Galatasaray
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FC Schalke 04

Galatasaray-Schalke im 11FREUNDE-Liveticker

Didier auf halben Touren

Palim, Palim! Was war denn da los? Tolle erste 45 Minuten zwischen Galatasaray und Schalke, doch dann bewahrheitete sich der alte Satz von Erik Meijer: »Es ist nichts scheißer als Halbzeit 2.« Hat seine bessere Hälfte gefunden: der Ticker!  

22:37 Uhr

Abpfiff. »Herzlichen Glückwunsch an Schalke 04! Sie haben schon wieder nicht gewonnen!«, jubelt Ditmann. Ein weises Schlusswort. Herzlichen Glückwunsch auch an uns! Wir haben schon wieder einen Abend verschwendet! Danke an euch liebe Fans, dass ihr uns dabei zugeschaut hat, ihr Voyeure des dahinsiechenden Journalismus. Doch seid getrost: Wir haben genug Alkohol im Haus, um uns jederzeit umbringen zu können. Bis zum nächsten Mal? Vielleicht.

92.

»Melo noch mal«, so Dittmann jetzt. Melo, so hieß die Disko, in die wir uns mit fünfzehn jeden Freitag geschmuggelt haben. Gleichzeitig war das Melo auch ein Kino. Die Disko fing um elf an, nach dem Film. Um eins war Schluss. Bayern. Sperrstunde. Und dafür haben sie uns jeden Freitag acht Mark abgenommen. Und wir Idioten waren froh, wenn wir zahlen durften, ohne einen Ausweis zeigen zu müssen. Schwacher Trost: Galatasaray zahlt für Melo noch mehr. Übrigens: noch ein Lied, dann ist Schluss. Sperrstunde!

91.

Es war das große Spiel des »eigentlich« – eigentlich hätte, eigentlich wäre, eigentlich könnte. Wie sagte Ödön von Horvath so schön: »Ich bin eigentlich ganz anders. Ich komme nur nie dazu.«

90.

Was auch nervt: Jedes Mal, wirklich jedes Mal, wenn man den Schiedsrichter im Bild sieht, hat er eine gelbe Karte in der Hand, mit der er jemandem hinterherwedeln muss. Nur damit auch jeder weiß, wie wichtig er ist.

88.

Kann mich des Eindrucks nicht erwehren, als würde hier jemand seit dem Wiederanstoß auf Zeit spielen. Bloß wer? Schalke? Galatasaray? Der Schiri? Dittmann? Daum? Gott? Wer auch immer: Es ist MEINE Zeit, auf die Ihr da spielt! Und MEIN Sack, auf den Ihr mir geht! 

85.

»Barnetta übernimmt die Position hinter Pukki«, so Dittmann jetzt. Ein Satz wie aus der Inhaltsangabe eines Teletubbie-Pornos. Winke-Winke.

82.

Kolasinac! Rückwärts heißt der übrigens Canisalok. Weitersagen.

81.

»Und plötzlich ist wieder Tempo drin«, so Dittman jetzt. Ein Satz, den jeder kennt, der mal seine schwarzen Klamotten mitsamt einem Taschentuch gewaschen hat.

78.

Und schon wieder 'ne Chance für Istanbul. Glanztat von Hildebrand. Beziehungsweise: Brandtat von Hildeglanz. Egal.

77.

Yilmaz wird von Schalkes Abwehr wieder mal laufen gelassen, schießt Zentimeter am Tor vorbei. Kai Dittmann hat sich offenbar vorgenommen, Schalke heute bloß nicht zu kritisieren, zumindest nicht direkt. »Schalke hat hier alles im Griff – bis auf die eigene Defensive.« Na, wenn’s weiter nichts ist.

74.

Jetzt kommt Teemu Pukki ins Spiel. Und immer wenn der an den Ball kommt, fürchte ich den Satz: »In der finnischen Provinzhauptstadt wurde beschlossen, dass nur noch Spieler mit lächerlichen Namen eingewechselt werden.« Hat mal jemand die Nummer von Roman Geschlecht?

71.

Immer wenn Amrabat am Ball ist und Dittmann seinen Namen ausspricht, hechte ich hinters Sofa, weil ich solche Angst habe, dass der Satz so weitergeht: »In der pakistanischen Provinzhauptstadt ist eine größere Menge Plutonium in die Hände von Extremisten gefallen.« Hat mal jemand die Nummer von Peter Scholl-Latour?  

69.

Und noch ein gut gemeinter Hinweis: Googelt niemals, wirklich NIEMALS, den Begriff »Lechz« über die Bildersuche.

68.

Deutlich mehr Sex-Appeal mittlerweile beim anderen Spiel, wenn wir dem »Kicker«-Ticker glauben dürfen. Milan führt 1:0, Boateng hat »eingelocht«. Lechz!

67.

Ein Wort zum Platz: Der sieht ungefähr so aus wie der Rasen rund um ein Dixie-Klo auf dem Wacken-Festival. 

65.

Wunderbare Kombination: Höwedes auf Drogba! Doch der vergeigt die Hundertprozentige, schickt Yilmaz mit einem »Ich bin der uneigennützige Superstar«-Scheißpass ins Abseits. Höwedes: »Abhaken, Dieter! Nächstes Mal, klappt's bestimmt!«

64.

Wer hat Bastos eigentlich mal erzählt, dass er toll aus der Distanz schießen kann? Ein Waldorflehrer?

62.

Dittmann jetzt wie ein Losbudenverkäufer, der kurz über seinem Tombola-Eimer eingenickt ist: »Es geht ums... VIERTELFINALE!« Wir dachten, es geht um Riesenteddys! Naja. Hauptsache: Gewinne, Gewinne, Gewinne!

57.

Unser Power-User »Bernd Klewe« bringt es auf den Punkt: »Die Schalker Führung, die knallt sich die Taschen mit dem Geld voll! Aber die Fans, die arm sind wie die Kirchenmäuse, die waren immer für die Mannschaft da! Hoffentlich gewinnt Schalke, damit die mal wieder feiern können.« Besser kann man es nicht sagen. Wir schicken diese Sätze per SMS an Jens Keller. Aber wahrscheinlich schickt er wieder mal nur einen Smiley zurück, der die Stirn runzelt: #:–I 

55.

Ich schreib es einfach so noch mal hin, wie ich es gesagt habe, als es passierte: Ihr Idioten! Durch eine Verkettung grotesker Unzulänglichkeiten, weil die Galatasaray-Spieler offenbar keine Puste mehr haben, kommt der Ball zu Draxler, der ihn schlau in den Rückraum legt. Dort stehen gleich drei Schalker frei und könnten das Tor machen, offenbar zwei zu viel, am Ende klaut Farfan Huntelaar den Ball vom Fuß, schießt einen Abwehrspieler aus zwei Metern an und reklamiert dann auch noch Elfmeter, statt sich wenigstens zu schämen.

54.

Dittmann jetzt mit zwei Schuhmeldungen auf einmal: »Höger hat in der Pause die Schuhe gewechselt!« und »Farfan bindet sich die Schuhe zu!« Wann zieht das Spiel uns endlich die Schuhe aus?

50.

Mal was Privates: Immer wenn ich »UEFA« höre, muss ich dran denken, was Sepp Herberger zu seiner Frau sagte, wenn sie ihm in die lange Unterhose langte: »Uh, Eva!« Das macht mir den ganze Fußball kaputt! Seit 1954 schon!

46.

Wenn das Spiel hier noch richtig dramatisch wird, könnte es eines Tages von Fatih Akin verfilmt werden. Mit Moritz Bleibtreu als Kai Dittmann und Sibel Kikelli als Sead Kolasinac. 

46. Minute

Und weiter geht’s. Bei Sky waren sie in der Halbzeit einzig und allein von Didier Drogba enttäuscht, der noch keine drei Tore geschossen hat. Geradezu verdächtig, wenn ihr mich fragt, liebe Fans. Ist es am Ende etwa gar nicht der Drogba von Chelsea, der dort spielt? Sondern nur Didier, der Doppelgänger? Oder braucht er nur mehr Details?

21:46 Uhr

Jetzt telefoniert Daum mit Jessica Kastropp – ohne Telefon! Sie nennen es »Interview«. Daum: »Insofern muss ich sagen.« Was? Egal.

21:41 Uhr

Vielleicht hat Daum ja auch beim Sky-Gewinnspiel mitgemacht: »Von welchem Verein wechselte Lukas Podolski zu Arsenal?« Daum: »Köln natürlich. Und wo wir schon mal beim Thema sind: Dem FC fehlt die Vertrauenskultur! Mit Overath ist man absolut unfair umgegangen? Hallo? Sky?«

21:39 Uhr

Die Halbzeitanalyse mit Jens Lehmann. Toll, so was. Hätte ich auch gern, so um meinen Vierzigsten rum. »Gieselmann kann gutes Tempo gehen, er kann die Türken überraschen. Wer weiß? Vielleicht ist sogar noch ein Sieg drin.« Das motiviert! Lebensabend, ich komme!

46.

Der Halbzeitpfiff. Und hinter der Bande telefoniert kein Geringerer Christoph Daum. Doch mit wem? Mit Tönnies? »Ja, hallo, Clemens! Grüß dich. Du, ich will ja angrillen am Samstag. Bitte? Ja, acht Kilo Wurst, wie immer. Ohne Pferd! Höhö. Ja. Und wenn du mal einen Trainer brauchst, dann... Hallo? Clemens?« 

45.

TOOOOOOOOOOOOOOOOOR!!!!!! FÜR SCHAAAAAAALKE! GEGEN GIESELMANN!!!!!!!!!! Mister this Match schließt einen formvollendeten Konter ab, den man so irgendwo und irgendwann schon mal gesehen haben mag, aber bestimmt nicht bei Schalke 04 und dem Cheftrainer Keller. Zack, zack, zack, nur direkte Pässe, den letzten spielt Farfan auf Jones, und der macht ihn rein!

44.

Schalke spielt ja tatsächlich ganz wacker. Das Unangenehme ist jedoch: Galatasaray könnte, so scheint es, jederzeit, von überall ein Tor schießen. Sogar in der Pause. Durch Atatürk. Dann allerdings würden sogar wir jubeln.

42.

Drogba und Matip beim Kopfball: Wie Michael Jackson und ein Michael-Jackson-Imitator aus dem Phantasialand beim Moonwalk.

39.

Alte Liebe rostet nicht. Hamit Altintop vertändelt den Ball, aber gleich drei Schalker bringen ihn ihm zurück, wollen noch ein Autogramm, fragen, wie »dieser Drogba denn so ist«, ob er schon mal was von Chelsea erzählt hat. Natürlich haben sie währenddessen keine Zeit dafür, diesen Drogba anzugreifen, der passt auf Yilmaz, Yilmaz wartet auf Höwedes, damit er den Ball über ihn heben kann, wartet, wartet, Höwedes verabschiedet sich derweil (»Bis später, Hamit«) ,Yilmaz bolzt den Ball sauer ins Aus.

39.

Alte Liebe rostet nicht. Hamit Altintop vertändelt den Ball, aber gleich drei Schalker bringen ihn ihm zurück, wollen noch ein Autogramm, fragen, wie »dieser Drogba denn so ist«, ob er schon mal was von Chelsea erzählt hat. Natürlich haben sie währenddessen keine Zeit dafür, diesen Drogba anzugreifen, der passt auf Yilmaz, Yilmaz wartet auf Höwedes, damit er den Ball über ihn heben kann, wartet, wartet, Höwedes verabschiedet sich derweil (»Bis später, Hamit«) ,Yilmaz bolzt den Ball sauer ins Aus.

38.

Huntelaar als Rechtsaußen: Das ist, als würde Claudia Roth für die NPD kandidieren.

36.

Wenn Fatih Terim nicht sofort Hakan Sükür einwechselt, gucke ich nie wieder »Euro Goals«. 

34.

Jones fordert Gelb – und sieht dafür Gelb. »Misses next match«, heißt es prompt. »Mister next match« wäre ihm sicherlich lieber. Aber was soll's: Immerhin mal ein Titel! 

33.

Ich revidiere meine vorherige Meinung: Dieses Stadion ist doch die Hölle. Ob für die Schalker, weiß ich nicht. Für mich aber auf jeden Fall. Und die Hölle heißt Tinitus.

29.

»Michel Bastos muss Schalke helfen«, heißt es nun. Deprimierend. Als müsste »Ricky« einem helfen.

25.

Wenn es Schalke so richtig, richtig gut ginge, würde es ja reichen, wenn Dittmann vor der letzten Chance »Farfan!« gebrüllt hätte. Er hat aber gebrüllt: »Jetzt vielleicht Farfan!« Vielleicht aber auch nie. So geht es einem Verein, der seit 1958 auf das Glück wartet. Ich muss weinen. Jetzt. Vielleicht.  

22.

Das Tor noch mal. »Den wollte er genauso machen«, sagt Dittmann, ein Satz, der immer fällt, wenn etwas gelingt, erstaunlicherweise aber nur beim Fußball. Warum lobt niemand seine Frau so, wenn sie einen leckeren Kuchen gebacken hat, mit den Worten »Den wollte sie genau so machen«? Warum schaut niemand stolz auf seine Kinder und sagt »Die wollte ich genauso machen«? Wollen nur Fußballer es »genauso machen«? Fußballer müsste man sein. 

19.

Fast ein Eigentor von Galatasaray jetzt. Wenn man die Wörter »fast« und »Eigen-« wegsubtrahieren würde, könnte man jetzt jubeln. Sprache: toll! Muss ich mir merken. 

18.

Und Altintop? Hat er zu viel Zeit, um über seinen Schuss nachzudenken? Oder zu wenig, um sein ganzes Glück zu begreifen, das ihm plötzlich den Ball vor die Füße legt? Wie auch immer, er schießt an die Latte, erschießt die Latte gewissermaßen und legt sich danach gemeinsam mit Bastos erstmal schlafen.

17.

Galatasarays Torwart Muslera hat sehr viel Zeit beim Ausführen eines Abstoßes. Schiedsrichter Gollum nicht, will zu seinem Schatz, zeigt Muslera Gelb.

15.

Herzlich willkommen zur beschissensten Szene der Fußballgeschichte: Kopfball Höwedes auf die Torlinie, genau da stehen Huntelaar und Matip, müssen das Ding nur noch reindrücken, aber was machen sie? Sie klären gemeinsam zum Abstoß! Das allein wäre normal dieser Tage, was die Szene aber so beschissen macht: Jens Keller beklatscht sie wie ein Rentner einen Auftritt von Hansi Hinterseer im ZDF-Fernsehgarten.  

12.

Die Hölle, das sind die anderen! TOOOOOOOR für Galatasaray! Und ganz ehrlich: ein geiles! Drogba auf irgendjemand, den ich nicht kenne (nicht Snejder, nicht Altintop), irgendjemand auf Yilmaz, und der hebt den Ball mit der Hacke über Höwedes und zimmert ihn ins Tor.

11.

Torhüter sind vielleicht die einzigen Berufstätigen, die auf ihr Arbeitsgerät spucken, so wie jetzt Galatasarays Muslera. Wenn Chirurgen das täten! Wir wären wahrscheinlich nicht hier. Was toll wäre. Warum? Siehe nächster Eintrag. 

10.

Mal ganz ehrlich: Wenn das hier die Hölle sein soll, dann überleg ich mir noch mal, ob ich auch weiterhin so fromm bin. Der Fußball in der Hölle ist nämlich gar nicht so schlecht.

8.

»Drogba sitzt auf dem Boden«, so Kai Dittmann. Würden wir jetzt auch gern machen: Auf dem Boden sitzen und in der Kiste mit den alten Otfried-Preußler-Büchern kramen. 

6.

Hier ist schon jetzt mehr gepfiffen worden, als wenn Heidi Klum an einer Baustelle vorbeigegangen wäre. Nackt. Mit einem Kasten Bier unter dem einen Arm. Und einem Fernseher, in dem ein Porno läuft, unter dem anderen. Ein Porno, in dem Bier getrunken wird. 

3.

Boah, Drogba! Welch eine Physis! Besteht der eigentlich auch aus Pferdefleisch? Dann müsste er, genau genommen, verboten werden. Hoffnung für Schalke!

1.

Gott! Wenn das so weitergeht, müssen wir heute eine Doppelschicht fahren, schon zwei Einträge in der ersten Minute. Grund: Jones hat gestern Abend Bayern geguckt, will auch schnell in Führung gehen, Huntelaar nicht, verpennt den Abpraller.

1.

Und Anstoß. Jens Keller hat das heute im Training noch mal üben lassen. Wir gucken ganz genau hin: Naja, geht so.  

20:44 Uhr

Guck an: Höwedes hat den »Ihr könnt mir gar nix«-Blick geübt, macht einen auf Eisenfuß. Dass dazu die Kastraten-Hymne der Champions-League läuft, stört ihn offenbar nicht. Uns schon. Hat mal jemand das Horst-Heldt-Tape mit der Stadionatmosphäre da?

20:40 Uhr

Ein Schwenk in die Katakomben: Bastos kratzt sich erst mal im Schritt. Ein Bild, das wir kennen. Ist der Juckreiz eigentlich eine Berufskrankheit? Wann sitzen die ersten Profis bei Maischberger? Thema: »Sackratten – Ist der Fußball noch zu retten?« 

20:35 Uhr

Experte im Studio: Andreas Müller. Soll der blasseste Ex-Manager aller Zeiten heute Abend allen Ernstes den FC Schalke kritisieren? Wir denken an Camus, der über Sartre sagte: »In Anbetracht derer, die gegen ihn sind, muss man für ihn sein.« SCHAAAAAAAALKE! 

20:31 Uhr

Horst Heldt gewährt faszinierende Einblicke ins die Motivationstechniken eines Profivereins: Man habe, so berichtet er, die Kulisse des Galatasary-Stadions aufgenommen und in der Schalker Kabine abgespielt. Is ja irre. Ob es vorm Mittagschlaf noch »Benjamin Blümchen als Fußballstar« gab?   

20:30 Uhr

11FREUNDE-Co-Chef Tim Jürgens hängt nun schon seit 24 Stunden als Experte im Sky-Studio in München ab, nennt sich aber im Gegensatz zu gestern Abend mittlerweile Django Asül und erzählt in breitestem Niederbairisch von früher, »als da Hamit no bei Bayern war.« Ein echter Experte, dieser Jürgens.

20:25 Uhr

Und wie hätte Otfried Preußler auf Jens Keller geschaut? Vielleicht hätte er an seinen Klassiker »Pumphutt und die Bettelkinder« gedacht – und bloß milde geschmunzelt. Dass Preußler heute im Alter von 89 Jahren gestorben ist, hellt unser Stimmung nicht gerade auf. Wer beschützt uns jetzt vorm kleinen Abstiegsgespenst (Horst Heldt)? 

20:23 Uhr

Und wie schaut Michael Skibbe auf Jens Keller? Wie in einen Spiegel. Und ebenfalls: fassungslos.

20:11 Uhr

Wie soeben bekannt wurde, ist Mike Büskens bei der SpVgg Greuther Fürth entlassen worden. Mit welchen Gefühlen wird er heute Abend auf Jens Keller schauen? Im Champions-League-Ornat. An der Seitenlinie, an der er stehen könnte. Sollte. Müsste! Zieht Büskens sich noch mal das »geile Tor« (Werner Hansch) rein, das er einst bei einem 4:1-Auswärtssieg gegen Nürnberg schoss, zum Trost? Hält er stille Zwiesprache mit Charly Neumann? Neumann: »In schlechten Zeiten musst du Schalker sein!« Büskens: »Bin ich ja nicht! Das ist doch das Problem, Opa!« Schnuffelt er in sein altes »Ractiv«-Trikot? Mike, wir sind bei dir. Denn letztlich schauen wir ja genauso auf Keller wie du: fassungslos.  

18:45 Uhr

Breaking News: Die Ratingagentur Standard & Poor’s stuft Galatasaray von AAAAA auf BBBB+ zurück. Gblbtbsbr+y gegen Schylke also. Viel Spaß!

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