08.02.2014 | Liverpool-Arsenal im 11FREUNDE-Liveticker
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Wir fassen uns an den Kop

Anfield ist um eine Legende reicher: Liverpool schlägt den Spitzenreiter Arsenal mit 5:1 und eine Liga steht Kop. Noch immer ganz red vor Erregung: der 11FREUNDE-Liveticker.

Text: Gareth Joswig und Alex Raack Bild: Imago

Aufstellungen:

FC Liverpool:
Simon Mignolet - Jon Flanagan, Martin Skrtel, Kolo Touré, Aly Cissokho - Phillippe Coutinho, Steven Gerrard, Jordan Henderson, Raheem Sterling - Luis Suarez, Daniel Sturridge

FC Arsenal:
Wojciech Szczesny - Bacary Sagna, Per Mertesacker, Laurent Koscielny, Nacho Monreal - Mikel Arteta, Jack Wilshere, Alex Oxlade-Chamberlain, Mesut Özil, Santi Cazorla - Olivier Giroud

FC Liverpool
5
:
1
FC Arsenal

13:31 Uhr

Moin, moin allerseits. Heute gibt es nicht nur Winterspiele unter Palmen, es gibt auch T-Shirt-Wetter im Januar. Und zwar hier: 11Freunde-Redaktion, Liveticker Liverpool-Arsenal. Die Gunners spielen ohne eins (Podolski: Bank), dafür mit Özil und Mertesacker. Let this big fucking game begin.

13:36 Uhr

»Huiuiui«, um mal Samson aus der Sesamstraße zu zitieren. Man merkt das Per Mertesacker wirklich »big« und wirklich »fucking« ist, wenn selbst der »Guardian« ihn in höchsten Tönen lobt: »Mertesacker does not even mention the Wembley friendly between the nations from last november (die Rede ist von England gegen Deutschland, wovon sonst?, d. Red.), when he headed his countries winner – a personal high in a stellar season.« Wow, eine interstellare Saison in der besten Liga der Welt? Ich fühle mich auf einmal so winzig. Meine persönlichen Höhepunkte dieser Saison beschränken sich auf Ticker-Schimpftiraden mit billigen Pennälerhumor: »Ey, Bohnenstange, wie ist die Luft da oben?« Wo das herkommt, gibt's noch viel mehr.

13:39 Uhr

Im selben Interview bezeichnete Merte übrigens Liverpool-Stürmer Suarez als »naseweißen Lausbuben«. Oder als »kecken Knaben«. Oder als »frechen Jungen«. Je nachdem, welcher Version unserer freien Anglizisten und Dolmetscher aus dem Auslands-Ressort man Glauben schenken möchte. Wir kaufen ein »e« und möchten lösen: »krötiger Bengel«. Falsch. Muss heute ohne Sonderpreis ins Bett: der Ticker.

13:40 Uhr

»Heute der bislang härteste Test«, spekuliert der Sky-Kommentator. Aber für wen? Wenn es um das stolperfreie Buchstabieren von Vokal-Puristen Szczesny und Skrtel geht, sicher für uns.

13:43 Uhr

Hach, Sky. Das wird nichts mehr mit uns. Erst quatsch derr Kommentator die Anfield-Hymne kaputt. Und dann flötet auch noch Oliver Kahn »Ihre Wette in ssssicheren Händen« über den Song von Gary und den Pacemakers. Mit besonders scharfem s. Und erinnert uns an den schnöden Bundesliga-Alltag. Aber, Glück gehabt: This is Anfield.

1.

Und bevor das hier losgeht, gedenken beide Mannschaften plus Stadion einer verstorbenen Liverpool-Legende. Mit ausdaurendem Applaus, wie es auf der Insel nun mal üblich ist. Bewegend. Helge Schneider würde sagen: »Hammer! Fett! Bombe! Krass!«

1.

TOOOOOR! Apropos Bombe, apropos krass: Gerrard schmirgelt einen Freistoß von der rechten Seite in den Strafraum, Skretel, der Mann, die aussieht ein Comicbösewicht, kniet den Ball ins Netz. Was ein Auftakt! Joswig kreischt »You´ll never walk alone« aus dem Fenster und bekommt gleich Anschiss von der Nachbarin, die Ähnlichkeit mit dem versoffenen Rudi Völler hat. Ich mach mit, Berlin-Style: You´ll never motz alone.

5.

Ja, die englische Stadionkultur ist längst nicht mehr, was sie mal war. Aber wenn selbst die Menschen auf den 100-Pfund-Plätzen von der Begeisterung gepackt werden und so laut »Liiiiiverpooool« grölen, bis Lachshäppchenreste aus den Mundwinkeln spritzen, dann hört sich das immer noch richtig derbe an. So.

7.

Und Arsenal? Eine kalte Dusche morgens um halb 4, wenn man mit 2,5 Promille endlich in den Schlaf gesunken ist, ist nüscht gegen diesen Treffer nach 58 Sekunden. Eine Ohrfeige war das. Mit dem Knie von Martin Skrtel.

9.

TOOOOOOOOOORR!!!!! Der Bösewicht again! Martin Skrtel, Fußballgott! Der Mann hat einen Schädel wie ein Hauklotz, der seit 20 Jahren von einem wütenden Schmied bearbeitet wurde – und er weiß diesen Kopf einzusetzen. Ecke, Kopfball aus 10 Metern, in den Winkel, Tor! So hat zuletzt Kalle Riedle geköpft. Als ihn Horst Hrubesch Huckepack nahm. Irre.

13.

»Was ist hier los?! Liverpool muss hier fast schon 4:0 führen!« attestiert Markus Gaupp den Roadrunnern von Anfield nach Chancen im Minutentakt. Luis Suarez kommentiert das staubtrocken mit einer 22-Meter-Volley-Direktabnahme an den Pfosten. Mir steht der Mund offen. Säber läuft auf die Tastatur, während wir neben Bill Shankly eine kleine Skrtel-Statue aufstellen.

17.

3:0! Worten: Drei zu Null! Nach Sechzehn Minuten. Eine deutsche Ko-Produktion nach »pomadigen« (copyright by Turn und Taxis) Zweikampfverhalten von Mesut Özil und semi-permeablem Stellungsspiel von Per Merte-Sucker. Sterling nimmt die Hereingabe gerne mit. Moin.

20.

Was macht eigentlich Mesut Özil gerade? Richtig: Er verstolpert den nächsten Ball. Nächster Konter, nächstes Tor. Diesmal: Sturridge. 4:0. Oder war es nur die Zeitlupe des 3:0? Kann uns jemand den aktuellen Spielstand faxen?

22.

Und wie finden Sie das Spiel, Icke Häßler?

23.

Podolksi hat Glück hier auf der Bank zu sitzen. Twittert uns den aktuellen Spielstand. 4:0. Aha.

25.

 

In dieser Partie schon jetzt ein Held: Skrtel. Laut Sky-Mann Markus Gaupp übrigens »Schkrtl«, möglichst feucht ausgesprochen. Vorne macht er die Dinger mit dem Knie und Kopf, hinten klärt er mit dem Fuß gegen Giroud. Wären das hier die Achtziger und Skrtel Manndecker, wir würden »Halb Mensch, halb Tier – die Nummer vier« schreien

26.

Wie soll man erklären, was hier passiert? Versuchen wir mal Vergleiche für die Situation von Arsenal. Als wenn man die Frau seines Lebens endlich zum Date eingeladen bekommen hat, und sie dann nach zehn Minuten mit dem Kellner im Herrenklo verschwindet. Als wenn sechs Richtige angekreuzt hat und auf dem Weg zum Lottogeschäft den Zettel verliert. Als wenn man... ach, fuck off: This is Anfield! Und, auch wenn wir es ungerne zugeben, mit Worten sind diese ersten 20 Minuten einfach nicht angemessen zu beschreiben.

31.

Und was macht eigentlich Mesut Özil? Nun, der hat Tor 3 und 4 mit Fehlern eingeleitet, für die man in der Kreisliga die nächste Malle-Fahrt bezahlen müsste. Für die komplette Mannschaft inklusive Trainerstab und den drei Hobby-Alkoholikern am Seitenrand.

32.

Sterling nimmt das ganze hier nicht mehr ernst und tanzt in seiner persönlichen Youtube-Hommage an Ronaldinho einfach mal etwas Großes, Unbewegliches in gelbem Trikot aus. Täusch ich rechts an, geh ich links. Herrlich.

33.

Breaking News! Geheime Aufnahmen aus dem Badezimmer des neuen Landhauses von Arsene Wenger aufgetaucht. Fazit: Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.

35.

Arsenal ist schon fünfzehn Minuten ohne Gegentor. Chapeau, bzw. Melone!

36.

Oha, das musste kommen. Die ersten Leser verweisen spöttisch auf unser aktuelles Titelthema: »Die neuen Tricks des alten Magiers – Wie Arsene Wenger den FC Arsenal zurück an die Spitze führt«. Exklusive Videoaufnahmen unterstützen unsere These für diese Partie:

37.

Dieses Spiel könnte auch heißen: das Leckerli von Liverpool. Pünktlich abgeliefert zur Lunchtime. Schmeckt mindestens dreimal so gut wie Lamm in Minzsoße.

39.

Jungejunge. Da sage noch einer, nur Frauen könnten den Orgasmus um Minuten verlängern. Uns ging hier 20 Minuten einer ab, dass ich schon kurz davor war, den Notarzt zu rufen. Jetzt hat sich hier alles ein wenig beruhigt. Joswig raucht die Kippe danach und ich mache mir was zu essen. Danke, Schatz, du warst großartig!

41.

Liverpool führt hier mit 4:0 gegen den Tabellenführer und die einzigen Fans, die man im Stadion hört, sind Arsenal-Fans. Wir fassen uns an den Kop.

42.

Es gibt wohl keinen Fußballer, der in den Momenten des Misserfolgs lethargischer wirkt, als Mesut Özil. Bei dem Mann hängen nicht nur die Schultern, selbst die Ohrläppchen geben sich so lustlos der Schwerkraft hin, dass es eine wahre Pracht ist. Und mit Pracht meinen wir Enttäuschung. Und mit Enttäuschung meinen wir Özils Leistung.

43.

Mesut Özil läuft fünf Meter mit dem Ball, kehrt dann jedoch um und läuft zurück. Passt zum Mitspieler, der bei einer Flanke zum Seitenwechsel ausrutscht. Eine Spielszene wie ein Tropfen, in dem sich die Welt spiegelt.

44.

Wilshere gibt Gerrard an der Eckfahne einen mit. Frustfoul, Anfield kocht. Und Stevie? Fällt um, weil er nicht anders kann. Sieht man ihn vor Empörung kreischen, die Arme hochreißen, als habe er gerade Atlantis entdeckt? Fordert er eine Karte? Möchte er uns glauben machen, dass ihm nie im Leben etwas Schlimmeres passiert ist, als dieser Rempler? Natürlich nicht. Und wer noch nicht wusste, warum jeder halbwegs klar denkende Fußballfan diesen Typen geil findet: Bitteschön.

47.

»Der Computer sagt: 6:0 Schüsse auf's Tor für Liverpool«, so Gaupp. Wir sagen: Traurig, wenn Menschen mit Maschinen reden.

14:35 Uhr

Halbzeit. Wir trinken erst mal einen Pausentee aus den Kolonien. Passend dazu: Ein Werbespot für Kolonialherren und Maschinenmenschen, die bei einem Browser-Spiel ihre Großmachtfantasien ausleben sollen. Etwas rückständig wie wir finden: Sind wir nicht schon Post-Empire?

14:39 Uhr

Wenigstens versüßt uns Sky die Halbzeitpause mit Bildern vom letzten Premier-League-Spieltag. Dort gewinnt Arsenal gerade mit 2:0 gegen Crystal Palace. Die Szenen wirken wie Fotos aus dem Poesialbum eines früheren Lebens. Hobbys: Tabellenführung, hinten sicher stehen. Lieblingssong: The times they are a changin'.

46.

Weiter. Immer weiter! Apropos: Steile Theorie von mir in der Halbzeitpause – Oliver Kahn wird der neue Franz Beckenbauer! Gebt dem Mann noch ein paar Jahre, der wird ähnliche monstercool wie der Kaiser! Merkt euch meine Worte, wenn ihr in 30 Jahren die Bild-Zeitung aufschlagt und Oli einen unehelichen Sohn mit den Worten »Ja, mei, der liebe Gott liebt halt alle seine Geschöpfe!« kommentiert und dafür auch noch gelobt wird. Was? Erstens erzähle ich bullshit und zweitens: Warum jetzt das Thema Kahn, wenn dieses irre Spiel doch weitergeht? Pardon, aber dieses Fußballspiel ist Droge. Geschnupft, geraucht, eingeölt – wir sind high. Aber so was von.

48.

Hmmja, zweite Halbzeit. Ob es nochmal spannend wird? Wie der Engländer sagt: The Drops is sucked.

50.

Wo wir vorhin bei den »neuen Tricks des alten Magiers« waren (übrigens: Titelstory-Autor Uli Hesse hat heute Geburtstag: Happy Birthday, Uli!): Vielleicht hat Wenger, der alte Fuchs, auch einfach eine Truppe mit Doubles auf den Rasen geschickt. Dieser FC Arsenal spielt Fußball, wie der Asphaltbelag in einer beliebigen Straße in Berlin-Friedrichshain: Einfach scheiße.

52.

Sterling erweist sich zum zweiten Mal als Goldjunge. Spielt Doppelpass mit den Konsonanten von Wojciech Szczesny und schiebt dann lässig ein. 5:0. Torjubel: Dropslutschen mit dem Kop.

57.

Als Ali Foreman vermöbelte, hingen unsere Eltern noch knutschend auf irgendwelchen Studentenpartys oder leicht zugedröhnt im Schwesternheim und dachten nicht mal daran, sich irgendwann Nachwuchs ans Bein zu binden. Als die Mauer fiel, war Joswig stolz darauf, endlich unfallfrei aufs Klo zu gehen und ich verarschte Mädchen in der Grundschule. Dieses Spiel entschädigt für alle bislang verpassten historischen Momente der Menschheit: Liverpool führt gegen Arsenal nach 55 Minuten mit 5:0. Danke, Fußball.

58.

Einer im Stadion hat eindeutig genug gesehen: Arsene Wenger. Außerdem ist er die Spekulationen um seine magischen Fähigkeiten leid und zaubert sich deswegen einfach nach Hause. »So long, you suckers!«

59.

Wilshere holt sich eine gelbe Karte ab. So verdient war zuletzt der WM-Sieg 1990. Danach bringt der junge Gunner einen Move, den es wohl nur im Fußball gibt: Das »Stirn-an-Stirn-legen-und-dabei-böser-starren-als-einst-Darth-Vader«.

60.

Doch noch der Arbeitsnachweis von Wenger: Dreierwechsel. Und das hat nichts zu tun mit fünfstündigen Orgien in Lars-von-Trier-Filmen auf der Berlinale. Poldi kommt trotzdem. Ebenso: Rosicky, Gibbs. Raus: Özil, Giroud, Monreal.

61.

Dinge, die im Moment noch schlimmer sind, als Spieler beim FC Arsenal zu sein: Ein Hühnchen bei »Wiesenhof«, Sparringspartner der Klitschkos, ein schwuler olympiahassender demokratischer Putin-Gegner in Sotschi.

65.

Wie fühlt man sich eigentlich gerade als Liverpool-Fan in einer Arsenal-Kneipe?

66.

Frechheit: Nacho Monreal ist ausgewechselt worden, ohne das wir auch nur einen Namenswitz über ihn gemacht haben. Wir bitten das zu entschuldigen und holen das mit einer Runde Nacho-Hüte für alle (hier) nach.

68.

Gerrard, ein echter Gentleman. Mäht Oxlade-Chamberlain im Strafraum über den Haufen. Aus reiner Nächstenliebe und Gastfreundschaft. Arteta trifft. 1:5. PS: Tor.

71.

Kleiner Tipp fürs Wochenende: mal so richtig auf dicke Hose machen. PS: Einer der Liveticker-Autoren ist stolzer Besitzer dieser Schmuckstücke. PPS: Bei Geboten ab 1000 Euro pro Teil wird er schwach, der Kapitalist.

72.

»Der ist heute ein bisschen zu heiß: Jack Wilshere«, lechzt Gaupp in Richtung Spielfeld. Hat wohl auch noch Berlinale-Tickets für den von-Trier-Film für heute Abend und haucht sich schon mal warm.

74.

Darf jetzt auch noch mal abziehen: Coutinho. Aber: Szczesny hält den Ball. Jeder Satz: ein Doppelpunkt. Dieses Spiel: entschieden.

76.

Stevie G. verlässt den Rasen. Ibe kommt. Endlich mal ein Name, der unseren Buchstabierfähigkeiten entspricht. Ob Brendan Rodgers gleich auch noch Tipsy und Lala einwechselt? Warum nicht?

78.

Fußball, deine Stimmungsschwankungen. So ein Spiel kann diesbezüglich schlimmer sein als eine schwangere Frau. Eben noch Ekstase, Jubel, Trubel, Heiterkeit, dann tiefe Trauer, Enttäuschung, oder, so wie jetzt hier, so ein watteverpacktes Gefühl des Ausharrens und der Lethargie. Joswig bestreicht sich eine Gewürzgurke mit Nutella und ich zieh mir die Umstandshosen zurecht. Hurra, es wird ein 5:1!

79.

Ist auch noch heiß: Luis Suarez. Will unbedingt noch ein Ding machen und verabredet sich zum Stelldichein mit Arsenals Hintermannschaft.

83.

Wer es vorhin verpasst haben sollte: Lukas Podolski ist auch auf dem Platz. Das letzte Mal haben wir Poldi so unauffällig gesehen, als seine Mama mit ihm im ersten Monat schwanger war.

84.

Mertesacker gerät im gegnerischen Strafraum in ein Handgemenge. Fällt dann ganz langsam um. Wie eine big fucking german Eiche. Der Schiri ignoriert das einfach. Die Anfield Road ist halt kein Schwalben-Freigehege.

86.

Was macht eigentlich Nick Hornby gerade?

87.

Sterling verteilt noch ein paar Pfund Silberzungen im gegnerischen Strafraum, aber besitzt dann immerhin genug Pietät, den Ball vorbei zu schießen.

90.

Fünf zu eins. Und jetzt gleich in die Kneipe, Bundesliga gucken. Als wenn man von seinem Erstjob als Pornodarsteller zu seinem Zweitjob als Klärgrubentaucher müsste. PS: Joswig und ich sind Werder-Fans. Danke für nichts.

90. + 1

Kop(f)schütteln bei Arsene Wenger. Wird wohl alone nach Hause walken.

Abpfiff

Freunde, das wars. 5:1 für Liverpool. Gegen den Tabellenführer. Gegen den FC Arsenal. Und das Ergebnis schmeichelt den Londonern noch, hätte hier auch einfach 8:1 ausgehen können, kein Scheiß. Tief unter der Erde grinst sich Bill Shankley einen. Manche Menschen sagen, dieses Spiel war ganz nett anzusehen. Diese Menschen verstehen wir nicht: Es war viel geiler als das.

15:39 Uhr

5:1. Ein Ergebnis, das sich liest wie der Betreuungsschlüssel einer Bodyguard-Agentur. Arsenals Tabellenführung ist im Moment jedenfalls so sicher wie ein Mobbing-Opfer auf dem Schulhof - ohne Bodyguards. Dafür mit einer nagelneuen Nickelbrille und in Knickerbockerhosen. Özils Ballverluste leiteten zwei Gegentore ein, Mertesacker und Arsenals Hintermannschaft wurden gefällt wie eine big fucking german Eiche. Und Liverpool? Hat uns den Kop verdreht.


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