Bayer Leverkusen
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Manchester United

Leverkusen-ManUnited im 11FREUNDE-Liveticker

Bayerabend

Da sage noch jemand, Fußball sei Arbeitersport. Die Werksangestellten von Bayer Leverkusen haben kurzerhand die Nullpunkte-Woche eingeführt und sind zum Spiel gegen Manchester United erst gar nicht erschienen. So durfte der britische Staatszirkus sein Zelt aufschlagen. Sprang fünf Mal durch den brennenden Reifen: der Ticker.

22:37 Uhr

Das Datenblatt des Spiels stimmt versöhnlich. Seht's mal so, liebe Leverkusener, ihr habt vielleicht fünf Tore weniger geschossen als der Gegner, aber, hey, dafür seid ihr fünf Kilometer mehr gelaufen! Konditionsarbeit, die sich irgendwann sicher auszahlen wird. Wenn auch wahrscheinlich nicht mehr in der Champions League. Wir würden gerne sagen: Schön war's mit euch. Aber Boshaftigkeit liegt uns nicht. Daher sagen wir nur: Nacht. Die ist eisig genug. Bis irgendwann. Ihr/Euer Johanneis Ehrmann & Gareth Frostwig!

22:35 Uhr

Ein bisschen frech wollte Bayer werden. Frech ist vor allem das Ergebnis. »Das letzte Mal, dass Bayer so hoch verloren hat, war eine Partie gegen Rot-Weiß-Lüdenscheid in der zweiten Liga«. Wann? Im Jahre Achschießmichtot. »Scheißegal«, sagt Rolfes und leitet elegant auf den Titan weiter. Ganz Medienprofi.

93.

Und der Hund hat zugeschaut.

91.

Und drei Minuten Nachspielzeit. Es gibt keinen Fußballgott. Und wenn, dann wohnt er nicht am Rhein.

90.

Bayer 0:5. Und der Grotifant macht sich zuhause noch ein Bier auf.

88.

Mangelnde Arbeitsnachweise, Episode fünf: Kohr mit einem tollen Fehlpass. Giggs stehgeigt den Ball auf Nani, als wäre er Anfang dreißig. Und der überlupft Leno mit der Gelassenheit eines Thirtysomethings. Kurz: Tor. 0:5.

87.

Derdiyok betritt auf einmal die ganz große Champions-League-Bühne und vertändelt einen Ball im gegnerischen Strafraum. Ein Königreich für die Trainingsgruppe Zwei.

86.

Und die Leverkusener Ultras singen munter weiter, schwenken unverdrossen ihre Fähnchen. Lasst gut sein, Jungs. Macht Feierabend. Uns müsst ihr nichts mehr beweisen. Und sonst, glaube ich, auch keinem. Nicht heute.

84.

Anderson, das »25-jährige Wunderkind«, schießt einen Ball daneben. »Da hat Leverkusen Glück gehabt«, verkneift sich Schmidt ein Prusten. Da sage noch einer, ich wäre Zyniker.

81.

Hyppiä reagiert, bringt den Sohn von Harald Kohr. Als ob es noch eines Beweises bedurft hätte, dass früher alles besser war.

79.

Schmidt bemüht alle seine zehn Finger: »Hmm, mit dem Hinspiel zusammen macht das...gegen Barcelona gab es einmal zusammengerechnet ein 2:10...« Doch dann bricht er den Satz ab. Wir helfen nach: 8:2. In Worten: Achtzuzwei.

77.

Ha. Hahahaha. Hahahahahahahaha! Sie lasen: Das Gesicht von Alex Ferguson. Beste Unterhaltung. Ist ja auch längst Zirkus da unten. Rooney jongliert vier Bälle auf dem Einrad, lupft einen davon zu Smalling, der hüpft durch einen brennenden Reifen und - zack - 4:0.

74.

Wie schön doch die Schach-WM war, im Vergleich zu diesem Spiel. Da gab Anand einmal direkt nach dem spielentscheidenden Fehler auf. Wenn es solche Möglichkeiten im Fußball gäbe, hätte Spahic schon nach einer halben Stunde die Partie beendet. Und wir könnten längst Schlummi machen.

72.

Kießling bekommt den Ball im United-Strafraum direkt auf den Fuß. Doch sein Abschluss ist so gefährlich wie ein Infight zwischen zwei Wattestäbchen. Wie sagte Joachim Löw? Fehlende internationale Klasse? Namen, die niemals auf Kießlings Unterarm tätowiert werden: Joachim. Ende der Serie.

71.

Und sie versuchen es tatsächlich noch mit Dribblings. Im Himmel ist längst Bayerabend.

69.

Ein ehemaliger Kollege von mir neigte zu Wutausbrüchen - und beschrieb dann in allen Details, was er mit der Person, die diese vermeintlich ausgelöst hatte, machen würde (und mit ihrer Familie), wenn er sie zu greifen bekäme. Die Beschreibung deckt sich in etwa mit dem, was ManUnited heute mit Leverkusen macht. Ich möchte aus Jugendschutz-Gründen aber nur den letzten Satz zitieren: »Und der Hund schaut zu.«

66.

Tor. 0:3. Schuss Rooney nach einer Ecke. Leno lässt prallen und Jonny Evans steht da, wo ein Leverkusener Innenverteidiger stehen müsste. Schiebt lässig ein. Und irgendwo auf der Bayer-VIP-Tribüne fällt eine Stecknadel.

64.

Die Leverkusener Bemühungen in den Worten des großen Ernest Hemingway: »Our nada who art in nada, nada be thy name thy kingdom nada thy will be nada in nada as it is in nada. Give us this nada our daily nada and nada us our nada as we nada our nadas and nada us not into nada but deliver us from nada; pues nada.« (aus dessen berühmter Story über die hübsche BayArena: »A Clean Well-Lighted Place«)

63.

Rooney tunnelt Rolfes. Schießt dann wenigstens den Ball aus knapp 20 Metern vorbei. Nett von ihm. Wenigstens einer hat ein bisschen Mitleid mit Bayers Youth-League-Mannschaft.

60.

Neue Taktik: Leverkusen versucht es mit langen Bällen ins Nichts. Gleich schaltet sich die NADA ein und lässt alle Bayer-Spieler durch die Kontrolle fallen. Befund: Keine A-Probe vorhanden.

57.

»Das Element Sidney Sam fehlt ihnen, das sieht man doch recht deutlich«, analysiert Schmidt die chemische Zusammensetzung der Bayer-Idealformel. Wenn er jetzt gleich noch die Geheimformel von Coca-Cola verrät, fressen wir eine Alka-Seltzer.

56.

So alt wie die Leverkusener aussehen, bringt Moyes gleich noch Phil Neville, Beckham und Cantona. Damit das Gleichgewicht erhalten bleibt. Und tauscht selbst mit Ferguson die Plätze. Nur Thurn und Taxis darf bleiben, wo er ist.

53.

Und wenn sie dann doch mal in Gegners Strafraum sind, foulen sie. Wie eben Rolfes. Und ganz United so: ROFL! Lebensweisheit (Teil 2): Rolf ist der, der Rolfes tut.

51.

Nach seinem Aussetzer trottet Can seelenruhig in die eigene Hälfte zurück. Ich weiß ja nicht, wie Ruck aussieht, aber so eher nicht. Vielleicht ja so.

50.

Das Selbstbewusstsein der Leverkusener Spieler sinkt minütlich. Emre Can lässt sich nach dem nächsten Fehlpass einen Termin beim Bürgeramt geben, will seinen Nachnamen ändern. In Can't.

48.

Hyppiäs Stirn ist mittlerweile zerfurchter als der Rasen gewöhnlicher russischer Stadien Ende November. Wenn das so weitergeht, rollt er sich gleich in ein paar Quadratmeter Kunstrasen ein.

46.

Taxis hatte Recht.

21:44 Uhr

»Oliver Kahn, geht da noch was? Und wenn ja, was?«, fragt Welke Titanfragen. Und wenn ja, wie viele, möchte man ergänzen. »Es muss ein gewaltiger Ruck durch die Mannschaft gehen«, sagt der Titan. Aber da geht wohl eher ein Gespenst um in Europa.

21:43 Uhr

»Es geht gleich wieder weiter«, sagt TuT und es hört sich an, wie es wohl gemeint ist: wie eine Drohung.

21:38 Uhr

»Das politische Berlin hat auf große Koalition umgeschaltet«, berichtet das »Heute Journal«. Umschalten, das würden wir auch gerne. Oder abschalten.

21:33 Uhr

Halbzeit. Die Spieler gehen zum Pausen-Tee, wir stürzen zur Beruhigung ein vierfach verklöppeltes Homöopathie-Wasserglas herunter und ziehen uns ein paar Bachblüten durch die Nase. Fragen dann Messi nach einem Trikottausch und stellen fest, dass der heute gar nicht hier ist. Verdammte Naturheilkunde!

21:32 Uhr

Halbzeit. Schon wieder Jens Nowotny. Der arme Kerl. Dann wieder Taxis. Der schwärmt von Lucio, Placente und Sebescen. Wie weit muss es gekommen sein, dass wir anfangen, von Zoltan Sebescen zu schwärmen?!

47.

Schmidt auf dünnem Eis: »Kagawa wirbelt lieber im Zentrum des Orkans.« Hat wohl zuviel RTL-Spendenmarathon geguckt. Wenn er jetzt gleich »Die perfekte Welle« von Juli summt, hat er Weihnachten die Kündigung unter dem Tannenbaum. Mit freundlichen Grüßen, die Steuerzahler.

46.

Castro schlägt eine Flanke ins Nichts. Die Leverkusener Vorstellung in der ersten Halbzeit grenzt an Nihilismus. Statt Pausentee gibt's heute einen White Russian.

45.

Lebensweisheiten aus der Welt von Manchester United (1): Moyes der, der Moyes tut.

44.

Oliver Schmidt holt zum Rundum-Schlag aus: »So können die das Blatt nicht wenden«, befeuchtet er seine Fingerspitze und zeigt den B-Jugendlichen, wie man das macht.

43.

»Da wird einem ja schlecht«, würgt Thurn und Taxis. Da sitzen wir einmal im selben Boot. Und viel Luft hat auch das nicht mehr. Gleich fange ich an, Salzwasser zu trinken.

40.

Leverkusen so überfordert wie Kleinkinder in der »Be smart«-Academy. Als sollten sie fünf Fremdsprachen gleichzeitig lernen. Son, in der Bundesliga eher der polyglotte Typ, vergisst vor lauter Vokabel-Büffeln glatt den Ball und denkt noch immer über das Wort für Pass auf Esperanto nach. Grübelt mit ihm: der Ticker.

39.

Klassisches Schlauchboot-auf-Riff-Spiel: Luft schnell raus. Und am Strand steht ein hilfloser Finne mit einem Paddel in der Hand.

37.

Lars Bender ergrätscht sich den Ball im Strafraum von United. Holt immerhin die Ecke heraus. Die Kollegen danken es ihm mit einer Ecke ins Luftaus. Bezeichnend.

34.

Kann Leverkusen eigentlich heute schon ausscheiden? Also: wird bei 0:6 oder so irgendwann abgebrochen und das Abenteuer Europa bis auf weiteres per UEFA-Dekret (Passus 168: Aussichtslosigkeit) beendet? Völler ruft schon mal beim Anwalt an.

32.

Freistoß Giggs, Leno hält den Ball. Long time no see.

30.

Schellen wie läuten. Läuten wie klingeln. Klingeln wie 2:0. Manchester dominiert Leverkusen wie eine Profimannschaft die eigene A-Jugend. Spahic wird vom »erfahrenen Bosnier« zum »Balkan-Teenie«, versucht sich gleichzeitig den neuesten Jamba-Klingelton herunterzuladen und eine Flanke zu klären. Das Ergebnis kennen Sie.

29.

TuT macht weiter mit seinem heiteren Stadt-Land-Fluss, Giggs ist plötzlich Nordire, Kagawa kommt aus Patagonien, und Wayne Rooney ist auf den Seychellen aufgewachsen. Apropos Schellen...

28.

Evans mit einer ersten Zerreißprobe von Kießlings Haarpracht. Wirkt etwas wie Erziehungsmethoden im 19. Jahrhundert.

25.

Der Enthusiasmus der Leverkusener ist natürlich rührend, der Einsatz lobenswert. Nichtsdestotrotz wirkt es so, als würde ManUnited die Partie auch mit der Ü40 locker kontrollieren (bzw. mit den anderen zehn Mitgliedern der Ü40). Alex Ferguson schreibt Rudi Völler oben auf der Tribüne eine Grußbotschaft auf den Schlips: »Sic desint vires...«

23.

Ich leg mich fest: Jens Nowotny hätte den geklärt. Mit oder ohne Krücken.

22.

TOOOR. Für United. Reinartz versucht es mit einem Hackentrick in der gegnerischen Hälfte. Rooney und Valencia sagen »Thank you, mate!« und machen das Kontertor. Autsch. Eine bittere Pille für Bayers schüchterne Ambitionen. 0:1.

20.

Castro heute übrigens eher rechts zu finden. Politisch ungewohnt. Und tatsächlich: steht im Abseits.

18.

Taxis schon ganz konfus, greift im Länder-Bingo fast daneben, macht Son um ein Haar zum Südafrikaner. Mein Gott, Fritz, es wurden schon Kriege für weit weniger nichtige Anlässe begonnen.

15.

Dabei hatten vorher noch alle vom legendären 4:2 gegen den FC Liverpool aus dem Jahr 2002 geschwärmt. Eine Partie, die sich aber zur heutigen bislang verhält wie ein Elfmeterschießen in einem WM-Finale zu Japan-Paraguay bei der WM 2010.

16.

Nani auf einmal allein im Leverkusener Strafraum. Denkt sich »Nanu?« und semmelt die Pille drüber. War wohl etwas überrascht. Nicht überraschend: Gags über Medikamente.

12.

Spannung hier bislang wie nach dem Stromausfall. Moyes irrt an der Außenlinie mit der Maglite herum. Hyppiä denkt über ein spätes Comeback von Peter Lux nach.

11.

Oliver Schmidt greift tief in die Kommentatoren-Trickkiste: »Das Spiel ist noch etwas fahrig« und irgendetwas von »gegenseitigem Respekt«. Wir schlachten derweil ein Phrasenschwein.

10.

Leverkusen mit einem ersten Angriffchen. Aber: der Diminutiv steht.

7.

Absolut essentiell im Leben des Fritz Von: die Nationalitäten. So ist Spahic »der Bosnier«, wahlweise »der erfahrene Bosnier«, vielleicht auch »der Ex-Jugoslawe«. Muss traurig sein, wenn man ein Adliger ohne Land ist. Ein Königreich für ein Fürstentum. Oder wenigstens eine Pfalz.

6.

Zahlreiche englische Fans sind offenbar im Fat-Suit angereist. Wollen danach noch zum Fabrikverkauf zu Bayer: Ein paar Appetitshemmer kaufen.

5.

Taxis, der lässige Landgraf, spricht den Vornamen von Paul Scholes natürlich wie im Deutschen aus. Wir können wohl noch froh sein, dass er nicht »Scholz« sagt.

3.

»Moyes hat viel Kredit«, sagt Thurn und Taxis. Tippt der etwa auf die eigenen Spiele? Oder wozu braucht einer in seiner Position einen Dispo?

2.

Rooney mit einer ersten Abseitsstellung und dem Fast-Abseitstor. Beförderte sich letztes Wochenende gegen Cardiff City ja beinahe noch selbst ins Abseits, mit einer Tätlichkeit, die der Schiedsrichter fast gesehen hätte. Rooney, der Fast-Pazifist.

1.

Und los. Leverkusen in Schwarz. Was immer das bedeuten mag.

20:44 Uhr

Fangesänge im Leverkusen-Block. Ohne Worte.

20:41 Uhr

Gott, jetzt tragen selbst Endfünfziger in der Werbung graumelierte Vollbärte. Hört das denn nie auf? Doch: bei Fritz von Thurn und Taxis, der nun seinen ewigen Schnauzer in die Kamera hält. Tja, ich gebe zu, das Wiedersehen hatte ich mir auch anders vorgestellt. Aber der Krieg macht uns zu Freunden.

20:38 Uhr

Die Leverkusen-Fans versuchen es mit einer halbfertigen Choreo. Erinnert ein bisschen an den Fan-Club-Nationalmannschaft oder meine ersten Photoshop-Gehversuche. No Front.

20:35 Uhr

Jens Nowotny bei Sky im Field-Interview. Ist tatsächlich immer noch ernsthaft zerknirscht darüber, dass er 2002 statt zum Finale nach Glasgow zur Kreuzband-OP in die USA geflogen ist. Sagt: »Ich hätte den Jungs helfen können.« Wenn man das so hört, kann man sich glatt vorstellen, dass er sich noch auf Krücken in den Volley von Zidane geschmissen hätte. Und danach Deutschland zum WM-Titel verteidigt hätte. Ach, Jens. Ach, 90er. Die ja im deutschen Fußball irgendwie bis kurz vors Sommermärchen gingen.

20:34 Uhr

Wilkommen im, hust, Hexenkessel von Leverkusen, dem ersten Stadion, das mit Gratis-WLAN ausgestattet ist. Wir warnen allerdings ausdrücklich vor ungeschütztem Traffic auf den Rängen und empfehlen eine Firewall. Passwort: Vizekusen. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

20:32 Uhr

Ehrmann hier, Nabend. Während GEZ-Befürworter Joswig brav ZDF guckt (»Muss ja auf meine Kosten kommen!«), läuft bei mir aus ähnlichen Gründen Sky. Der sympathische Münchner Spartensender hat sich heute die geballte Macht des Wortes eingeladen. Reiner Calmund UND Franz Beckenbauer im gleichen Studio. Quatsch und Quatschaton des deutschen Fußballs lassen niemanden sonst zu Worte kommen. Calli referiert 20 Minuten über die Vereinsstruktur von Bayer Leverkusen, vom Vorstand bis zum Zeugwart, Beckenbauer holt zu einer Analyse über das Manchester United nach Alex Ferguson aus. Quintessenz: »Der Moyes ist auf gut bayrisch a arme Sau.« Dagegen ist selbst Taktik-Robocop Erik Meijer an seiner Fantasie-Leinwand eine wahre Wohltat.

20:28 Uhr

Sinnlose Versuche, sich sportjournalistisch angemessen auf das Tickern vorzubereiten: Irgendwo zwischen Kießlings ewiger Nationalelf-Frage und »Bild Plus«-Content bei der Schlagzeile »Nur drei Monate nach Geburt: Sidos Hammerbraut mit Hammerbody!« hängen geblieben. Dann voreilig einen Ganzkörper-Strick-Body bei Ebay ersteigert. Dessen Vorteile: Kann wunderbar hammerförmige Körper kaschieren. Praktisch.

20:23 Uhr

Rudi Völler zuletzt über die Konkurrenz zu München und Dortmund: »Wir wollen ein bisschen lästig werden.« Ob Leverkusen heute auch ein bisschen ins Achtelfinale kommen will? Wir nehmen ein bisschen Ritalin und können uns trotzdem kein bisschen konzentrieren.

20:14 Uhr

Da steht es, schwarz auf weiß: Ryan Giggs im defensiven Mittelfeld. Hat nochmal Bock. Wechselt sich jetzt auch Günter Netzer als ZDF-Experte selbst ein? Überfragt: der Ticker.

20:05 Uhr

Beim ZDF dreht sich alles um Regierungsbildungen, Koalitionsverträge und schlaflose Nächte. Der Ticker fordert unisono mit der neuen Regierung: Den 17-Stunden-Tag. Zurück zu den Nachrichten.

20:00 Uhr

So sicher wie die große Koalition steht sonst nur die Startelf von Manchester United: Es fehlen Michael Carrick (Sprunggelenk) und Marouane Fellaini (Gelb-Rot-Sperre). Fraglich sind: Robin van Persie (Adduktoren-Probleme), Nemanja Vidic (Gehirnerschütterung), Shinji Kagawa (Fußprellung) und Rafael da Silva sowie Phil Jones (einfach so, bzw. kein Bock). Verletzungssorgen heißt das Lied, das David Moyes in den vergangenen Wochen immer wieder trällern musste. Vor dem Spiel gegen Bayer ranken sich sogar Gerüchte um einen Einsatz von Alteisen Ryan Giggs, seines Zeichens aktuell United-Assistenztrainer von 40 Jahren. Kann gerne auch Spielertrainer im Freizeitligaklub meines Vertrauens werden.

19:51 Uhr

Service-Oase 11Freunde-Liveticker (IV): Das ist Leverkusens erstes Match seit 384 Tagen, das live im Free-Tv übertragen wird, wie die 11Freunde-Statistikredaktion nach stundenlanger Recherche herausgefunden haben will. Wir glauben das erst, wenn wir es sehen. Ein bisschen aus der Übung: Unsere Newsredaktion.

19:46 Uhr

Service-Oase 11Freunde-Liveticker (III): Für alle, die noch um die Schach-WM trauern: Hier noch einmal die Zusammenfassung.

19:43 Uhr

Zum großen Erstaunen aller Zuschauer geht es jetzt tatsächlich mit Fußball weiter. »Mit dem wiedergenesenen Oliver Kahn,« freut sich Oliver Welke. Kahn: »Vor dir steht 100 Prozent schmerzfreies Titan!« Kein bisschen welk und rostfrei.

19:38 Uhr

Zurück im ZDF: Merkel, inzwischen in Teflon eingehüllt, muss nun auf Fragen von Facebook-Usern antworten. »Was nun?«, fragt das ZDF im Untertitel. »Feyzbuck«, antwortet die Kanzlerin polyglott. Wir hätten jetzt gerne eine Folge Großstadtrevier zur Hand. Haben wir aber nicht.

19:28 Uhr

Service-Oase 11Freunde-Liveticker (II): Bleiben wir in der Politik und schalten live nach Moskau. Dort steht es zwischen ZSKA und den Bayern 1:3. Der Schiedsrichter trägt Fleischmütze, Edward Snowden genießt politisches Asyl und Wladimir Putin hat Angst vor Regenbögen. Und sonst? Minustemperaturen und viel Schnee. Zurück nach Leverkusen!

19:16 Uhr

Service-Oase 11Freunde-Liveticker (I): Knapp eine Stunde vor Übertragungsbeginn beim ZDF meldet sich das erste Mal Oliver Welke vom Spielfeldrand aus Leverkusen. Der Heute-Show-Anchorman zündet sogleich ein paar zotige Polit-Gags über die große Koalition: »Man wäre gut beraten, nicht ängstlich zu agieren.« Oder meint er am Ende gar Bayer Leverkusen? Kurz darauf merkelt Angela über den Bildschirm. Hat sich in einen grünen Blazer gepellt - über einer schwarzen Bluse. Verdächtig.

14:51 Uhr

Ab 20:15 Uhr im Erotikchat, äääh, am Liveticker: Johannes »Ich komme etwas« Ehrmann und Gareth »Große Pommes Ma« Joswig

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