Borussia Dortmund
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Werder Bremen

Dortmund-Werder im 11FREUNDE-Liveticker

Sport ist sein Robbi

Er war ja schon mal weg. Jetzt ist er doch noch ein bisschen da. Und wird von den BVB-Verantwortlichen regelrecht umschmust. Robert »Robbi« Lewandowski zahlte das Vertrauen bzw. die Gehaltserhöhung mit dem Siegtreffer gegen Bremen zurück. Zahlte wieder mal drauf: der Ticker.

22:29 Uhr

Arnautovic im Interview. Die wichtigste Aussage im 11FREUNDE-Newsflash: »Man sieht: Wir haben verloren.« Er hat so Recht. Und dann zu seiner Zukunft: »Ich bin in Bremen, das ist klar.« Ansichtssache. Wir sind jetzt jedenfalls weg. Tschüs.

22:22 Uhr

Die Dortmunder Fans feiern ihre Mannschaft. Die Bremer Fans feiern ihre Mannschaft. Diese Bundesliga. Diese Emotionen! Wahnsinn. Diese Liga wird mindestens 50 Jahre alt, da legen wir uns fest.

93.

Schluss. Klopp atmet auf (Grund: drei Punkte). Wir atmen auf (Grund: Mute-Taste auf der Fernbedienung).

91.

Weidenfeller versucht den Ball hoch zu halten, um Zeit zu schinden. Betonung liegt auf versucht. Alte Schule. Sicher macht Gerry Ehrmann in diesem Moment vor Entzückung 100 Liegestützen. Irgendwo.

90.

Drei Minuten Nachspielzeit. Aber hinten auf der Bande geht schon Arnautovics Flieger zum FC Nixda ins Nirgendwo (Ablöse: 3,5 Millionen Luftblasen).

89.

»Wir sind in der 89. Minute.« Ja, Fritz, aber welches Jahrhundert?

88.

Reus: raus.

88.

»Die Bremer bleiben unangenehm, bis zum Ende des Spiels«, behauptet Taxis. Dabei ist Arnautovic längst draußen.

87.

Bei den Göttern: Franco di Santo mit einer Großchance für Werder. Sogar Elia arbeitet mit nach hinten. Hoffentlich impludiert nicht gleich das Universum. Plopp.

86.

»Für mich der Mann des Spiels«, sagt Thurn und Taxis. Den Anfang des Satzes nicht verstanden, aber er hat bestimmt sich selbst gemeint.

86.

»Abitur, gutes Haus, der bringt alles mit«, plant von Thurn und Taxis schonmal eine Hochzeit zwischen Hofmann und seiner Tochter. In your face, Habsburg.

85.

Hummels mit der Hacke, Lewandowski mit der Sohle. Und Hunt klärt mit dem Fuß. Hihi.

83.

Klopp hat Jonas Hofmann gebracht. Bis vor einer Woche einfach nur ein Nachwuchsspieler mit einem Allerweltsnamen, seither das größte Versprechen seit Freddy Adu. Kann eh nur besser werden.

80.

Werders Debütant Franco di Santo hat einen Namen, der sich mit sich selbst reimt. Klingt ein bisschen wie Katholische Kirche und Masturbation. Scheint auch ganz gut mit Bällen umgehen zu können. Passt.

79.

TuT kündigt seine nächste Gartenparty an. »Es kommen viele Gäste aus dem erweiterten Bereich des Sports.« Zum Beispiel er selbst.

77.

Also wenn das hier wirklich Krieg wäre, wie manche ja behaupten, dann wären - bei DEN Flanken - längst schon alle tot.

76.

Dutt bringt nun Elia, den schnell... ach, lassen wir das.

73.

Löw schaut zu, und Schmelzer mit einer Einlage, so zuckersüß wie die Hüte in Rio. WM-Form. Zum Zungeschmelzen.

71.

Klopp brüllt wie der Panther im Käfig. So angenehm anszusehen wie Putzlicht in einer Großraumdisko. Wir erinnern uns.

72.

Ja, richtig: »Der schnelle Franzose.« Den Namen dazu können Sie sich denken.

70.

Draußen, in der Berliner Nacht, gehen jetzt, kein Scheiß, ein paar bunte Raketen in die Luft. Feiert die Hertha-Lolita im Park ihren Geburtstag vor? Muss ja um zehn zu Hause sein.

69.

Aubameyang hat ungefähr zwei Tonnen Swarovski-Kristalle in seiner Betonfrisur versteckt. Ziemlich auffällig. Klopp immerhin mit Haartransplantation. Was wohl die Pöhler-Mütze jetzt macht?

68.

Auch Klopp wechselt. Für Kuba kommt Aubameyang. Oder, wie Lars Ricken vorhin sagte: »Owo... na, der Neue aus Frankreich.« Lupfen jetzt.

66.

Blasczy und Kevi machen ein Sandwich mit Arnautovic. Der nimmt den Freistoß und gockelt in die Mitte. Dann: nichts. Immerhin sehen die Unterarm-Tattoos gut aus.

66.

Dutt bringt gleich zwei Neue. Burgsmüller und Rufer. Der 100-Jahre-Sturm.

62.

Ekici ist ja eigentlich ein Spieler, dem man gerne zusieht, technisch gut, schnell, aber es ist ein bisschen so wie bei diesen Yo-Yos mit Leerlauf, die Anfang der 90er im großen Stil auf den Markt kamen: Man kriegte es nur jedes zehnte Mal hin, dass sie das machten, was man wollte.

61.

Reus auf Mkhitaryan, also Frisi auf Micki, doch der: drübi. Schadi.

59.

Robin Dutt sieht ein bisschen aus wie ein trauriger Goofy. Sein Mienenspiel provoziert geradezu »Bild«-Duktus: Werder kaputt! Schlappwehr zurück! Bremen k.o.! Sieht dann ungefähr so aus:

58.

Und die Antwort von Werder? Ein öffnender Pass von Ekici in die Spitze. Hätte was werden können! Aber Arnautovic ist zu schnell, schon einen Meter im Abseits. Vielleicht hat ihm hinterm Tor einer ein gutes Angebot gemacht.

55.

Gestatten: Geburtshelfer Lewandowski. Legt Mielitz endlich einen in die Wiege. Wenn man genau hinschaut, kann man ein kleines babyblaues Bändchen sehen. »Robbi« steht da drauf.

53.

Der Sky-Kommentator längst wie ein ungeduldiger Ehemann im Kreißsaal. »Jetzt! Jetzt!« Aber es kommt nichts heraus. Ein Spiel wie eine viel zu lange Nabelschnur. Wer kriegt den Klaps auf den Hintern?

52.

Klopp wird an der Seitenlinie zunehmend nervöser. Kehl schießt den Ball gegen den Rücken eines Werder-Verteidigers. Kehlig.

50.

Bei Thurn und Taxis haben die Spieler ja meist einen Beinamen, und meist ist das die Nationalität plus ein Adjektiv. Zum Beispiel: »Elia, der schnelle Holländer.« »Kuba, der flinke Pole.« So redet Thurn und Taxis, der nervige Ösi.

47.

Wieder eine dieser Bogenlampen von Großkreutz, und fast wird's wieder gefährlich! Er sollte es mal als Punter beim American Football probieren, da sind Talente wie seine sehr gefragt.

46.

Zurück von der Werbung. Der Ticker wirbt jetzt schon während des Spiels. Für: eine Autogrammkarte von Fritz von Thurn und Taxis! Sofort kaufen! Nicht.

46.

Weiter geht's. »Wir warten auf das erste Tor«, sagt Thurn und Taxis. Tor des Abends, der er ist.

21:29 Uhr

Werbung wie eine Taktiktafel für die Werder-Defensive: »Versichern heißt verstehen.« Prödl versteht weiter nur Bahnhof (Wien West).

21:28 Uhr

Super Alternative zu Experten-Jobs bei »Sky«: Brötchenleger. Ein Beruf ohne Monotonie.

21:27 Uhr

Liebe Bundesliga, morgen wirst du 50. Hättest Du Dich, wenn Du damals geahnt hättest, wo Du mal hinführen würdest (Leopold! TuT! Sky! Arnautovic!) gleich vor dem Start, so ganz Pofalla-mäßig, schon wieder selbst abgeschafft? Und was wäre dann aus Otto Rehhagel worden? Ein Kind der Oberliga?

21:25 Uhr

Auch Lars Ricken am Spielfeldrand. Sagt: »Blablabla« und »Blubbblubbblabb«. Was wohl Andrea Kaiser jetzt macht?

21:24 Uhr

Eichin verrät noch kurz den Matchplan: »In der Abwehr brauchen wir Glück.« Ausgefeilt, dieses Taktikkorsett.

21:21 Uhr

Eichin im Fieldinterview. Wirkt ein bisschen wie ein Immobilienmakler, der gerade einen unsanierten Altbau in Neukölln gekauft hat. Spricht von Sanktionierung und Angeboten. »Wir können da noch einiges steigern«, lacht er und gentrifiziert die Miete auf das Doppelte. Wir bleiben Alle!

21:19 Uhr

Puh, erstmal durchatmen. Wir geben ab zur Werbung:

46.

Ein Rumgeballer jetzt wie früher im Käfig beim Lattenschießen. Mielitz tritt an zum Arschabschrubben. Den Abpraller verwertet auf der Gegenseite fast Arnautovic. Fast. Daher lieber erst mal: Halbzeit.

43.

Bremens Abwehr ist in etwa so wie die politische Überzeugung an einem niederbayerischen Stammtisch: Nach rechts offen. »13:2 Torschüsse für den BVB«, belehrt uns ihre Lordschaft. Der Ticker macht einen Knicks.

42.

Großkreutz als rechter Verteidiger, das bedeutet Flanken mit einer Streuung von 180 Grad, man will schon abwinken, aber am langen Pfosten fällt plötzlich Reus der Ball auf den Fuß, dessen Schuss geht Zentimeter vorbei. Gefühlt drei Sekunden später muss Mielitz den nächsten Angriff abwehren. Werders Abwehr schafft es derzeit, die Gesetze von Raum und Zeit aufzuheben. Vielleicht steht es längst 3:0 für Dortmund, nur wissen wir es noch nicht?

40.

Ein Bremer liegt in der eigenen Hälfte. Wenn es eines Symbols des bisherigen Spielverlaufs aus Sicht der Gäste bedurft hätte, hier wäre es dann.

37.

Dauerdruck vom BVB. Klopp bestellt noch einen »Kuba Latte«. »Flutscht dann besser«, wie er meint.

36.

Latte Kuba! Was klingt wie ein milchiger Cocktail aus der Karibik, ist in Wahrheit das erste echte Highlight dieses Spiels.

31.

Subotic und Weidenfeller langweilen sich, scheint's, ähnlich wie wir. Probieren einen Engtanz vor dem Strafraum (»Tango de la muerte«). Weidenfeller verweigert den Wiegeschritt. Weiter 0:0.

32.

Reus tanzt Gebre Selassie aus. Der tanzt wie ein Wackel-Dackel, der gerade einen Marathon hinter sich hat: nicht. Reus schießt. Außennetz. Die Südtribüne jubelt trotzdem. Pah.

28.

Taxis schwärmt von der »wunderbaren Atmosphäre« und der Super-Gastfreundschaft der Dortmunder, merkt dann aber selbst, dass was Entscheidendes fehlt. »Wo ist der Deinhardt?!«

27.

Apropos Diminutiv: Werder mit einem Konterchen. Arnautovic kommt sogar zu einem Schussversuch im Sechzehner des BVB. Auch ungefähr sechzehn Meter vorbei. Wäre dieser Schuss ein Geräusch, dann dieses: Plopp.

26.

Angriff über die rechte Seite des BVB, wie direkt aus dem Lustigen Taschenbuch: Micki auf Mini (Kuba), doch die nächste Seite ist, mal wieder Schwarz-Weiß. Watzke zieht sich in seinen Geldspeicher zurück.

24.

Wir können schon mal festhalten: Feinkost, wie gerade hinten an der Bande angepriesen, ist bislang nicht zu sehen. Wir kneten uns einen Mettigel. Mit grober Leberwurst drauf. Lecker.

21.

Dortmund mit Ballbesitz wie Barcelona unter Guardiola. Werder mit ähnlich viel Esprit wie beim Pokalspiel in Saarbrücken. Wir haben in der Fußgängerzone der saarländischen Landeshauptstadt eine Blitzumfrage zu Robin Dutts Arbeit gestartet. Das Ergebnis hier:

20.

Bremens Neuzugänge im Gegensatz zu den Swarovski-Kristallen von Aubameyang (Bank) relativ glanzlos. Nennenswertester Zugang: Cedrik Makiadi. Aufgabe: das Klavier tragen. Der Ticker bekommt schon vom Zuschauen einen Bandscheibenvorfall.

19.

Thurn und Taxis benutzt noch Worte wie »bugsieren« und Wendungen wie »Spieler XY im Glück«. Ist vermutlich auch noch von den Vorzügen des Dreiklassenwahlrechts überzeugt.

18.

Großkreutz als rechter Verteidiger. Schrecklicher Verdacht: Nennt ihn Watzke »Kevi«?

17.

Bremens Neuzugang Makiadi verursacht einen Freistoß. Reus macht ihn beinahe rein, während Mielitz sich verträumt die Stollen reinigt. Aber immerhin: Bremen steht insgesamt ganz gut.

16.

Dortmunder Pässe werden nur dann abgefangen, wenn ein Bremer in eine unvorhergesehene Richtung taumelt. Was ziemlich oft passiert. The music of chance. Mit Marko Arnautovic als Steinmauer.

15.

Dinge, die ich vor Anpfiff so nie geglaubt hätte: Minute fünfzehn, Werder hat immer noch die beste Abwehr der Liga.

13.

Werder spielt Kick and Rush. Nur ohne Rush. Noch nie hätte ein Waliser dem Spiel so gut getan.

10.

Dortmund igelt sich rund um Bremens Strafraum ein. Micki, Reusi, Lewi und Blasczy spielen sich Bälle hin und her. Dürfen nicht mitspielen: Prödli und Luki. Bätschi!

9.

Bremen bislang mit ähnlich viel Chancen wie Rot-Grün bei der Sonntagsfrage. Auch der Tagessatz bei, sagen wir: Arnautovic und Steinbrück, dürfte ähnlich sein. Leistung muss sich wieder lohnen. Eine Initiative von 11FREUNDE.

7.

Elf gegen elf, auf zwei Tore. Der Fußball ist ja so wunderbar normal, gerade in diesen Zeiten, in der die Weltnachrichten verrückt spielen. Oder wie wahrscheinlich ist es, dass Marco Reus nach dem Abpfiff sagt: »Ich möchte, dass ihr mich von jetzt an Monika nennt.« Und dafür 35 Jahre in den Knast muss.

6.

Thurn und Taxis blättert in alten Comics und gerät ins Schwärmen: »Dieser Mickey bringt einfach alles mit.«

5.

Erste Ecke Dortmund. Und Taxis nennt Klopp das erste Mal »Feldherr«. Blättert dann ein bisschen in den KuK-Mitteilungen (Extrablatt). »Das nimmt noch ein böses Ende mit der Monarchie«, murmelt er vor sich hin.

3.

In unachtsamen Momenten ertappe ich mich dabei, im Bremer Tor noch Tim Wiese auszumachen. Wundere mich dann, wo die Apachen-Frisur ist und das rosa Trikot und all die überschüssige Energie, die in Chaos-Momente mündet, und dann erkenne ich: Sebastian Mielitz. Er ist: ein Torwart. So einfach kann Fußball sein.

2.

»Genießen Sie dieses Spiel voll und ganz«, empfiehlt Taxis. Ach, wie gerne würden wir, Fritze, wie gerne würden wir!

1.

Anpfiff. Sonst: Noch nichts. Außer dem sanften Timbre des Friedrich Leonhard Ignatius Josef Maria Lamoral Balthasar von Thurn und Taxis. Danke für nichts.

20:28 Uhr

TuT (Ruhepuls 148) nun mit dem klassischen Fehler des Küchenpsychologen, sagt, den jungen Spielern »schlägt das Herz bis zum Hals herauf«. Nimmt sich dann selbst den Blutdruck. Negativ. Ist beruhigt.

20:26 Uhr

Hobby-Apotheker Fritz von TuT stellt der Dortmunder Offensive den Krankenschein aus: »Reus war verkühlt, er hatte Probleme mit den Bronchien.« Natürlich sagte er: Brrrrrrronchien. Ein Akzent wie Kehlkopfentzündung. Gurgel aus dem Eis.

20:25 Uhr

Wetten mit Super-Quote (II): Werder hat im Moment (Stand: 23.08.2013, 20:25 Uhr) die beste Abwehr der Liga. Auch mit dieser Wette hätte man sicher ein kleines Vermögen verdienen können. Fun Facts, wie sie nur eine junge Saison hervorbringen kann: Robin Dutts Bremer sind die Italiener der Liga, zwei Spiele, sechs Punkte, 2:0 Tore. »Mon-Mon«, wie Dutt sagen würde. Norddeutsche Sprache – schwere Sprache.

20:24 Uhr

Fritz. Von. Thurn. Und. Taxis. Oder: 1:0 für Sky.

20:20 Uhr

Arnautovic darf es dennoch oder gerade deswegen heute mal wieder von Anfang an probieren. Freuen wir uns drauf. So rein Entertainment-mäßig.

20:18 Uhr

Wetten mit Super-Quote (I): Champions-League-Finalist (BVB) gegen Fast-Absteiger (SVW). Hmm, sieht ziemlich eindeutig aus. Zumindest sehen das auch die Bookies so. Die Wetten: 1:11 gegen Werder. Womit die Buchmacher nicht gewettet haben: Der Ticker ist ein Werder-Fan und hat heute Geburtstag: Alles auf grün! Rien ne va plus!

20:17 Uhr

Und da ist er: Marko Arnautovic. Der Pracht-Asi von der Weser, der Mann, der mehr Diamanten auf den Kopfhörern trägt als andere im Safe liegen haben. Was auch wiederum schon das wertvollste am Österreicher ist. Robin Dutt kommentiert die Wechselgerüchte lässig: »Wenn er hierbleibt, gut, wenn nicht, geht das Leben auch weiter.« Untertitel: Danke für nichts. Bzw: tschö.

20:13 Uhr

Die Dortmunder Aufstellung, heute ist sie zumindest teilweise unser Freund. Papastathopoulos auf der Bank. Mkhitarayan dagegen in der Startelf. Watzke nannte ihn eben, natürlich, »Micki«. Wir bleiben vorerst beim (Fanta-)Sie.

20:12 Uhr

Der »Kicker« zur Spielvorschau: »Gut möglich, dass Jürgen Klopp seine sanfte Rotation fortsetzt.« Hmm. Klingt wie schwarz-gelber Engtanz im Kabinen-Halblicht: Hummels und Sokratis halten sich Pirouetten-drehend an den Händen. Durch die sanfte Rotation gerät Mats´ Haar vollkommen aus der Fassung. Doch weit und breit kein »Head and Shoulders« in Sicht. Deswegen massiert Kloop sanft ein wenig Tapetenkleister in die juckende Kopfhaut des Abwehrchefs und säuselt ihm ins Ohr: »Bei jedem Einsatz Höchstleistung.« Echte Liebe. Nur Marcel Schmelzer steht mal wieder abseits, vertieft in seinen Shoegaze. Reus wünscht sich »Freiheit« von Mooorius. DJ Ticker enttäuscht ihn nicht. Denn: The Schwoof must go on!

20:11 Uhr

Mal wieder, zum gefühlt achttausendsten Mal seit Mai, das Thema Lewandowski. Watzke beteuert, dass er sich mit dem Spieler ausgesprochen hat. Okay. Irritierender schon eher, dass er Lewandowski »Robbi« nennt. Nennt er Leopold auch »Michi«, wenn sie den Abend nachher an irgendeinem Stehtisch ausklingen lassen? Dinge, die man nicht wissen will (Teil 2348).

20:07 Uhr

Es gibt ja neben den Dreipunktespielen auch die so genannten Sechspunktespiele. Und heute? Ist das, nach dem perfekten Start der beiden Teams, nun ein Zwölfpunktespiel? Und was, wenn es Unentschieden ausgeht? Gibt's dann für beide Mannschaften je vier Zähler? Leopold holt den Abakus raus, Watzke wiegelt ab: »Wir sind, wie gesagt, schuldenfrei.« Keine weiteren Fragen.

20:04 Uhr

Aki Watzke darf das erfolgreiche Geschäftsjahr kommentieren. Sky-Souffleur Michael Leopold gibt nur den Stichwortgeber. »Kann man sagen, dass der BVB schuldenfrei ist?« Watzke: »Jahaa, kann man.« Ich frage mich selbst: Kann man sagen, dass Sky englisch für Hofberichterstattung ist? Antwort: Jahaa, kann man sagen. Zurück zum Ticker.

19:59 Uhr

Kurz bevor Sky nach Dortmund schaltet, erklärt der Kaiser einem Sechsjährigen die Sky-Freundschaftswerbung. »Do hott doch jeder wos davon!« Ob der Mannschaftsarzt ihm das damals auch immer gesagt hat, bevor er ihm die nächste »Fittaminspritze« (Beckenbauer) gegeben hat?

12:10 Uhr

Heute um 20 Uhr geht ES los.

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