hemdgröße XXXXL, die Plauze liegt cool auf dem ARD-Pult. Könnte Knochenbrecher sein, Bauernbaron, Schützenkönig, alles. Unter Bismarck sicherlich auch Minister für besondere Aufgaben. Wenn Hoeneß mal nicht mehr kann: Dieser Mann könnte. 

21:29 Uhr

Während Werder-Honk Gieselmann (11FREUNDE berichtete) Trauer trägt, habe ich den Pokalknaller im Ludwigspark deutlich euphorischer erlebt. Sah ich dort doch mein erstes Fußballspiel. Muss so um '90 herum gewesen sein. FCS gegen Rot-Weiß Essen. Endstand: keine Ahnung. Aber die Anzeigetafel ist bis heute die gleiche. Mit tollen Glühbirnchen-Animationen, wenn ein Tor fällt. Wehmut.

21:28 Uhr

Bilder aus Bremen, am Tag nach dem 1:3 in Saarbrücken: Robin Dutt sitzt wütend auf einem Mountain Bike, dazu die Filmmusik von »Das Boot«. »Es ist sehr, sehr deprimierend«, analysiert U-Boot-Kapitän Clemens Fritz. Das hat er sehr gut erkannt. Kicker-Note: 1. Fein, Clemens. Und jetzt bitte wieder abtauchen.

21:26 Uhr

Unser Scout meldet aus Osnabrück: »Hinter Schilling kommt der Sprenger aus dem Rasen. Er telefoniert, wird nass und eilt in die Kabine.« Wer leiht ihm einen Föhn? Sammer wohl kaum. 

21:25 Uhr

Der 11FREUNDE-Halbzeitexperte, heute: Wolf Haas. Live am Telefon in Wien. Wie haben Sie das erste Tor gesehen, Herr Haas? - »Jetzt ist schon wieder was passiert.« Äh... ja, durchaus. Und Ihr Kommentar zum 2:0? - »Jetzt ist schon wieder was passiert.« Vielen Dank, Herr Haas. Und schönen Abend noch.

21:22 Uhr

Geil, was der Regierungssprecher mit dem irreführenden Namen Streiter da jetzt zu NSA-Affäre sagt: »Ich weiß es nicht, und wenn ich es wüsste, würde ich es Ihnen nicht sagen.« Wann fordert Westerwelle eigentlich, dass Deutschland endlich den Weg zur Demokratie finden müsse? Ach, Fußball! Zum Glück machst du uns alle so herrlich müde!

21:19 Uhr

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze – ein Plattitüde, zugegeben. Aber heute ist sie so wahr wie nie, der ARD sei Dank: Rudi Völler moderiert die Halbzeit-Tagesthemen! Verliest Marco Rehmer gleich die Sportnachrichten?

45.

Halbzeit. Was diesmal bedeutet: Nur noch 45 Minuten, bis die Bedeutungslosigkeit den BSV Rehden wieder verschlucken wird. Aber vielleicht opfert sich ja noch jemand an seiner statt. Dietmar Hopp, jetzt können Sie zum Helden werden!

44.

Tor. 2:0. Immerhin: Rehden immer noch doppelt so gut wie der FC Barcelona. 

42.

Rehden kontert! Mit dem neuartigen Rezept »einer gegen vier«. Ist das die Zukunft des Fußballs? Ja – auch wenn diese Zukunft hier nur eine Sekunde dauert. Guardiolas Notizzettel jedenfalls brennt vor Innovation.

43.

Gottlob hat jetzt das Gefühl, dass die Bayern-Spieler immer mal wieder an den Seitenrand gucken. Zum Trainer angeblich. Vielleicht ja aber auch nur zum Flügelspieler. Oder zur tollen grünen DFB-Bande. Muss ja nicht immer alles überinterpretiert werden.

40.

Unnützes Wissen für zwischendurch: In seiner kosovarischen Heimat wird Shaqiri gar nicht Schakiri ausgesprochen, sondern: Schatschiri. Hat mir ein pensionierter UCK-Rebell geflüstert. Und Marcel Reif legt im »Words with Friends«-Scrabble D.E.M.I.T.S.C.H.E.L.I.S. Macht 139 Punkte.

39.

Ball kaputt! Ist es immer noch der, den ich damals aufs Bungalow-Dach drosch, und die Rentner riefen: »Richtig, Giesi!«? Na, dann: Ruhe sanft, alter Junge.

38.

Irre: Rehden hat sich einen gewissen Brian Jordan von LA Galaxy geangelt, der ist aber nicht im Kader. In weiteren Nachrichten: Bale wechselt nicht nach Diepholz. Cristiano Ronaldo hat für den Kick in meinem Hinterhof leider nicht zugesagt. Und der SCV Neuenbeken spielt nächstes Jahr nicht Bundesliga. Voraussichtlich.

37.

Guardiola notiert sich was. Die 11FREUNDE-Drohne geht ganz nah dran, zeigt uns, was auf dem Zettel steht: »Öfter mal was notieren, sieht schlau aus!« 

34.

Wahnsinn: Rudelbildung! Chaib schiebt Dante weg. Der traut sich was. Und sei es nur für den Moment, wenn er, wieder daheim in Rehden, auf dem Schützenfest gebeten wird: »Erzähl noch mal, wie du Dante weggeschoben hast!« Und das Festzelt kocht.

33.

Hab ich das gerade richtig gehört? In Rehdens Offensive spielt Eddi Arent? Na, wenn dann wohl auf dem Schmetterlingsflügel, wenn ich mich nicht irre, hihihihi. Hicks.

31.

Zwischennotiz: Der Rosé ist exakt die 1,99 Euro wert, die ihm von den Gebrüdern Albrecht zugemessen wurden. Deutsche Maßarbeit. Latürnich!

29.

Da! Da ist es, das Adjektiv, dass alle Außenseiter der Lächerlichkeit preisgibt, das schmerzlicher ist, als jedes Gegentor, die Vorentscheidung: »Sie schlagen sich WACKER, die Rehdener«, vernichtet Gottlob den Dorfverein – und merkt es nicht einmal. Der Pokal hat sein eigenes Gehetze.

28.

Und jetzt, ja jetzt ist einer unserer kleinen schwarz-weißen Freunde auf der linken Seite durch, wähnt sich für einen Moment im Bayern-Perspektivkader, lupft, schlenzt, trickst, und dann... vorbei. Wie sagt man eigentlich »Heute ein König« im Konjunktiv?

27.

Ein gewisser Ralf Böckenstette ist sogar so aus dem Häuschen, dass er glatt seine Tochter Lisa verloren hat, wie der Stadionsprecher jetzt bekannt gibt. Sammer nutzt die Gelegenheit und warnt die kleine Lisa vor der Überalterung der Gesellschaft.

26.

Fehlpassfestival der Rehdener jetzt hier. Aber: Die Leute klatschen wie von Sinne. Ist ja auch toll genug, wenn überhaupt mal was passiert. Nächstes Highlight: Der bunte Abend der freiwilligen Feuerwehr. Im Dezember.

24.

Schweini mit einem Freistoß, als müsste er und nicht sein Gegenspieler morgen früh, wie jeden Dienstag, ins Büro der HUK-Coburg. Guardiola fordert die Unterlagen für eine neue Vollkasko an.

23.

Wer labt sich da eigentlich die ganze Zeit am eigenen Dauergesang? Die »Bavaria Ultras Rehden«? Oder doch der lokale Kirchenchor auf zu viel Nachmittags-Kaffee? So oder so: Bitte stoppen.

21.

»Klasse, die Draufsicht von oben«, lobt Gott die Zeitlupe. Und zu Robben: »Es werde Licht.« Zack. Irre. Eben war ich noch Agnostiker.

20.

Auflösung: 1:0 für Bayern. Shaqiri war's. Lässt sich schnell in der Osnabrücker Fuzo »5. August 2013 – Carpe Diem« auf den Unterarm stechen. 

19.

Tor! Und jetzt ratet mal, für wen. Erschwerend kommt hinzu, dass niemand sich freut. Hat etwa nur der kleine Marlon-Etienne die Torwand im Spaßbereich getroffen? 

18.

Hier noch die Info für Groundhopper, die gerade in Ostwestfalen unterwegs sind: Gute, alte Bekekampfbahn. So idyllisch gelegen wie das Dreisamstadion. Vielleicht noch idyllischer. Immer eine Reise wert. Wenn Sie mal nach Altenbeken müssen und noch 20 Minuten Zeit haben oder so.

17.

Foulspiel jetzt. »War aber nicht brutal oder so«, analysiert Gottlob messerscharf. Trotzdem: Wann sagt eigentlich der erste Rehdener: »Ey, geht mal nicht so drauf! Wir müssen alle morgen wieder arbeiten!«?

14.

Wo Gieselmann vorhin schon seine Amateurkarriere ausgebreitet hat. Meine beschränkte sich auf anderthalb Jahre beim SCV Neuenbeken vor den Toren Paderborns. Hatten als einziges Team in der Kreisliga Kunstrasen. Ungeahnter Heimvorteil. Tolle Spiele. Naja, eins hab ich in Erinnerung. Dafür gab's auswärts, auf Rasen, bei Paderborn United, in der Engländer-Kaserne, immer 9:0 auf den Sack. Dieser Gegenwind! Wie ich ihn heute noch hasse.

13.

Da läuft ein Germanistik-Student über den Platz. Was der uns hinterher erzählen könnte! Interviewantworten wie »Es gibt kein richtiges Grätschen im falschen!« sind plötzlich zum Greifen nah. Fieldreporter! Das ist eure Stunde!

11.

»Wenn man in der Regionalliga spielt, muss man zusehen, dass man sein Geld woanders herbekommt«, doziert Gerd Gottlob. Soso. Deshalb also dieses seltsame Benefizspiel. Danke, Uli Hoeneß.

10.

Ja!!! Da kam es das erste Mal: »Er ist Versicherungskaufmann, aber heute hatte er frei.« Das sind die Infos, auf denen Rolf Töpperwien eine ganze Karriere aufgebaut hat. »Schiedsrichter Müllenhuber vom SSV Fallingbostel...«

8.

Immer noch 0:0. Sammer warnt den BSV Rehden vor Überheblichkeit.

7.

Und so sitzt man dann an einem Montagabend eklig nachschwitzend auf der Couch, säuft Zwei-Euro-Rosé und denkt sich, dass das mit dem Mia-san-Mia, dem original Bayern-Gefühl, so Heute-ein-König-mäßig, in diesem Leben wohl nichts mehr wird. Scheißfußball.

6.

Robben gegen Pekrul. Ich fasse es nicht! Gegen den habe ich mal gespielt! Schnell wie ein ICE schien er mir damals zu sein. Jetzt spielt er aber gegen Robben. Und fühlt sich wohl so wie ich damals. Geschieht ihm recht. Angeber. 

4.

Hallo von Ehrmann. Um zu sehen, mehr noch: zu fühlen, wie das so ist als BSV Rehden gegen den FC Bayern, habe ich das bis eben noch nachgespielt. Mittelalte Medientruppe. Und der Gegner hatte illegal drei Alcantaras verpflichtet. Gefälschter Spielerpass vermutlich. Falls Sie überlegt hatten, beim nächsten Fasching als lebende Slalomstange zu gehen, machen Sie's nicht. Nicht schön.

3.

Auf Van Buyten zu treffen, diesen Viermeterbelgier, das muss für die Rehdener sein wie damals, als im nahen Hemsloh ein Bulle ausbrach und über Tage nicht einzufangen war. Wir nannten ihn »Osbourne« und betranken uns heillos. 

20:30 Uhr

Dieser Guardiola beherrscht aber auch alle Codes, selbst die subtilsten: Er trägt ein Hemd, mit dem er ohne Weiteres einen Mähdrescher besteigen und den Rehdenern spontan bei der Ernte helfen könnte. Anstoß aber erst mal. Wir sehen uns hinterher beim Scheunenfest.

20:28 Uhr

Bayern spielt also gegen Rehden in Osnabrück an der Bremer Brücke. Wenn Guardiola hinterher noch einen Hamburger isst, kann er seinen »Lonely Planet« endlich wieder zuklappen und getrost heim nach Spanien fahren. 

20:25 Uhr

Warum wurde Friedrich Schilling zum Macher beim BSV Rehden? Er selbst sagt: »Meine Tochter hat den Mittelstürmer kennen gelernt.« So einfach, so schön ist es. Nicht auszudenken, wenn sie Klaus von Klaus und Klaus (wir berichteten) kennen gelernt hätte. Oder mich! Schlimm. 

20:23 Uhr

Und Delling: Ihn wiederzusehen nach der Sommerpause, das ist wie ein Wiedersehen mit dem Chemielehrer nach den großen Ferien. Dem mit strengen Noten. Den Cordhosen. Dem Mundgeruch. Ich glaube, ich mach 'ne Lehre. 

20:21 Uhr

»Punkt 1, Punkt 2...« – spektakulär, wie Sammer durch seine Hirngespinste mäandert. Matze: Lass gut sein. Wie heißt es so schön, erst recht hier und heute? Rehden ist Silber, Schweigen ist Gold. 

20:18 Uhr

Sammer sieht aus wie ein Beluga, der sich aus arktischen Gewässern an den Strand von Borkum verirrt hat: Weiß, lang, teigig, bestaunt von Touristen in Dreiviertelhosen. Wo ist Greenpeace? Oder muss Hermann Gerland ihn zurück ins Meer schleppen?

20:15 Uhr

Schöne Bilder: Schweini auf dem Flughafen Münster-Osnabrück. Dort also, wo die Mallorca-Touristen sich bei ihrer Rückkehr auf die Rollbahn erbrechen. Matthias Sammer warnt bereits davor, dass man auf einer Kotzepfütze ausrutschen könnte. Stichwort »Pokal-Blamage«.

18:51 Uhr

Rehden, Osnabrück, Norddeutsche Tiefebene: klingt gleich alles viel besser, wenn man Spanier ist. »Hoy jugamos nuestro primer partido de la Copa alemana Pokal contra el Schwarz-Weiß Rehden«, schreibt Thiago Alcantara auf Twitter. Und wir gleich so: »Olé, Olé! Olé! Ola!« Wird Bayern jetzt Vize-Weltmeister? 

18:45 Uhr

Noch 105 Minuten bis zum Anpfiff. Was man in 105 Minuten alles machen kann: Sich circa zehn Clips von alten Bachmannpreis-Lesungen anschauen. Garantiert mehr Blut als bei Pokalspielen mit Dieter Hoeneß.

18:41 Uhr

18:35 Uhr

Wir treten in den Streik. Ich mache mich mit Farbbeuteln auf zum ARD-Hauptstadtstudio. Gieselmann malt fleißig Doppelhalter mit »Schnauze Fassbender« und »Schnauze Rubenbauer«. Bricht dann in Tränen aus, als ich ihm erzähle, dass Günter Herrmann nicht mehr spielt. Und wir nicht Weltmeister sind.

18:30 Uhr

Das ungleiche Duell ist noch nicht angepfiffen, da gibt es bereits den ersten Verlierer: wir. »Schnauze Simon«, kündigt der WDR vollmundig an, und lässt uns auf die Einführung der Stadionton-Option im Öffentlich-Rechtlichen hoffen. Und dann? Und dann??? Bekommt der Mann sogar NOCH MEHR Sendezeit. Grobes Foulspiel an unseren Gemütern. Kategorie: Blutgrätsche.

18:24 Uhr

Porno-Hermann und Annes Gourmet-Tempel: Soviel also zu den Koordinaten dieses Spiels – und meiner Jugend in jenem Landstrich. Wir streunten durch die Wiesen, tranken Faxe und quälten Grashüpfer. Und ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen, wie groß unsere Angst vor Dieter Zurwehme war, dem entflohenen Mörder, der sich damals angeblich irgendwo dort versteckt hielt. Sie wuchs, die Angst, bis wir uns in die Dachgeschosse unserer Elternhäuser zurückzogen und hinter Kippfenstern Ausschau nach Zurwehme hielten. Gut für die Grashüpfer, dachten die Grashüpfer. Wahrscheinlich saß Zurwehme auf einem Moorpfad vor seinem Zelt und streichelte jeden, der vorbeihüpfte. Und dann aß er sie alle auf.

18:00 Uhr

»Die Bayern rätseln noch: ›Wo stehen wir?‹«, meldet kicker.de. Wenn ich als Ortskundiger behilflich sein darf: Wahrscheinlich hier. Anne! 25 Mal Pommes, bitte. Natürlich rot-weiß. 

 

17:43 Uhr

Bei genauerem Hinsehen stelle ich jedoch fest: Es ist gar nicht der kleine Klaus von Klaus und Klaus, sondern irgendein halbirrer RTL2-Klaus, der sich da ins Geschehen mischen will. Und der BSV Rehden macht den Mist auch noch mit. Warum eigentlich? Ich komme ja aus der Gegend – und kann mich noch gut daran erinnern, dass es dort, zwischen Wetschen und Rehden, an der Bundesstraße 214, die so genannte Pornomühle gab, ein altes Gemäuer, in dem Filmchen gedreht wurden, manchmal sogar mit Zahnarzthelferinnen aus der nahen Kreisstadt in tragenden Rollen. Impresario dieses halbgeheimen Studios war eine Figur namens »Porno-Hermann«. Warum also singt nicht er, sondern ein gecasteter Eumel? Muss man seine Identität immer erst ironisieren, bevor man zu ihr stehen kann? Muss man sich schämen, um sich nicht zu schämen? Ich fordere hiermit, dass Porno-Hermann vor dem Anstoß die Nationalhymne singt. Und dann legen wir uns alle ins Bett und denken an Zahnarzthelferinnen aus der nahen Kreisstadt. Der Nächste, bitte.

17:38 Uhr

Es wird sofort unschön: »Porno-Klaus singt die Bayern raus«, titelt bild.de. Erst ins Schmuddelgeschäft abdriften, dann plötzlich doch wieder singen wollen: Das hätte Klaus niemand zugetraut. Nicht mal der andere Klaus.

22:30 Uhr

Jetzt noch Guardiola. Er liest einfach mal die Speisekarte von »Los Wochos« bei McDonald's am Osnabrücker Hauptbahnhof vor. Delling versteht nichts. Überhaupt gar nichts. Verzweifelt zusehends. Nachdem Guardiola gesagt hat: »Ich bin zufrieden!«, fragt er schwitzend: »Sind sie zufrieden?« Guardiola: »Nein, ich bin zufrieden!« Und so geht das stundenlang, tagelang weiter. Was soll’s? Wir sind zufrieden. Mit diesem Interview, mit Delling, mit Guardiola, mit den Rehdenern ohnehin, mit uns, mit euch, verdammt, ist das die Hitze, die uns so willenlos macht? Egal. Gute Nacht, liebe Fans.

22:25 Uhr

Jetzt: Magic Mandic. Montenegriner des Jahres. Da leg' ich mich fest. Keine Chance bei dieser Wahl dagegen: Müller. Der nennt sich nun selbst, vielleicht als Ausgleich: "das letzte Einhorn". Einfach fabelhaft.

22:23 Uhr

Jetzt Robben. Egal ist, was er sagt. Entscheidend ist, dass er Lippenherpes hat. Da mag er lächeln wie er will, wir wissen: Der hatte Schiss vor Rehden! Wenn ich Schilling wäre, würde ich mir ein Foto von Robbens Herpes in die Vitrine stellen.

22:22 Uhr

Rehdens Alexander Neumann jetzt mit dem einzigen Interview seines Lebens. Verblüffend: Wenn man die Augen schließt, klingt er GENAUSO wie Philipp Lahm! GENAUSO! Spricht das für ihn? Oder gegen Lahm? Im Zweifel beides.

90.

Und Schluss. 5:0. »Standesgemäß«, meint Gottlob. Aber hätte es dann, vergleicht man nur die Etats, nicht 19363728254750573923:0 heißen müssen? Wir sagen: Alle Achtung, liebe Rehdener! So kann mal seine fünf Minuten Berühmtheit nutzen. Holt Guardiola Kifuta an die Säbener Straße? Artmann? Hegerfeld? Wir befürworten das. 

88.

Top-Manager Friedrich Schilling im Zwiegespräch mit Diego Contento, wir horchen mal rein: »... klasse Ausbildungsplatz bei meinem alten Freund in der Spedition, Stammplatz, überleg’s dir, Junge!« Contento jubelt, vielleicht aber auch nur über das 5:0, das hier gerade fällt, wer weiß.

87.

Einer der Rehdener macht sich jetzt doch zum Helden: Milos Mandic. Dial M for Megaparade! Hechtet einen Robben-Schuss von der Linie. "Frrrrech, der Montenegriner", würde Rubi jetzt rufen. Guter, alter Rubi.

85.

Noch fünf Minuten. Dann können wir endlich auf Sport1 umschalten. Vielleicht kommt schon Flaschendrehen. Lechz.

83.

Als ich Christian Hegerfeld, den Rehdener Linksverteidiger, letztmals sah, war er etwa sieben Jahre alt und konnte den Ball 200 Mal hochhalten. »Der spielt mal bei den Bayern«, sagten die Rentner. Hat ja geklappt, zumindest fast. Scheiß doch auf auf diese doofe kleine Präposition, Chrischi. Bei oder gegen – egal. Du bist immer noch mein Idol. Dein Onkel Giesi.

81.

Für die letzten zehn Minuten darf Javi Martinez noch ein bisschen mitmachen. Was heißt Auflaufprämie auf Spanisch? Der Übersetzer schlägt vor: "Cazuela premium". Wird schon stimmen.

79.

Kann nicht verstehen, warum das jetzt hier für die Rehdener so toll sein soll. Muss sich doch anfühlen, als würde man einmal im Leben mit Scarlett Johannsson schlafen können, aber man kann nicht, man kann einfach nicht, 0:4, man kriegt »ihn« nicht rein, und sie lacht nur und fliegt zurück nach Hollywood. Und wenn sich die Gelegenheit ergibt, auf einer Party, beim Hummerschwanz, lacht sie noch mal. Mit Danny DeVito. 

77.

Und dann muss doch noch mal die Frage gestellt werden: Warum wird jetzt so ein Spiel am Montagabend gezeigt? Und, wo wir schon dabei sind: Was läuft eigentlich gerade auf Sport1? Nein, bitte schreiben Sie's uns nicht, liebe Leser. Selbst wenn Sie's wissen.

74.

Und Arent, der Eddi, da ist er plötzlich völlig frei durch! Jetzt lupfen! Nein, Quatsch: schießen! Jedenfalls bitte jetzt keine Faxen! Und dann, und dann: vorbei. Ernsthaft. Jedenfalls: nicht komisch.

73.

Jetzt kommt Kifuta für den BSV. Eine Name wie eine Abkürzung für einen typischen Samstag, wie wir ihn früher in der Region Rehden verbrachten: Kiffen, Fußball, Tanken. Und dann mal gucken, wo man hinfährt. Oh, süßer Vogel Jugend!

72.

Müller will es echt wissen. Kämpft. Wetzt. Beißt. Der ist so einer, der auch am Donnerstagabend beim Feierabend-Kick gegen die alten Kumpels in der Kreissporthalle Unterföhrung bis zur letzten Minute alles geben würde. Und dann allen ein Helles ausgibt. Man kann ihm ja nichts übelnehmen.

71.

Gottlobs Verdikte, Teil 2: Wenn »wacker« das Todesurteil für den BSV war, dann ist es »emsig« für Rafinha. Der Mann spielt nie wieder Fußball, ich leg mich fest.

68.

Gottlob schweift schon ab zum Bundesliga-Auftakt. "Wird schwierig für die, die nicht bei den ersten Elfen dabei sind." Seinen Tolkien hat er gelesen, da kann man nichts sagen. Schweini derweil immer noch im Aualand.

67.

0:4 also. Der einzige, der hier jetzt noch die Wende zum Guten bringen kann, bin ich. Wie damals, als es 0:4 gegen die SG Kirchdorf stand, Endstand 7:4 für uns. Das Wunder von der Grawiede. Friedrich Schilling, haben Sie meine Nummer noch? Sonst lasse ich sie den Stadionsprecher mal eben kurz durchsagen, kein Problem!

65.

Tor für die Bayern. Ich hab's leider nicht gesehen. Ging so schnell. Meine Augen nach dem vierten Rosé eher so auf Rehden-Schnelligkeit. Herr Haas in Wien, haben Sie's sehen können? - "Jetzt ist schon wieder..." - Schon gut, danke.

63.

Müller hat noch Lust. Vielleicht hat er morgen frei bekommen von seinem Chef. Schlägt einen Haken wie Joe Frazier. Dann eine Gerade Richtung Mandzukic. Der aber labberig wie ein halbgares Steak vom George-Foreman-Grill.

59.

Ach. Wäre der gute alte Jupp doch bloß noch Trainer. Er würde jetzt rufen: »Lasst gut sein, Jungs!«, würde Schilling die Hand geben und ihn zum Essen einladen. Aber so: Alle wollen sich Guardiola andienen, selbst die Rehdener, selbst wir, dieses ständige Sichbeweisenmüssen – was soll das? Alles nur für diese irisierenden Beau aus Barcelona? Ist doch bekloppt. Meint auch Schweini. Geht jetzt einfach vom Feld. Schleicht sich. Fährt nach Rehden, geht durchs menschenleere Dorf spazieren. Wie Bob Dylan, nachts, nach einem Konzert. Geiler Typ! The Freewheelin’ Basti.

58.

Denn: Müller im Strafraum, der ist noch fit, sprintet eher locker, wird dann - eher angestrengt - gefoult. Was macht der eigentlich beruflich, dieser Müller? Keine Ahnung. Zum Zeitvertreib jedenfalls: Elfmeterschießen. Drin. 3:0. Jetzt muss Rehden aufmachen.

57.

Wie bei der einen Simpsons-Folge, als Bart Lisa in Zeitlupe zeigt, wo sie das Herz ihres Anbeters bricht, können wir ihnen nun zeigen, wann es für Rehden dahin geht: Jetzt.

55.

»Es wird nicht leichter für die Bayern«, meint Gottlob. Aber für wen dann? Für Christine Neubauer vielleicht, die, wie ich nebenbei bei gala.de lese, pro Woche ein Kilogramm abnimmt. Nur noch 95 Wochen, dann ist sie weg.

54.

"Kirchhof macht sich warm", sagt Gottlob. Bald ist schließlich Bundestagswahl, der Professor aus Heidelberg traditionell der letzte Joker. Direktmandat Wahlkreis Diepholz.

52.

Seltsame Atmo jetzt hier. Klingt wie das Rehdener Schützenfest aus vier Kilometern Entfernung, bei runtergelassenen Jalousien, wenn die Geräuschfetzen über die leere Heide wehen und man im Halbschlaf versucht zu erahnen, was die Besoffenen da mitsingen. Wahrscheinlich »Freiheit« von Westernhagen. 

50.

Die Rehdener wissen, dass sie jetzt noch so 10-15 Minuten maximal haben, bevor die Puste endgültig weg ist. Also ein schneller Angriff über rechts, Gewühl im Fünfer, der Anschluss? Nein. Ein Pfiff. Ein Handspiel vorher. Auf den einschlägigen Filmportalen würde es heißen: Amateur threesome ohne Happy End.

47.

Und auf der Werbebande noch einmal zum Mitlesen für alle Rehdener: Ihre Chancen aufs Weiterkommen. Siehe: Bit Alkoholfrei.

46.

Anstößig: Guardiolas Schuhe. Auch anstößig: der Anstoß. 

21:34 Uhr

Noch ein Nachtrag zu Robin Dutt. Nach 11FREUNDE-Informationen erwägt er, sich kurzfristig als griechischer Premierminister neu zu orientieren. Stichwort: ruhigerer Job.

21:30 Uhr

Jetzt Super-Boss Friedrich Schilling. Ein Typ von Format, Hemdgröße XXXXL, die Plauze liegt cool auf dem ARD-Pult. Könnte Knochenbrecher sein, Bauernbaron, Schützenkönig, alles. Unter Bismarck sicherlich auch Minister für besondere Aufgaben. Wenn Hoeneß mal nicht mehr kann: Dieser Mann könnte. 

21:29 Uhr

Während Werder-Honk Gieselmann (11FREUNDE berichtete) Trauer trägt, habe ich den Pokalknaller im Ludwigspark deutlich euphorischer erlebt. Sah ich dort doch mein erstes Fußballspiel. Muss so um '90 herum gewesen sein. FCS gegen Rot-Weiß Essen. Endstand: keine Ahnung. Aber die Anzeigetafel ist bis heute die gleiche. Mit tollen Glühbirnchen-Animationen, wenn ein Tor fällt. Wehmut.

21:28 Uhr

Bilder aus Bremen, am Tag nach dem 1:3 in Saarbrücken: Robin Dutt sitzt wütend auf einem Mountain Bike, dazu die Filmmusik von »Das Boot«. »Es ist sehr, sehr deprimierend«, analysiert U-Boot-Kapitän Clemens Fritz. Das hat er sehr gut erkannt. Kicker-Note: 1. Fein, Clemens. Und jetzt bitte wieder abtauchen.

21:26 Uhr

Unser Scout meldet aus Osnabrück: »Hinter Schilling kommt der Sprenger aus dem Rasen. Er telefoniert, wird nass und eilt in die Kabine.« Wer leiht ihm einen Föhn? Sammer wohl kaum. 

21:25 Uhr

Der 11FREUNDE-Halbzeitexperte, heute: Wolf Haas. Live am Telefon in Wien. Wie haben Sie das erste Tor gesehen, Herr Haas? - "Jetzt ist schon wieder was passiert." Äh... ja, durchaus. Und Ihr Kommentar zum 2:0? - "Jetzt ist schon wieder was passiert." Vielen Dank, Herr Haas. Und schönen Abend noch.

21:22 Uhr

Geil, was der Regierungssprecher mit dem irreführenden Namen Streiter da jetzt zu NSA-Affäre sagt: »Ich weiß es nicht, und wenn ich es wüsste, würde ich es Ihnen nicht sagen.« Wann fordert Westerwelle eigentlich, dass Deutschland endlich den Weg zur Demokratie finden müsse? Ach, Fußball! Zum Glück machst du uns alle so herrlich müde!

21:19 Uhr

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze – ein Plattitüde, zugegeben. Aber heute ist sie so wahr wie nie, der ARD sei Dank: Rudi Völler moderiert die Halbzeit-Tagesthemen! Verliest Marco Rehmer gleich die Sportnachrichten?

45.

Halbzeit. Was diesmal bedeutet: Nur noch 45 Minuten, bis die Bedeutungslosigkeit den BSV Rehden wieder verschlucken wird. Aber vielleicht opfert sich ja noch jemand an seiner statt. Dietmar Hopp, jetzt können Sie zum Helden werden!

44.

Tor. 2:0. Immerhin: Rehden immer noch doppelt so gut wie der FC Barcelona. 

42.

Rehden kontert! Mit dem neuartigen Rezept »einer gegen vier«. Ist das die Zukunft des Fußballs? Ja – auch wenn diese Zukunft hier nur eine Sekunde dauert. Guardiolas Notizzettel jedenfalls brennt vor Hitze.

43.

Gottlob hat jetzt das Gefühl, dass die Bayern-Spieler immer mal wieder an den Seitenrand gucken. Zum Trainer angeblich. Vielleicht ja aber auch nur zum Flügelspieler. Oder zur tollen grünen DFB-Bande. Muss ja nicht immer alles überinterpretiert werden.

40.

Unnützes Wissen für zwischendurch: In seiner kosovarischen Heimat wird Shaqiri gar nicht Schakiri ausgesprochen, sondern: Schatschiri. Hat mir ein pensionierter UCK-Rebell geflüstert. Und Marcel Reif legt im "Words with Friends"-Scrabble D.E.M.I.T.S.C.H.E.L.I.S. Macht 139 Punkte.

39.

Ball kaputt! Ist es immer noch der, den ich damals aufs Bungalow-Dach drosch, und die Rentner riefen: »Richtig, Giesi!«? Na, dann: Ruhe sanft, alter Junge.

38.

Irre: Rehden hat sich einen gewissen Brian Jordan von LA Galaxy geangelt, der ist aber nicht im Kader. In weiteren Nachrichten: Bale wechselt nicht nach Diepholz. Cristiano Ronaldo hat für den Kick in meinem Hinterhof leider nicht zugesagt. Und der SCV Neuenbeken spielt nächstes Jahr nicht Bundesliga. Voraussichtlich.

37.

Guardiola notiert sich was. Die 11FREUNDE-Drohne geht ganz nah dran, zeigt uns, was auf dem Zettel steht: »Öfter mal was notieren, sieht schlau aus!« 

34.

Wahnsinn: Rudelbildung! Chaib schiebt Dante weg. Der traut sich was. Und sei es nur für den Moment, wenn er, wieder daheim in Rehden, auf dem Schützenfest gebeten wird: »Erzähl noch mal, wie du Dante weggeschoben hast!« Und das Festzelt kocht.

33.

Hab ich das gerade richtig gehört? In Rehdens Offensive spielt Eddi Arent? Na, wenn dann wohl auf dem Schmetterlingsflügel, wenn ich mich nicht irre, hihihihi. Hicks.

31.

Zwischennotiz: Der Rosé ist exakt die 1,99 Euro wert, die ihm von den Gebrüdern Albrecht zugemessen wurden. Deutsche Maßarbeit. Latürnich!

29.

Da! Da ist es, das Adjektiv, dass alle Außenseiter der Lächerlichkeit preisgibt, das schmerzlicher ist, als jedes Gegentor, die Vorentscheidung: »Sie schlagen sich WACKER, die Rehdener«, vernichtet Gottlob den Dorfverein – und merkt es nicht einmal. Der Pokal hat sein eigenes Gehetze.

28.

Und jetzt, ja jetzt ist einer unserer kleinen schwarz-weißen Freunde auf der linken Seite durch, wähnt sich für einen Moment im Bayern-Perspektivkader, lupft, schlenzt, trickst, und dann... vorbei. Wie sagt man eigentlich "Heute ein König" im Konjunktiv?

27.

Ein gewisser Ralf Böckenstette ist sogar so aus dem Häuschen, dass er glatt seine Tochter Lisa verloren hat, wie der Stadionsprecher jetzt bekannt gibt. Sammer nutzt die Gelegenheit und warnt die kleine Lisa vor der Überalterung der Gesellschaft.

26.

Fehlpassfestival der Rehdener jetzt hier. Aber: Die Leute klatschen wie von Sinne. Ist ja auch toll genug, wenn überhaupt mal was passiert. Nächstes Highlight: Der bunte Abend der freiwilligen Feuerwehr. Im Dezember.

24.

Schweini mit einem Freistoß, als müsste er und nicht sein Gegenspieler morgen früh, wie jeden Dienstag, ins Büro der HUK-Coburg. Guardiola fordert die Unterlagen für eine neue Vollkasko an.

23.

Wer labt sich da eigentlich die ganze Zeit am eigenen Dauergesang? Die "Bavaria Ultras Rehden"? Oder doch der lokale Kirchenchor auf zu viel Nachmittags-Kaffee? So oder so: Bitte stoppen.

21.

"Klasse, die Draufsicht von oben", lobt Gott die Zeitlupe. Und zu Robben: "Es werde licht." Zack. Irre. Eben war ich noch Agnostiker.

20.

Auflösung: 1:0 für Bayern. Shaqiri war's. Lässt sich schnell in der Osnabrücker Fuzo »5. August 2013 – Carpe Diem« auf den Unterarm stechen. 

19.

Tor! Und jetzt ratet mal, für wen. Erschwerend kommt hinzu, dass niemand sich freut. Hat etwa nur der kleine Marlon-Etienne die Torwand im Spaßbereich getroffen? 

18.

Hier noch die Info für Groundhopper, die gerade in Ostwestfalen unterwegs sind: Gute, alte Bekekampfbahn. So idyllisch gelegen wie das Dreisamstadion. Vielleicht noch idyllischer. Immer eine Reise wert. Wenn Sie mal nach Altenbeken müssen und noch 20 Minuten Zeit haben oder so.

17.

Foulspiel jetzt. »War aber nicht brutal oder so«, analysiert Gottlob messerscharf. Trotzdem: Wann sagt eigentlich der erste Rehdener »Ey, geht mal nicht so drauf! Wir müssen alle morgen wieder arbeiten!«

14.

Wo Gieselmann vorhin schon seine Amateurkarriere ausgebreitet hat. Meine beschränkte sich auf anderthalb Jahre beim SCV Neuenbeken vor den Toren Paderborns. Hatten als einziges Team in der Kreisliga Kunstrasen. Ungeahnter Heimvorteil. Tolle Spiele. Naja, eins hab ich in Erinnerung. Dafür gab's auswärts, auf Rasen, bei Paderborn United, in der Engländer-Kaserne, immer 9:0 auf den Sack. Dieser Gegenwind! Wie ich ihn heute noch hasse.

13.

Da läuft ein Germanistik-Student über den Platz. Was der uns hinterher erzählen könnte! Interviewantworten wie »Es gibt kein richtiges Grätschen im falschen!« sind plötzlich zum Greifen nah. Fieldreporter! Das ist eure Stunde!

11.

»Wenn man in der Regionalliga spielt, muss man zusehen, dass man sein Geld woanders herbekommt«, doziert Gerd Gottlob. Soso. Deshalb also dieses seltsame Benefizspiel. Danke, Uli Hoeneß.

10.

Ja!! Da kam es das erste Mal: "Er ist Versicherungskaufmann, aber heute hatte er frei." Das sind die Infos, auf denen Rolf Töpperwien eine ganze Karriere aufgebaut hat. "Schiedsrichter Müllenhuber vom SSV Fallingbostel..."

8.

Immer noch 0:0. Sammer warnt den BSV Rehden vor Überheblichkeit.

7.

Und so sitzt man dann an einem Montagabend eklig nachschwitzend auf der Couch, säuft Zwei-Euro-Rosé und denkt sich, dass das mit dem Mia-san-Mia, dem original Bayern-Gefühl, so Heute-ein-König-mäßig, in diesem Leben wohl nichts mehr wird. Scheißfußball.

6.

Robben gegen Pekrul. Ich fasse es nicht! Gegen den habe ich mal gespielt! Schnell wie ein ICE schien er mir damals zu sein. Jetzt spielt er aber gegen Robben. Und fühlt sich wohl so wie ich damals. Geschieht ihm recht. Angeber. 

4.

Hallo von Ehrmann. Um zu sehen, mehr noch: zu fühlen, wie das so ist als SW Rehden gegen den FC Bayern, habe ich das bis eben noch nachgespielt. Mittelalte Medientruppe. Und der Gegner hatte illegal drei Alcantaras verpflichtet. Gefälschter Spielerpass vermutlich. Falls Sie überlegt hatten, beim nächsten Fasching als lebende Slalomstange zu gehen, machen Sie's nicht. Nicht schön.

3.

Auf Van Buyten zu treffen, diesen Viermeterbelgier, das muss für die Rehdener sein wie damals, als im nahen Hemsloh ein Bulle ausbrach und über Tage nicht einzufangen war. Wir nannten ihn »Osbourne« und betranken uns heillos. 

20:30 Uhr

Guardiola beherrscht aber auch alle Codes, selbst die subtilsten: Er trägt ein Hemd, mit dem er ohne Weiteres einen Mähdrescher besteigen und den Rehdenern spontan bei der Ernte helfen könnte. Anstoß aber erst mal. Wir sehen uns hinterher beim Scheunenfest.

20:28 Uhr

Bayern spielt also gegen Rehden in Osnabrück an der Bremer Brücke. Wenn Guardiola hinterher noch einen Hamburger isst, kann er seinen »Lonely Planet« aber zuklappen und getrost wieder heim nach Spanien fahren. 

20:25 Uhr

Warum wurde Friedrich Schilling zum Macher beim BSV Rehden? Er selbst sagt: »Meine Tochter hat den Mittelstürmer kennen gelernt.« So einfach, so schön ist es. Nicht auszudenken, wenn sie Klaus von Klaus und Klaus (wir berichteten) kennen gelernt hätte. Oder mich! Schlimm. 

20:23 Uhr

Und Delling: Ihn wiederzusehen nach der Sommerpause, das ist wie ein Wiedersehen mit dem Chemielehrer nach den großen Ferien. Dem mit strengen Noten. Den Cordhosen. Dem Mundgeruch. Ich glaube, ich mach 'ne Lehre. 

20:21 Uhr

»Punkt 1, Punkt 2...« – spektakulär, wie Sammer durch seine Hirngespinste mäandert. Matze: Lass gut sein. Wie heißt es so schön, erst recht hier und heute? Rehden ist Silber, Schweigen ist Gold. 

20:18 Uhr

Sammer sieht aus wie ein Beluga, der sich aus arktischen Gewässern an den Strand von Borkum verirrt hat: Weiß, lang, teigig, bestaunt von Touristen in Dreiviertelhosen. Wo ist Greenpeace? Oder muss Hermann Gerland ihn zurück ins Meer schleppen?

20:15 Uhr

Schöne Bilder: Schweini auf dem Flughafen Münster-Osnabrück. Dort also, wo die Mallorca-Touristen sich bei ihrer Rückkehr auf die Rollbahn erbrechen. Matthias Sammer warnt bereits davor, dass man auf einer Kotzepfütze ausrutschen könnte. Stichwort »Pokal-Blamage«.

18:51 Uhr

Rehden, Osnabrück, Norddeutsche Tiefebene: klingt gleich alles viel besser, wenn man Spanier ist. »Hoy jugamos nuestro primer partido de la Copa alemana Pokal contra el Schwarz-Weiß-Rehden«, schreibt Thiago Alcantara auf Twitter. Und wir gleich so: »Olé, Olé! Olé! Ola!« Wird Bayern jetzt Vize-Weltmeister? 

18:45 Uhr

Noch 105 Minuten bis zum Anpfiff. Was man in 105 Minuten alles machen kann: Sich circa zehn Clips von alten Bachmannpreis-Lesungen anschauen. Garantiert mehr Blut als bei Pokalspielen mit Dieter Hoeneß.

18:41 Uhr

Soviel zum Sport. Und das geschah heute sonst noch in Rehden.

18:35 Uhr

Wir treten in den Streik. Ich mache mich mit Farbbeuteln auf zum ARD-Hauptstadtstudio. Gieselmann malt fleißig Doppelhalter mit "Schnauze Fassbender" und "Schnauze Rubenbauer". Bricht dann in Tränen aus, als ich ihm erzähle, dass Günter Herrmann nicht mehr spielt. Und wir nicht Weltmeister sind.

18:30 Uhr

Das ungleiche Duell ist noch nicht angepfiffen, da gibt es bereits den ersten Verlierer: wir. "Schnauze Simon", kündigt der WDR vollmundig an, und lässt uns auf die Einführung der Stadionton-Option im Öffentlich-Rechtlichen hoffen. Und dann? Und dann?? Bekommt der Mann sogar NOCH MEHR Sendezeit. Grobes Foulspiel an unseren Gemütern. Kategorie: Blutgrätsche.

18:24 Uhr

Porno-Hermann und Annes Gourmet-Tempel: Soviel also zu den Koordinaten dieses Spiels – und meiner Jugend in jenem Landstrich. Wir streunten durch die Wiesen, tranken Faxe und quälten Grashüpfer. Und ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen, wie groß unsere Angst vor Dieter Zurwehme war, dem entflohenen Mörder, der sich damals angeblich irgendwo dort versteckt hielt. Sie wuchs, die Angst, bis wir uns in die Dachgeschosse unserer Elternhäuser zurückzogen und hinter Kippfenstern Ausschau nach Zurwehme hielten. Gut für die Grashüpfer, dachten die Grashüpfer. Wahrscheinlich saß Zurwehme auf einem Moorpfad vor seinem Zelt und streichelte jeden, der vorbeihüpfte. Und dann aß er sie alle auf.

18:00 Uhr

»Die Bayern rätseln noch: ›Wo stehen wir?‹«, meldet kicker.de. Wenn ich als Ortskundiger behilflich sein darf: Wahrscheinlich hier. Anne! 25 Mal Pommes, bitte. Natürlich rot-weiß. 

 

17:43 Uhr

Bei genauerem Hinsehen stelle ich jedoch fest: Es ist gar nicht der kleine Klaus von Klaus und Klaus, sondern irgendein halbirrer RTL2-Klaus, der sich da ins Geschehen mischen will. Und der BSV Rehden macht den Mist auch noch mit. Warum eigentlich? Ich komme ja aus der Gegend – und kann mich noch gut daran erinnern, dass es dort, zwischen Wetschen und Rehden, an der Bundesstraße 214, die so genannte Pornomühle gab, ein altes Gemäuer, in dem Filmchen gedreht wurden, manchmal sogar mit Zahnarzthelferinnen aus der nahen Kreisstadt in tragenden Rollen. Impresario dieses halbgeheimen Studios war eine Figur namens »Porno-Hermann«. Warum also singt nicht er, sondern ein gecasteter Eumel? Muss man seine Identität immer erst ironisieren, bevor man zu ihr stehen kann? Muss man sich schämen, um sich nicht zu schämen? Ich fordere hiermit, dass Porno-Hermann vor dem Anstoß die Nationalhymne singt. Und dann legen wir uns alle ins Bett und denken an Zahnarzthelferinnen aus der nahen Kreisstadt. Der Nächste, bitte.

17:38 Uhr

Es wird sofort unschön: »Porno-Klaus singt die Bayern raus«, titelt bild.de. Erst ins Schmuddelgeschäft abdriften, dann plötzlich doch wieder singen wollen: Das hätte Klaus niemand zugetraut. Nicht mal der andere Klaus.

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