Manchester City
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FC Bayern München

Manchester City-Bayern München im Liveticker

Todesstern des Südens

Die Macht war mit ihnen: Die bayerischen Sithlords darthvaderten die Citizens von Manchester im ersten Härtetest der Saison problemlos aus der Moss Side. Verweigerte jeglichen Vaterschaftstest: Der Ticker.

Ende

Schluss, aus und vorbei. Vergessen wir mal die letzten zehn Minuten und halten fest: Diese Bayern sind nicht nur Titelverteidiger, sondern auch die großen Favoriten auf den Titelgewinn der CL-Saison 2013/14. Der Ticker verabschiedet sich jetzt in ein ganz privates Oktoberfest im Wohnzimmer von Alex Raack, begrüßt mit jovialem Händeschlag nacheinander Franz Beckenbauer, Stefan Effenberg und Ottfried Fischer, versöhnt ganz nebenbei Oliver Pocher und Boris Becker, knutscht heimlich mit Claudia Strunz und geht dann zum reiher auf den Balkon. Bis demnächst!

90.+3.

Ok, wir machen mal auf Pressewart der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr nach einem Kabelbrand im Schwimmbad von gegenüber und sagen: »Hier brennt nichts mehr an!« Die City-Offensive war wie ein Bengalo: Loderte kurz und heiß und sorgte für Mundkäse auf der Pressetribüne, war dann aber schnell gelöscht und vergessen. Vielleicht verhängt die Uefa noch eine Strafe, aber das soll nicht unser Bier sein.

89.

Nächste Monsterchance! Aber Negredos Kopfball schwebt knapp am Bayern-Tor vorbei. Die Münchener schwimmen jetzt. Wie eine Ente, der man Spüli in den Teich gekippt hat.

85.

Kirchhoff und Dante wirken blitzbetrunken, haben vermutlich das Eigenbrauersyndrom, vertändeln bei 3,8 Promille den Ball, Boateng versucht den Fehler seiner angeschickerten Kollegen auzumerzen, grätscht dabei aber lediglich Yaya Touré um. Notbremse, Rot. Den Freistoß danach schwurbelt David Silva an die Latte. Die Gefahr steigert sich von »kleiner Mädchen-Ohrfeige« zu »Berufsschläger fahren vor deinem Haus vor und gucken böse aus dem Seitenfenster«.

83.

Freistoß Bayern. Ribery schmettert den Ball gegen einen der bulligen englischen Köpfe. Bürohengste wie wir wären da sogleich k.o. gegangen, aber die Jungs haben die Stirnhöhlen mit Zement ausgefüllt.

79.

Tor. 3:1. Durch einen wirklich wunderschönen Treffer vom eingewechselten City-Neuzugang Negredo, der erst Boateng vernascht wie Enkel Opa-Bolschen und dann mit links einen Schlenzer in den Winkel zwitschert. Aus einem gefühlten 9:0 für die Bayern ist ein 3:1 geworden, dass zumindest ein wenig Gefahr versprüht. Und mit »Gefahr« meinen wir eine mögliche Ohrfeige von einem fünfjährigen Mädchen.

77.

Auf der Gegenseite pflückt Neuer die Bälle herunter wie Dennis Rodman einst die Rebounds. Kein Problem. Verabredet sich danach via Brieftaube mit seinem Busenfreund Kim-Jong Un zum Playstation-Zocken.

76.

Müller (der Jüngere) müllert wie sonst nur Müller (der Ältere). Terminatort den dritten Nachschuss aber dann doch nur gegen den Pfosten.

73.

Der schöne Fußball der Bayern stürzt den Kollegen Raack in eine mittelschwere Identitätskrise: »Früher konnte man die Bayern noch richtig hassen mit ihren goldenen Trikots! Aber jetzt: Schweinsteiger. Was für ein geiler Typ!« Bezeichnend.

69.

City jetzt bocklos. Selbst ein Foul an Arjen Robben macht keinen Spaß mehr. Die gelbe Karte nimmt Nasri gelangweilt zur Kenntnis. Wird dann ausgewechselt. Milner kommt. Außerdem Silva für Agüero. Und, achtung es folgt die Statistik des Tages: Anzahl der angekommenen Pässe von Sergio Agüero: 6, in Worten sechs.

68.

Die Partie ist sooooo einseitig wie der Blickwinkel von AfD-Wählern auf die Eurokrise.

67.

Das Spiel ist jetzt so einseitig wie der CV einer gemeinen Stubenfliege (»Musca domestica«).

63.

Bayern spielt jetzt nen lockeren Konter mit Fünf gegen Drei. Das Münchener Offensiv-Quintett spielt dabei öfter quer als ein Kammerorchester voller Querflöter. Manchester City schaut, bzw. hört andächtig zu. Von einem billigen Parkettplatz aus.

59.

Der Wahnsinn. TOOOOOOOOORR!!!! 3:0 für die Bayern. Kroos gewinnt den Zweikampf im Mittelfeld wie der Schulschläger gegen den Streber aus der 7b, passt zu Robben und der trippelt in Lichtgeschwindigkeit gen City-Strafraum, wackelt kurz mit der Hüfte wie ein riemiger Samba-Tänzer und haut die Pille rein. Liebe Duden-Reaktion: Uns gehen bald die Superlative aus, schiebt mal ein paar Wörter nach! PS: Benutzt die Jugend von heute eigentlich »Superaffentittengeil« als Ausdruck der vollkommenen Bewunderung?

55.

TOOOOOOOOOOOOOOooooooOOOOOOOO(Luft holen)OOOOOOOOORR!!! 2:0 für die Bayern! Dante schlägt eine hohe Flanke so gefühlvoll in Citys 16-Meter-Raum, dass irgendwo zwischen Manchester und Mönchengladbach Günter Netzer eine Gänsehaut bekommt, Clichy findet plötzlich ein vierblättriges Kleeblatt, kümmert sich nicht mehr um Thomas Müller, wechselt spontan zum TSV Verweigerungshausen – und Müller nimmt den Ball einfach mit der Pike an, spitzelt den Ball mit der Pike an Joe Hart vorbei und schiebt mit der Pike ein. Der Typ ist wie vier Asse auf der Hand.

53.

Wenn Robben zum Sprint ansetzt, sieht das immer so aus, als würde eine betrunkene Ballerina vor der Polizei davon laufen. Plötzlich dreht der Holländer eine Pirouette und packt die Grätsche aus. Immerhin: Den sterbenden Schwan spart er sich.

49.

Arjen Robben versucht den Doppelpass mit dem Gegner, bekommt den Ball von vier City-Verteidigern allerdings nicht zurück. »Frechheit!«, so der Holländer. »Doppelpass kann halt nicht jeder«, höhnt irgendwo Jörg Wontorra und kippt sich einen halben Liter Weißbier auf ex hinter die Binde.

45.

Endlich: Der Ball rollt wieder. Um das zu feieren, versucht sich Micah Richards gleich mal in einem zlatenesken Fallrückzieher-Versuch. Landet hart, aber trifft immerhin den Ball.

21:46 Uhr

Kahn und Ersatz-KMH schießen sich derweil auf Joe Hart ein. Was fehlt den englischen Torhütern? Oliver Kahn, wie aus der Pistole geschossen: »Eier!« Auftritt Zlatan Ibrahimovic. Titan-High-Five.

21:43 Uhr

Übrigens: Rummenigge mutterwitzte nach dem Eiergate von Ibrahimovic: »Die Dummheit gehört zur Persönlichkeitsentfaltung eines jeden Menschen und ist, wie man bei Ibrahimovic sieht, auch gesetzlich erlaubt.« Wir erinnern beim Thema Dummheit nochmal an die Bankettrede eines gewissen Karl-Heinz R. nach dem Champions-League-Sieg 2013.

21:38 Uhr

Eben bezirzten uns noch Ribery und Robben mit schönen Dribblings, dann plötzlich fährt das Heute-Show-Magazin den Unterhaltungsfaktor eiskalt herunter und blendet eine Großaufnahme von Volker Bouffiers Rothändlezähnen ein. Autsch. Einziges Entertainment: »das geile Oberteil von Gundula Gause« (Raack). Fast schon Infotainment, möchten wir anmerken.

20:31 Uhr, Halbzeit

Oliver Schmidt verabschiedet uns in die Halbzeitpause: »Wir freuen uns auf die Nachrichten.« Feixt dann über die Tränen des abgesägten Berlusconi. Intoniert: »Sag mal weinst du oder ist das das Botox, das da aus den Krähenfüßen perlt?«

45.

Neulich in der Kneipe mit Kumpel Benni. Mannschaft A spielt scheiße, er so ganz altbacken: »Es krankt im Spiel von Mannschaft A!« Herrliche Fußballfloskel, eigentlich seit 1978 ausgestorben. Und hier so? City hat keine Chancen, City spielt mies, City wird verlieren, wenn es so weiter geht. Ganz klar: Es krankt im Spiel von Mannschafter C(ity).

43.

Eines meiner Lieblingsgeräusche: Ball von hoch oben auf Schädeldecke. Boum. Erinnert mich an einstige Heldentaten als Libero auf dem Dorfplatz zu Garßen, als mit dem Kopf direkt abgefangene Torwart-Abschläge zwar wichtige Gehirnzellen abtöteten, mir aber den Applaus der Zuschauer (5, manchmal 6) einbrachten.

40.

Citys Neuzugang Jesus Navas am Ball. Seine Flanke verschwindet in den Wolken wie einst sein Namensvetter vor so circa 1980 Jahren. Joswig fängt aus dem Nichts Streit an, geht dann rückwärts Richtung Kühlschrank, winkt mich mit den Händen heran und brüllt: »Navas denn?!« Den Gag schlage ich ihm noch um die Ohren.

37.

Noch haben sich die Chefstatistiker vom ZDF zurückgehalten mit aussagekräftigen Prozentzahlen, aber wir schätzen mal ganz lässig auf einen Ballbesitz von 80 Prozent für die Bayern. So souverän treten die hier auswärts auf, dass langsam in uns der Verdacht reift, dass City nur mit der DII-Jugend angetreten ist. Da läuft Vincent Kompany ins Bild. Er ist groß und sieht ziemlich alt aus für einen Jugendspieler. Da fallen Joswig und mir doch gleich Hasan und Murat aus der Heimat ein, die immer mit dem Wagen von Papa beim B-Jugend-Training vorfuhren. Ein Hoch auf gefälschte Spielerpässe!

35.

Bislang ist das ein Duell wie Klitschko gegen beliebiger 11FREUNDE-Redakteur. Keine Chance und ratet mal, für wen von beiden.

33.

Citys Offensive im Moment so harmlos wie ein weißer Hai. Tot. Geschlachtet, ausgeweidet und zu Katzenfutter verarbeitet. Passend dazu macht City-Trainer Pelligrini ein Gesicht wie ein Kugelfisch, dem man eben mitgeteilt hat, dass seine Alte mit einem Dorsch durchgebrannt ist.

30.

Günter-Netzereske Flanke von Dante über 50, nein, 60, nein, bestimmt 70 Meter. Irgendwie segelt der Ball vor die Füße von Robben, der tänzelt wie John Travolta in seinen besten Tagen an der halben City-Abwehr vorbei, flänkelt in die Mitte – Müller verpasst knapp! Und Manchester? Just keep stayin´ alive.

29.

Die einzigen, die hier Lärm machen, sind die Bayern-Fans. Dabei soll das City-of-Manchester-Stadium eine eigene »Singing Section« haben (weil sich einige Sitzplatzfans wegen des Lärms muckierten). Von wegen. Wir vermuten mal, dass die Gesangszone in die Pubs von Moss Side gentrifiziert wurde. Oder auf ein beliebiges Anwesen eines Gallaghers.

25.

Das Ganze erinnert jetzt doch ein wenig an F-Jugend. Der Ballbesitz wechselt im Sekundentakt. Es bildet sich eine große Traube um den Ball - die Trainer schreien von draußen mit Alkoholiker-Stimmen auf verstörte Siebenjährige ein: »Nicht alle auf einen Haufen!«

22.

Jetzt schalten sich die City-Fans vor lauter Langeweile in die Bayern-Fehde ein: Singen »Philipp Lahms Great-Grand-Dad bombed Old Trafford!« Und irgendwo jubelt Uwe Rösler mit rotierender Becker-Faust.

19.

Das Spiel droht jetzt vor sich hin zu tiki-takan. So einseitig wie der Auswurf meines Billig-Druckers, bei dem die Tintenpatrone mehr kostet, als das Gerät selbst. Schweine.

16.

Sieht aus wie frisch aus dem Ei gepellt: Pep Guardiola.

14.

Unheimlich, diese Bayern. Haben das Spiel im Griff, wie der dicke Junge sein Eis am Stiel.

12.

Franck Ribery beim Jubeln in der Nahaufnahme zuzusehen ist ein wenig wie die Tierfilme in Super-Slowmotion: Gähnende Löwen, Wild reißende Tiger, erstaunte Nilpferde. Mit dem Unterschied, dass die Viecher noch nie »Fußballer Europas« waren.

9.

Meine Güte, die Bayern machen Druck wie Feuerwehrschlauch. Brandmeister Guardiola sitzt am Seitenrand, nickt zufrieden und schlägt mit seiner Notaxt Hermann Gerland (Freiwillige Feuerwehr Bochum) kumpelhaft auf die Schultern. Wasser, Marsch!

7.

Wie der Besuch eines 18-Jährigen im Puff: Ging irgendwie verdammt schnell hier. Eingelocht, sieben Minuten große Gefühle.

6

TOOOOOOORR!!!! 1:0 für die Bayern! Ribery! Flachschuss! Ausrufezeichen!

3.

Flanke Alaba, Kopfball Robben. Kopfball? Robben? Richtig gelesen. Und, ja, richtig gedacht: So sah der Kopfball dann auch aus. Irgendwie unwirklich.

1. Minute

Björn Kuipers, der Genever unter den Schiedsrichtern, pfeift an. Wir haben jetzt schon Kopfschmerzen vom Holland-Gin. Währenddessen in Manchester: Kick-off. 90 Minutes Party People.

20:44 Uhr

Auch Oliver Schmidt verspricht uns Aufklärunge in der Lahm-Sammer-Affäre nach Schlusspfiff. »Dauert nur noch 90 Minuten«, verspricht er. Wir sind schon ganz kribbelig.

20:42 Uhr

Die Champions-League-Hymne ertönt vor einer durchaus ansehnlichen City-Choreo. Gegründet 1894, steht da. Aha. Die Bayern haben einen extra schmucken Wiesn-Champions-League-Jogginanzug an. Kuschelig.

20:40 Uhr

Die Aufstellungen. Wir schauen auf die Aufstellung von Manchester City. Vermissen Balotelli. Raack stimmt ein »Ooooooh, Balotelli« an. Singt nicht mit: Pellegrini.

20:34 Uhr

Sammer und Lahm verschieben das Gruppenkuscheln erstmal auf später. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Oliver Kahn outet sich sogleich als »großer Freund interner Prozesse«. Sinniert dann gedankenverloren über Verdauung.

20:30 Uhr

Im Vorfeld der Partie schwelte ja nicht nur die kolportierte Sammer-Lahm-Empörung. Dabei darf nicht untergehen, dass Ibrahimovic kürzlich seinem Lieblingstrainer Guardiola vorwarf, keine Hoden zu besitzen. Immerhin unsere Lieblings-Gazette Bild, bzw. Spiegel, bzw. Spiegel-Bild, präsentierte sich vor der Partie gewohnt investigativ: »BILD fragte Guardiola: Haben Sie ›Eier‹? Der Trainer: ›Heute gibt es wichtigere Themen, als über Zlatan nachzudenken...‹« Sekunden später attention-seakert diese Laufschrift über bild.de: »+++ EXKLUSIV! Guardiola nennt seine Testikel Zlatan! BREAKING NEWS! +++« Wenigstens ein Medium spricht nicht durch die Blohme.

20:25 Uhr

Dann doch noch: Fußball. Oliver Kahn grüßt zusammen mit KMH, die irgendwie anders aussieht als sonst. Rundum erneuert. Trägt jetzt eine blonde Kurzhaarfrisur und wirkt etwas kleiner. Soll uns recht sein.

20:22 Uhr

Zum Schluss doch noch das Happy-End: Zusammenhangsloses Rumgeknutsche eines Matrosen-Pärchens. Raack freut sich über den Robbie-Williams-Soundtrack und komm mir gefährlich nahe. Ich bestelle sicherheitshalber Küstenwache, Staffel 1 bis 15, im ZDF-Shop.

20:18 Uhr

Emotionen im Fußball, Emotionen auch im Vorabend-TV. Wir halten das nicht aus. Irgendein Kleinkrimineller verprügelt eine wehrlose Frau mit einem Revolverknauf. Kollege Raack drückt sich kreischend ein Kissen ins Gesicht. Wir können garnicht hinschauen. Unsere Nerven sind einfach nicht gemacht für das Öffentlich-Rechtliche. Wir wünschten Jan Fedder würde uns jetzt retten.

20:15 Uhr

Jan Hofer von den Tagesthemen verabschiedet sich. Silvio Berlusconi auch. Wir schalten um auf ZDF: Es läuft Küstenwache. Laienschauspieler rauchen im Auto. Oder sind das Oliver Kahn und KMH, die sich heimlich ein Sportlerzigaretten vor Drehbeginn reinziehen? Wir behalten das mal im Auge.

20:12 Uhr

Trotz der (sozialen) Kälte in Berlin, bei den Motzi-Super-Bayern feiern Lahm, Rummenigge und Hoeneß den endless Sammer der unforgettable Nineties! Hat ein bisschen was von FC Hollywood. Sofort kommen leere Flaschen und Giovanni Trappatoni in den Sinn. Böse Backflashes. Vor dem inneren Auge säuft sich Basler durch die Diskolandschaft »bis die Vögel zwischtern«. Danach trifft sich Super Mario mit Sven zum Scheuern in einer Pizzeria. Waren von Kopf bis Fuß auf »All You Can Eat« eingestellt. Doch als dem Italiener die Büffelmozzarella ausgeht, verlieren die Wiedergänger von John Rambo und Topper Harley komplett die Contenance. Haben auch schon eine Kanne Loni zu viel getrunken. Scheuern dem Südeuropäer eine und zerlegen den Laden wie die Vandalen Rom während der Völkerwanderung. Titel des Kopfkinofilms: FC Hollywood 2013 - Pep hat fertig. Ein Remake von Matthias Sammer. In den Hauptrollen: Philipp Lahm als Mario Basler. Franck Ribery als Jean-Pierre Papin. Pep Guardiola als Trapp und Katrin Müller-Hohenstein als Claudia Strunz. Wir warten weiter auf den Anruf von Rainer Werner Fassbinder und polieren schonmal den Oskar für den besten ausländischen Film. Danke, Gott und Welt.

20:09 Uhr

Jo, moin erstmal. Bayern München gegen Manchester City also. Der Ticker, ganz Service-Oase, hilft schonmal bei der Phonetik. Silben bitte Mitklatschen, listen and repeat: [mann-ʃestər 'ßi:ii]. Nicht »Football, bloody hell«-United, sondern Arbeiterklasse-Scheich-Paradoxon-City. In der Moss Side weiß bis heute sowieso niemand, wer oder wo dieses United überhaupt ist. Die Lautschrift ist, wie immer, ohne Gewähr.

15 Uhr

Es köchelt beim FC Bayern. Matthias Sammer hat einmal zu laut gebellt, das Wolfsrudel (Hoeneß/Rummenigge/Lahm) hat mit lautem Knurren an die Rangordnung erinnert. Gegen Manchester City wird der Sammer trotzdem zurückkehren, in der Wärme seiner Aggression werden sich dann heute ab 20.30 Uhr Gareth »Excluse my while i light my spliff« Joswig und Alex »Sunshine Reggae« Raack gemütlich machen.

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