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Deutschland-USA im 11FREUNDE-Liveticker

Wicked Game

Joachim Löw: Der Chris Isaac der Weltmeisterschaft. Während Deutschland die USA mit 1:0 nass machte, schaute die Welt gebannt auf den atemberaubenden Wet-Look des Bundestrainers. Did a bad, bad thing: der Liveticker!

12:58 Uhr

Guten Tag, liebe Fans. Kaum bin ich erwacht aus feuchten Träumen, erreicht mich eine Mail mit folgendem Betreff: »Machen Deutschlandspiele geil?« Ich würde ja instinktiv sagen: Kommt aufs Ergebnis an. Doch die Libido der Schland-Fans scheint sich von dieser Arithmetik entkoppelt zu haben, wie die Mail, die vom Vermarkter einer Dating-App stammt, enthüllt: »Die Flirtkurve während des Spiels Deutschland gegen Ghana zeigt im Verlauf ein typisches WM-W.« Das typische WM-Weh? Früher nannten wir so den Liebeskummer nach dem Viertelfinal-Aus, den wir mit Bier bekämpften. Heute ist es die ständige existenzielle Leere der Schland-Fans, die mit billgem Sex zugespachtelt wird. Jetzt bin ich für Griechenland.

13:06 Uhr

Und noch eine schlechte Nachricht: Hulk Hogan, der Deutschen beliebtester Blondschopf, seit Klinsi sie im Stich gelassen hat, wird nun auch noch abtrünnig. In einem Propagandafilmchen grunzt der Muskelberg: »The USA-Soccer-Team is gonna wipe out Germany!« Wahrscheinlich per Gorilla-Press oder Elbow-Smash. Ist das schrecklich. Jetzt kann uns eigentlich nur noch eine Videobotschaft von Manfred Wolke retten: »Janz ruhich, Jogi. Det looft. Du bist zwei Runden vorne! Det looooft.«

13:13 Uhr

Erst nach zwanzigmaligem Studium des Hogan-Videos ist mir aufgefallen: In Sekunde 41 bekommt er eine SMS, deutlich hörbar. Ist sie von Jogi? Gibt es also doch Absprachen? »Lieber Herr Hogan. Wir machen alles wie besprochen. Gut Sport, Ihr Bundestrainer Joachim Löw. PS: Ich hab sie damals immer auf Tele5 geguckt. Das war doch alles echt, oder?«

13:19 Uhr

Eat this, Hulk: Wie der DFB soeben mitteilt, gibt David Hasselhoff heute vor dem Spiel in der deutschen Kabine ein Motivationskonzert. Zu der Zeile »Isch hab disch lieb, und isch will disch immer lieb haben« soll der Mannschaftskreis gebildet werden.

13:24 Uhr

Jetzt wird es unübersichtlich. Wie der DFB soeben mitteilt, hat sich auch Jürgen Klinsmann als Gastredner in der deutschen Kabine angemeldet. Thema: »Positive Aggressivität ist die neue schlechte Laune«. Im Gegenzug spricht Joachim Löw zu den US-Boys über den Schwarzwald als »destination for honeymoon.« 

14:39 Uhr

Die ersten Stimmen werden laut, dass unser Herumgereite auf der Klinsi-Jogi-Beziehung gewaltig nerve. Und uns erst! Also gut. Widmen wir uns einem anderen Protagonisten dieses Spiels mit transatlantischem Hintergrund: Jermaine Jones! Der in Frankfurt geborene US-Boy ist der einzige Mann bei dieser WM, dem zuzutrauen ist, beim Stand von 1:1 in der 89. Minuten wegen eines Frustfouls vom Platz zu fliegen. Ein Mann also nach unserem Geschmack. Wann wechselt Kevin Großkreutz sich selbst ein?

14:51 Uhr

Blitzinterview mit Jermaine Jones. »Wann schlagen sie zu?« – Antwort: »Wenn ich will.« Nur durch solch gangstamäßige Selbstermächtigung zieht man bei diesem Wahnsinnsturnier einen Hering vom Teller. Warum leckt ein Hund sich die Eier? Weil er es kann!

15:00 Uhr

Warum ist Jermaine Jones ein derart harter Bursche? Er hat einfach eine Menge hinter sich. Nicht nur, dass Steffi Jones damals in Bonames sein Kindermädchen war und ihn zum Fußballspielen zwang. Er ist auch mal bei American Idol rausgeflogen. Hat Kevin Großkreutz ihn vielleicht damit provoziert? Fußballer können ja so grausam sein...

15:11 Uhr

Diese Meldung bringt uns zum Weinen: Kevin-Prince Boateng wurde aus dem ghanaischen Kader verbannt, weil er im Training gelacht hat. Doch schon ist er auf dem Weg nach Recife, um sich der immer gut gelaunten US-Auswahl anzuschließen. Klinsmann plant jetzt mit der Offensivreihe KP Boateng – Jay Goppingen – Snoop Lion.

15:21 Uhr

Strömender Regen in Recife, knöcheltiefes Geläuf. Fritz-Walter-Wetter! Damit haben diese US-Ungarn nicht gerechnet. Aus dem Migrationshintergrund müsste Özil schießen. Isch freu misch. Drücken wir den Jungs die Daumen.

15:26 Uhr

Zum dritten Mal dabei, bitte nicht mehr anrufen: ALEXI LALAS!

15:29 Uhr

Ernährung wird ja immer wichtiger. Was gibt es heute zu essen im deutschen Mannschaftshotel? Wir schalten live zu Thomas Müller. Mahlzeit.

15:39 Uhr

»Wer spielt neben Lahm?«, fragt 11freunde.de. Im Zweifel Thomas Müller! Der ist ja überall. Und wenn Lahm nicht würfelt, würfelt er für ihn. Herrschaftszeiten.

15:47 Uhr

Regenschlacht in Recife! Ausnahmsweise gilt heute: Wer als Erster ins Schwimmen gerät, gewinnt.

15:59 Uhr

Regenschlacht in Recife: Steinmeier schickt Kampfhubschrauber!

16:01 Uhr

16:33 Uhr

Beim Bäcker gewesen: keine Amerikaner mehr! Wie weit will Klinsmann noch gehen?

16:35 Uhr

Regenschlacht in Recife: Wir schalten live zu unserem Korrespondenten Tim Jürgens, der seit zwei Tagen unter einer Markise gefangen ist. Tim?

17:01 Uhr

Regenschlacht in Recife: Und die »Bild« titelt nicht »Schland unter«, sondern »Land unter«. Verpasste Chance. Bzw. Schlance.

17:08 Uhr

Ja, wie war das damals in Frankfurt, 1974, bei der legendären Regenschlacht zwischen Deutschland und Polen, die sie jetzt in Brasilien verzweifelt zu kopieren versuchen? Wir sprachen mit Feuerwehrmann Walter Meinel, der damals im Einsatz war:

Als ich mittags mit meiner 20-köpfigen Mannschaft am Frankfurter Stadion eintraf, waren wir bester Laune. Wir bauten unseren Unfallrettungszug auf, einen Löschwagen und mehrere Fahrzeuge aus dem Sanitätsbereich. An solchen Tagen hielt man sich für gewöhnlich nur diskret im Hintergrund.
Dann begann es plötzlich zu regnen. Die Himmelsschleuse öffnete sich, und ein heftiges Gewitter zog auf. Schon bald stand der Platz unter Wasser. Es war ein Kreuz. Das Waldstadion wurde einst auf sandigem Waldboden errichtet. Erst zwei Jahre zuvor hatte man eine Lehmwanne als stabilisierende Schicht zwischen Rasentragfläche und Untergrund gezogen, damit das Spielfeld nicht umsonst gewässert und gedüngt wurde. Und genau diese Maßnahme ließ den Platz nun untergehen. Es regnete wie aus Kübeln. Und regnete. Und regnete. Das Gemurre der Fans wurde lauter, man befürchtete eine Spielabsage.
Karl-Heinz Erdmann, damaliger Geschäftsführer der Stadion GmbH, schrie mich an: »Mein Gott, mach doch was! Lass dir was einfallen! Die machen mir sonst das Stadion kaputt.« Das Wasser stand ihm bis zum Hals. Doch was tun? Eine Vertiefung im Mittelkreis ausheben, damit das Regenwasser abläuft? Unmöglich. Ich sagte zu ihm: »Das bringt doch alles nichts. Im Nu sind all unsere Pumpen verstopft.« Mit Schlamm, Erdreich und Grasbüscheln.
Schiedsrichter Erich Linemayr bog um die Ecke und knurrte: »Diese Partie werde ich unter keinen Umständen anpfeifen.« Es waren chaotische Zustände. Die Pfützen waren mittlerweile gute zehn Zentimeter tief. Es blieb keine Stunde bis zum Anpfiff. Ich rief meine Männer zusammen, und wir entwickelten einen Schlachtplan. Wir bauten mit Wasserstrahlpumpen einen eigenen Kreislauf und verwendeten unser Wasser als Treibmittel.
Dieser Hergang war natürlich höchst unprofessionell, denn mit der Zeit gingen uns die funktionstüchtigen Pumpen aus – doch zumindest sank der Pegel auf dem Feld minütlich. Ich ließ das Großbrandgerätelager leer räumen, zusätzlich schoben freiwillige Helfer Tenniswalzen über das Feld. Bald setzte der Regen aus. Linemayr watete ein letztes Mal über den Platz - und pfiff die Partie mit 30-minütiger Verspätung tatsächlich an. Wir hatten es doch noch geschafft.

17:15 Uhr

Mann, Mann, Mann. Das Thema »Regenschlacht« beginnt aber auch gewaltig zu nerven. Wisst Ihr was? Wir stürzen uns jetzt einfach ins Geschehen.

17:21 Uhr

Mein Gott, diese Spannung. Wer gewinnt? Nur Ralf Möller ist stark genug, beiden Mannschaften die Daumen zu drücken. Und zwar seine eigenen, sehr muskulösen Superdaumen, die sich wehren, wenn man sie drückt. Ist der stark.

17:36 Uhr

Eilmeldung: Klinsmanns Truppe in der Normandie gelandet! #wasserschlacht

17:38 Uhr

Ist es der Stress? Oder hat es sein Beautycase nicht durch die Flughafenkontrolle geschafft? Joachim Löw wird Uschi Glas immer ähnlicher.

17:41 Uhr

Je weiter das Turnier fortschreitet, desto schärfer wird Oliver Kahns S – »ßßßehr wichtig«, »ßßßßich präßßßentieren«, ja: er spricht sogar »Druck« mit scharfem S aus. Wahnßßßinn.

17:46 Uhr

Klinsmann und Löw, wollen übrigens auch trotz (oder wegen) dieses Spiels Freunde bleiben. Wie machen die das nur? Wir finden unseren besten Kumpel ja schon ätzend, wenn er noch Kippen hat – und wir nicht. Deswegen fragen wir unseren Freundschaftsexperten Steffen Freund per Fax nach dem Rezept dieser tiefgreifenden Männerliebe. Seine Antwort:

17:47 Uhr

Und dann joggen Jogi Löw und seine DFB-Neffen in der Antizufriedenheitsreklame noch mal durchs Morgengrauen und glauben an den Titel. Selbst die Mainzelmännchen machen sich warm, als würden sie von Marc Verstegen trainiert. Spielt einer von ihnen heute Abend neben Lahm?

17:50 Uhr

Oliver Schmidt am Mikrofon, die Andrea Kiewel des deutschen Sportjournalismus. Herzlich willkommen im ZDF-Fernsehgarten, Außenstelle Recife. Gleich kommt Wenke Myhre und singt »Er hat ein knallrotes Gummiboot«.

17:51 Uhr

Wir blicken auf unseren Aufstellungstapete und reiben uns erstaunt den Schlafsand aus den Ecken: Poldi spielt! Hurra! Sommermärchen! Bin plötzlich blitzbetrunken und beobachte ihn andächtig beim Aufwärmen: (Link)

17:55 Uhr

Da sind sie: die Hymnen. Klinsi flippert beide, wie versprochen, mit. Voller Inbrunst. Hier erste Bilder:


17:56 Uhr

Fragen am Vorabend: Wartet noch jemand außer mir, immer wenn die US-Hymne ertönt, darauf, dass gleich Lex Luger aus einem Hubschrauber steigt und Yokozuna bodyslamt?

17:57 Uhr

Ein schwarzer, ein roter und ein gelber Legostein. Mein Sohn (3) steckt sie zur belgischen Fahne zusammen. Er: »Guck mal, Papa!« Ich: »Toll, aber falsch.« Tränen.

1.

Anstoß USA. Jermaine Jones kippt den Ball um. Weil er es so will.

2.

Der 11FREUNDE Herzkasper-Service präsentiert: Allen, den der Mist hier zu aufregend ist, empfehlen wir dieses Video (Link)

3.

Flanke Boateng, Seitfallzieher Klaus Müller. Oder Thomas Fischer. Wir wissen es doch auch nicht. Was wir wissen: Der Ball geht vorbei wie die Pubertät. Zum Glück.

5.

Deutschland bisher mit 160 Prozent Ballbesitz. Die USA mit Kyle Beckerman. Einigen wir uns auf Unentschieden.

6.

Aufgrund der riesigen Resonanz auf den Tick in der fünften Minuten klären wir schon zu Beginn des Spiels die Frage aller Fragen: Wie sieht Kyle Beckermann eigentlich unter seiner Frisur aus?

8.

Deutschland wieder in diesen schrecklichen Freddy-Krüger-Trikots. Werden jetzt alle für neun Spiele gesperrt?

9.

Podolski macht den Odonkor. Nur auf links. Und Müller macht den Neuville. Nur ohne Tor. Märchen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.

9.

Chancen bzw. Schlancen en masse. Kroos spitzelt den Ball auf den Schiri: »Hier, willste auch mal?« Dann grätscht Höwedes Mertesacker ab, der allein vor Tim Howard auftaucht: »Not in my house!« Der Dikembe Mutombo des DFB.

11.

Gelb für Höwedes. Wenn er sich jetzt noch schwarz ärgert, ist der seinen Job beim FC Schalke los.

12.

Klinsmann steht in Fleece-Jacke und Schirmmütze in seiner Coaching-Zone. Sieht ein bisschen aus wie George W. Bush, damals in Camp David. Schickt er gleich Donald Rumsfeld aufs Feld?

15.

Fragen am Vorabend: Ob die NSA auch Oliver Schmidts Kommentar abhört? Die Armen.

17.

Wo ist Berti Vogts? Klinsmann hat ihm heute einen Spezialauftrag erteilt: Hansi Flick bewachen! Klinsi: »Und wenn der aufs Klo geht, gehst du mit!« Berti: »Wuff, wuff.«

19.

USA das erste Mal im Angriff. War ja lange ihre Spezialität. Afghanistan. Irak. Scheint lange her zu sein. Beasley schießt vorbei.

20.

Und wo ist der Fanclub Nationalmannschaft powered by Coca Cola? Wir hören nur die US-Fans!

21.

Von wegen Neuauflage der Schande von Gijon. Das Spiel geht gut nach vorne. Ist bisher aber allenfalls mittelscharf. Die Schande von Dijon?

22.

»Links ist Susi völlig frei!«, grunzt Schmidt. Wir schauen uns schreckhaft um: Sind wir etwa immer noch im Swingerclub? USA-Deutschland: Alles kann, nichts muss.

24.

Kroos treibt den Ball in den Strafraum. Wedelt mit der Hüfte wie Marc Girardelli in Vail 1989. Dann verreißt es ihm den Außenski. Und irgendwo in Oberammergau sagt Gerd Rubenbauer die Apres-Ski-Party ab.

25.

SMS von Prince an Jerome: »Bin gerade bei dir zu Hause. Geile Bude. Brauchste die Playstation noch? Würd die sonst mitnehmen. Sag bescheid. Peace. Dein Bro.«

28.

Auf links wieder Beasley. Hat ohnehin den besten Strebernamen der WM: DaMarcus. Da Markus, das ist ein Aquädukt. Da Markus, da kannst Du Dich zum Geigenunterricht anmelden. Da Markus, das nennt der Papa seine Sekretärin. Da Markus, da müssen wir jetzt einziehen, weil Papa seine Sekretärin jetzt Schatzi nennt. Da Markus, das ist mein neuer Freund Rico. Da Markus, da ist die Tür.

28.

Beste Szene der WM bislang: Jones foult den Schiri. Hält sich dann das Gesicht, wälzt sich. Der Schiri reißt sich das Hemd herunter, will Hummels die Bisswunde zeigen, zu sehen ist aber nur eine eintätowierte Pfeife. Hummels lässt weiterspielen.

31.

An alle Toupet-Verschwörer: Entweder liegt Ihr daneben, oder Jogi Löw hat auch einen nassen Fiffi im Schrank. Sieht verdammt echt aus.

32.

Portugal führt übrigens mit 1:0. Ghanas Spieler fordern, einen Ausgleichstreffer per Helikopter einfliegen zu lassen. Sonst Streik. Zu durchsichtig.

35.

Chongs für Deutschland. Özil dreht sich ein, doch sein Schuss hat zu wenig Dampf. Und Cheech wendet sich enttäuscht ab.

36.

Gähnende Leere im deutschen Sturmzentrum. Horst Hrubesch steckt Jogi Löw seine Visitenkarte zu: »Kopfballungeheuer, Luft für drei Minuten.« Löw: »Wir rufen Sie an.«

38.

Özil kauert unter seinem Benjamin-Blümchen-Regenschirm, zittert. Flick reagiert, eilt ihn die Kabine, stellt den Kakao in die DFB-Mikrowelle.

41.

Jermaine Jones überall. Würde sich wahrscheinlich am liebsten auch selbst foulen. Hier seine besten Szenen: (Link)

42.

Schweinsteiger mit dem Fehlpass. Seine Standardausrede: »Das ist gar kein Amerikaner, das ist meine Cousine!«

44.

Die 44. Minute. Oder wie Klinsi sie nennt: Die D-Minute.

45.

Wann wird Guido Knopp die Beteiligten vor einen Bluescreen setzen und sie von damals erzählen lassen? Wahrscheinlich noch in den Katakomben. ZDF-History: Die Regenschlacht von Recife. Mit Uschi Glas als Jogi Löw und Veronica Ferres als Klinsi.

46.

Mmmmmh, Jogi Löw auf dem Weg in die Kabine: nass, entschlossen, sexy. Für mich der Chris Isaac der WM. Deutschland-USA: Wicked Game.

18:53 Uhr

Kahn und Welke kämpfen auch bei strahlendem Sonnenschein auf ihrem ZDF-Parkhaus mit dem Regen. Fazit ihrer Analyse: »Noch steht es nullnull.« Ich muss aufs Klo.

18:56 Uhr

Reklame. Bastian Schweinsteiger und die Münsteraner Tatort-Kommissare dieseln sich gegenseitig mit Raumspray ein. Kloppo: »Diese Lust abzuschalten, die tobt in mir.«

18:59 Uhr

Wir schalten ins Campo Bahia. Dort wartet KMH sehnsüchtig am DFB-Pool, fragt den zufällig vorbeischlurfenden Bademeister: »Kommt denn der Herr Poldi heute noch?« Bademeister: »Poldi? Ist das der, der mir mit seinen Arschbomben immer die Liegestühle nass macht? Der kommt nicht wieder, solange ich hier das Sagen hab.« KMH: »Und Sie? Haben Sie nicht Lust auf ’ne Runde Synchronschwimmen?« Bademeister: »Später vielleicht. Muss noch chloren.«

46.

Der zweite Anstoß. Für unsere amerikanischen Freunde: Kick Off II.

47.

Jaaaaaaaaa, eine Chance. Boateng butterweicht ein Flänkchen von der Sechzehnerkante in die Mitte. Dort wartet Mesut Özil, das Fußball-Ungeheuer, dass sich in der Luft so wohl fühlt wie einst Murdoch aus dem A-Team. Drüber.

50.

Das Spiel schläft zunehmend ein. Die Kulisse klingt wie ein Bienenschwarm ohne Flügel. Wenn wir einen Wunsch frei hätten, dann diesen: (Link)

 

51.

Flanke. Und in der Mitte wartet Lahm, springt dann aber noch nicht mal ab. Die falscheste Neun aller Zeiten. Was plant Löw wirklich? Über seinem Matchplan brechen gerade ein Dutzend NSA-Mitarbeiter weinend zusammen.

52.

Löw in Großaufnahme. Trägt jetzt neues Haar. Sieht irgendwie verändert aus:

54.

Ecke. Der international erfahrene Mertesacker lenkt den dreadlocktragenden Beckerman ab: »Ey, Raggamuffin! Da hinten läuft Bob Marley! Hol dir ’n Autogramm, na los!« Konfusion in der US-Defensive, der Ball kommt zu Müller, und der zieht aus 20 Metern einfach mal ab, wie er halt alles einfach mal so macht, dieser geile Naturbursche, dieser moderne Breitner, dieser Supertyp, dieses Naturgenie, dieser Pfundskerl, dieser WM-Hallodri – und drin ist das Ding. Trocken, nüchtern, genau richtig jetzt: 1:0! Und wir bereuen aufs Allerärgste, dass wir in der Halbzeit nicht an dem Preisauschreiben teilgenommen haben, bei dem man ein Grillfest mit diesem fantastischen Müller gewinnen konnte. Mmmmh, DFB-Würstchen... schade!

57.

Bei Ghana gegen Portugal steht es übrigens 1:1. Deutschland damit Gruppenweltmeister. Wir treffen uns auf dem Römer.

60.

Berti kommt von der Tribüne, von wo man die beste Sicht hat, heruntergesprintet und raunt Klinsi zu: »Ich glaub, wir liegen hinten.« Klinsi: »Wer sind Sie?«

61.

Schweinsteiger wird von Beckerman und Jones in die Zange genommen. Halb so schlimm, aber jetzt hat er überall diese Bombenlegerhaare in seinen Chefklamotten. Was wird seine Sarah dazu sagen?

68.

Der kleine Unterschied: Aus lauter Langeweile sucht Manuel Neuer das Dribbling gegen Clint Dempsey. Aus lauter Langeweile schreibe ich das Wort: Tomatensalz.

69.

0:1, doch Tim Howard jubelt. Er hat soeben den Isaac-Hayes-Ähnlichkeitswettbewerb gewonnen, eine neue Unterkategorie vom »Man of the Match«.

72.

Wann schreitet endlich die FIFA-Disziplinarkommission ein? Seit nunmehr 72 Minuten beleidigen die amerikanischen Fans Mats Hummels. You ass, ey!

73.

Clint Dempsey will sich offenbar von jedem WM-Spieler einen Nasenbeinbruch abholen. Die gebrochenen Nasen hängt er sich dann zu Hause über den Kamin. Ausgestopft.

74.

Sie sehen den Zweikampf zwischen Jermaine Jones und seinem Mitspieler (!!!) Bedoya aus allen uns zur Verfügung stehenden Kamerapositionen: (Link)

75.

Verblüffend: Je schöner Jogi wird, desto hässlicher wird Klinsi. Aktuell ähnelt er Rolf Eden nach dem achten Saunagang.

78.

Aus der Reihe »Sinnvollere Dinge, die Manuel Neuer heute hätte machen können, anstatt sich in Recife beschäftigungslos nass regnen zu lassen«:
– Das Internet ausdrucken
– Nasenmützen für die gesamte Mannschaft stricken
– Einen Igel aufpäppeln
– Mit Gerhard Meyer-Vorfelder bechern
– Sein Jahresgehalt in Cent-Stücken abzählen
- Schlafen

Ende der Liste

80.

Götze gegen Beckerman: Wie ein Fünfzehnjähriger bei »Rock am Ring«, der zum ersten Mal Dreadlocks sieht und ruft: »Iiih, jung gebliebener Onkel Joachim, guck mal: Wursthaare!« Und nachts im Zelt verfilzt er sich selbst heimlich die Strähnen und zählt nach, ob er genug Kohle für ein Clawfinger-T-Shirt hat.

81.

Portugal führt mit 2:1. DIe USA damit sicher Vizegruppenweltmeister. Verfilmt Disney bald diese WM? Gestöhne und das Beas(ley)!

83.

Zusi geht, Strolch kommt.

82.

Ganz geil. Zusi nimmt sofort Kontakt zu den weiblichen US-Fans auf, zwecks Abendplanung: »Zusi oder zu mich?«

85.

Endlich haben Miro Klose und meine Rolle in dieser Redaktion mal etwas gemeinsam. Wir sind beide im Abseits.

86.

Klinsi oder Jogi? Oder zieht Hansi Flick doch noch vorbei? Die Auszählung zum »Mister-Wet-T-Shirt-Contest« läuft auf Hochtouren. Und Hugh Hefner wedelt schon mit dem Mietvertrag für die Playboy-Mansion.

89.

Özil geht. Schmidt stellt ihm ein Arbeitszeugnis aus, das jeder ZDF-Praktikant umgehend verbrennen würde: »Definitiv, wenn auch nicht in Siebenmeilenstiefeln, eine Steigerung von Spiel zu Spiel.« Vulgo: Hat sich stets bemüht.

90+1

Süß. Löw und (Klinsm)Ann bleiben tatsächlich Freunde. Hier der Beweis:

92.

Jetzt doch Ballgeschiebe hier. Und auf der Tribüne taucht CR7 auf und wedelt mit den Scheinen. Könnte aber auch Angeberei sein. Weiß man bei ihm ja nie so genau.

90.+3

Jahrtausendgrätsche von Lahm. Little Phil wuchtet sich in einen Schuss von Dempsey, als sei er das rechte Bein von John Terry und das linke von Guido Buchwald. Verhindert so den Ausgleich. Darf dafür heute etwas länger auf bleiben. Was er wohl bis 21:00 Uhr macht?

94.

Und Schluss. Klinsmann umarmt Mertesacker. »Du, Per! Wenn du noch ’nen Personalcoach suchst: Nach dem Achtelfinale hätte ich noch ’n Termin frei.« Merte: »Ich aber nicht.«

19:56 Uhr

Oliver Schmidt, der Gene Kelly des ZDF, singt sein Fazit: »Und sie lassen sich feiern im Regen von Recife, der längst aufgehört hat.« Im Regen feiern, der längst aufgehört hat: Warum gelingt uns das nie? Wir trauern immer nur in der Sonne, die längst nicht mehr scheint.

20:00 Uhr

Kahn, der neue Washington-Korrespondent des ZDF: »Die Amerikaner wollten diese Niederlage.« Und Claus Kleber weint heiße Tränen der Wut auf Gundula Gauses Kostüm.

20:01 Uhr

Jochen Breyer zu Thomas Müller: »Sind wir ehrlich, das ist Ding ist durch, oder?« Müller: »Wie könnte man mir Geld überweisen für meinen Job, wenn ich heute hier stünde und sagen würde, die Sache ist durch?« Breyer: »Sie kriegen Geld? Ich dachte, Sie sind Praktikant!« 1:0 für ihn.

20:05 Uhr

Warten auf Löw, der noch von Dr. Müller-Wohlfahrt fachmännisch trocken geföhnt wird. Wird seine Frisur rechtzeitig fit?

20:16 Uhr

Immerhin: Jetzt Klinsi, der Rolf Eden des Turniers, im Interview. Klingt wie eine »Listening Comprehensive«-Kassette im Sparchlabor der Mittelstufe. Mei neem is Clint C.

20:18 Uhr

Jetzt doch Löw, herbeigeeilt zu KMHs Ball der einsamen Herzen. »Wie zufrieden sind Sie?«, will die ZDF-Lady wissen. Wir aber nicht.

20:19 Uhr

Erstaunlich, dass Löws Haare jetzt schon wieder alphabetisch sortiert sind. Von A wie André bis Z wie Zürrle.

20:20 Uhr

KMH übergibt Löw den Goldenen Schlüssel fürs ZDF-Studio, er darf jetzt endgültig über sich selbst berichten: »Was wäre die Überschrift zu diesem Spiel?«, fragt sie. Und Löw so: »Na, Wicked Game! Wie die Jungs vom 11FREUNDE-Liveticker schon geschrieben haben! Besser geht’s nicht. Schöne Grüße!« Grüße zurück, Jogi. Wir sehen uns unterm Föhn. Und wir uns natürlich auch, liebe Fans. Guten Abend.

20:20 Uhr

KMH übergibt Löw den Goldenen Schlüssel fürs ZDF-Studio, er darf jetzt endgültig über sich selbst berichten: »Was wäre die Überschrift zu diesem Spiel?«, fragt sie. Und Löw so: »Na, Wicked Game! Wie die Jungs vom 11FREUNDE-Liveticker schon geschrieben haben! Besser geht’s nicht. Schöne Grüße!« Grüße zurück, Jogi. Wir sehen uns unterm Föhn. Und wir uns natürlich auch, liebe Fans. Guten Abend.

20:19 Uhr

Erstaunlich, dass Löws Haar jetzt schon wieder alphabetisch sortiert sind. Von A wie André bis Z wie Zürrle.

20:18 Uhr

Jetzt doch Löw, herbeigeeilt zu KMHs Ball der einsamen Herzen. »Wie zufrieden sind Sie?«, will die ZDF-Lady wissen. Wir aber nicht.

20:16 Uhr

Immerhin: Jetzt Klinsi, der Rolf Eden des Turniers, im Interview. Klingt wie eine »Listening Comprehensive«-Kassette im Sparchlabor der Mittelstufe. Mei neem is Clint C.

20:05 Uhr

Warten auf Löw, der noch von Dr. Müller-Wohlfahrt fachmännisch trocken geföhnt wird. Wird seine Frisur rechtzeitig fit?

20:01 Uhr

Jochen Breyer zu Thomas Schmidt: »Sind wir ehrlich, das ist Ding ist durch, oder?« Müller: »Wie könnte man mir Geld überweisen für meinen Job, wenn ich heute hier stünde und sagen würde, die Sache ist durch?« Breyer: »Sie kriegen Geld? Ich dachte, Sie sind Praktikant!« 1:0 für ihn.

20:00 Uhr

Kahn, der neue Washington-Korrespondent des ZDF: »Die Amerikaner wollten diese Niederlage.« Und Claus Kleber weint heiße Tränen der Wut auf Gundula Gauses Kostüm.

19:56 Uhr

Oliver Schmidt, der Gene Kelly des ZDF, singt sein Fazit: »Und sie lassen sich feiern im Regen von Recife, der längst aufgehört hat.« Im Regen feiern, der längst aufgehört hat: Warum gelingt uns das nie? Wir trauern immer nur in der Sonne, die längst nicht mehr scheint.

94.

Und Schluss. Klinsmann umarmt Mertesacker. »Du, Per! Wenn du noch ’nen Personalcoach suchst: Nach dem Achtelfinale hätte ich noch ’n Termin frei.« Merte: »Ich aber nicht.«

90.+3

Jahrtausendgrätsche von Lahm. Little Phil wuchtet sich in einen Schuss von Dempsey als sei er das rechte Bein von John Terry und das linke von Guido Buchwald. Verhindet so den Ausgleich. Darf dafür heute etwas länger auf bleiben. Was er wohl bis 21:00 Uhr macht?

92.

Jetzt doch Ballgeschiebe hier. Und auf der Tribüne taucht CR7 auf und wedelt mit den Scheinen. Könnte aber auch Angeberei sein. Weiß man bei ihm ja nie so genau.

90+1

Süß. Löw und (Klinsm)Ann bleiben tatsächlich Freunde. Hier der Beweis:

89.

Özil geht. Schmidt stellt ihm ein Arbeitszeugnis aus, das jeder ZDF-Praktikant umgehend verbrennen würde: »Definitiv, wenn auch nicht in Siebenmeilenstiefeln, eine Steigerung von Spiel zu Spiel.« Vulgo: Hat sich stets bemüht.

88.

Auch heute gilt: Nazis raus!

86.

Klinsi oder Jogi? Oder zieht Hansi Flick doch noch vorbei? Die Auszählung zum »Mister-Wet-T-Shirt-Contest« läuft auf Hochtouren. Und Hugh Hefner wedelt schon mit dem Mietvertrag für die Playboy-Mansion.

85.

Endlich haben Miro Klose und meine Rolle in dieser Redaktion mal etwas gemeinsam. Wir sind beide im Abseits.

82.

Ganz geil. Zusi nimmt sofort Kontakt zu den weiblichen US-Fans auf, zwecks Abendplanung: »Zusi oder zu mich?«

83.

Zusi geht, Strolch kommt.

81.

Portugal führt mit 2:1. DIe USA damit sicher Vizegruppenweltmeister. Verfilmt Disney bald diese WM? Gestöhne und das Beas(ley)!

80.

Götze gegen Beckerman: Wie ein Fünfzehnjähriger bei »Rock am Ring«, der zum ersten Mal Dreadlocks sieht und ruft: »Iiih, Onkel Joachim, guck mal: Wursthaare!« Und nachts im Zelt verfilzt er sich selbst heimlich die Strähnen und zählt nach, ob er genug Kohle für ein Clawfinger-T-Shirt hat.

78.

Aus der Reihe »Sinnvollere Dinge, die Manuel Neuer heute hätte machen könne, anstatt sich in Recife beschäftigungslos nass regnen zu lassen«:
– Das Internet ausdrucken
– Nasenmützen für die gesamte Mannschaft stricken
– Einen Igel aufpäppeln
– Mit Gerhard Gerhard Meyer-Vorfelder bechern
– Sein Jahresgehalt in Cent-Stücken abzählen
- Schlafen

Ende der Liste

75.

Verblüffend: Je schöner Jogi wird, desto hässlicher wird Klinsi. Aktuell ähnelt er Rolf Eden nach dem achten Saunagang.

74.

Sie sehen den Zweikampf zwischen Jermaine Jones und seinem Mitspieler (!!!) Bedoya aus allen uns zur Verfügung stehenden Kamerapositionen: (Link)

73.

Clint Dempsey will sich offenbar von jedem WM-Spieler einen Nasenbeinbruch abholen. Die gebrochenen Nasen hängt er sich dann zu Hause an die über den Kamin. Ausgestoft.

72.

Wann schreitet endlich die FIFA-Disziplinarkommission ein? Seit nunmehr 72. Minuten beleidigen die amerikanischen Fans Mats Hummels. You ass, ey!

69.

0:1, doch Tim Howard jubelt. Er hat soeben den Isaac-Hayes-Ähnlichkeitswettbewerb gewonnen, eine neue Unterkategorie vom »Man of the Match«.

68.

Der kleine Unterschied: Aus lauter Langeweile sucht Manuel Neuer das Dribbling gegen Clint Dempsey. Aus lauter Langeweile schreibe ich das Wort: Tomatensalz.

64.

Das ist perfide: Klinsmann bringt Marc-André ter Stegen!

61.

Schweinsteiger wird von Beckerman und Jones in die Zange genommen. Halb so schlimm, aber jetzt hat er überall diese Bombenlegerhaare in seinen Chefklamotten. Was wird seine Sarah dazu sagen?

60.

Berti kommt von der Tribüne, von wo man die beste Sicht hat, heruntergesprintet und raunt Klinsi zu: »Ich glaub, wir liegen hinten.« Klinsi: »Wer sind Sie?«

57.

Bei Ghana gegen Portugal steht es übrigens 1:1. Deutschland damit Gruppenweltmeister. Wir treffen uns auf dem Römer.

54.

Ecke. Der schlaue Mertesacker lenkt den dreadlocktragenden Beckerman ab: »Ey, da hinten läuft Bob Marley! Hol dir ’n Autogramm, na los!« Konfusion in der US-Defensive, der Ball kommt zu Müller, und der zieht aus 20 Metern einfach mal ab, wie er halt alles einfach mal so macht, dieser geile Naturbursche, dieser moderne Breitner, dieser Supertyp, dieses Naturgenie, dieser Pfundskerl, dieser WM-Hallodri – und drin ist das Ding. Trocken, nüchtern, gernau richtig jetzt: 1:0! Und wir bereuen aufs Allerärgste, dass wir in der Halbzeit nicht an dem Preisauschreiben teilgenommen haben, bei dem man ein ein Grillfest mit diesem fantastischen Müller gewinnen konnte. Mmmmh, DFB-Würstchen... schade!

52.

Löw in Großaufnahme. Trägt jetzt neues Haar. Sieht irgendwie verändert aus:

51.

Flanke. Und in der Mitte wartet Lahm, springt dann aber noch nicht mal ab. Die falscheste Neun aller Zeiten. Was plant Löw wirklich? Über seinem Matchplan brechen gerade ein Dutzend NSA-Mitarbeiter weinend zusammen.

50.

Das Spiel schläft zunehmend ein. Die Kulisse klingt wie ein Bienenschwarm ohne Flügel. Wenn wir einen Wunsch frei hätten, dann diesen: (Link)

 

47.

Jaaaaaaaaa, eine Chance. Boateng butterweicht ein Flänkchen von der Sechzehnerkante in die Mitte. Dort wartet Mesut Özil, das Fußball-Ungeheuer, dass sich in der Luft so wohl fühlt wie einst Murdoch aus dem A-Team. Drüber.

46.

Der zweite Anstoß. Für unsere amerikanischen Freunde: Kick Off II.

18:59 Uhr

Wir schalten ins Campo Bahia. Dort wartet KMH sehnsüchtig am DFB-Pool, fragt den zufällig vorbeischlurfenden Bademeister: »Kommt denn der Poldi heute noch?« Bademeister: »Poldi? Ist das der, der mir mit seinen Arschbomben immer die Liegestühle nass macht? Der kommt nicht wieder, so lang ich hier das Sagen hab.« KMH: »Und Sie? Haben Sie nicht Lust auf ’ne Runde Synchronschwimmen?« Bademeister: »Später vielleicht. Muss noch chloren.«

18:56 Uhr

Reklame. Bastian Schweinsteiger und die Münsteraner Tatort-Kommissare sprühen sich gegenseitig mit Raumspray ein. Kloppo: »Diese Lust abzuschalten, die tobt in mir.«

18:53 Uhr

Kahn und Welke kämpfen auch bei strahlendem Sonnenschein auf ihrem ZDF-Parkhaus mit dem Regen. Fazit ihrer Analyse: »Noch steht es nullnull.« Ich muss aufs Klo.

46.

Mmmmmh, Jogi Löw auf dem Weg in die Kabine: nass, entschlossen, sexy. Für mich der Chris Isaac der WM. Deutschland-USA: Wicked Game.

45.

Wann wird Guido Knopp die Beteiligten vor einen Bluescreen setzen und sie von damals erzählen lassen? Wahrscheinlich noch in den Katakomben. ZDF-History: Die Regenschlacht von Recife. Mit Uschi Glas als Jogi Löw und Veronica Ferres als Klinsi.

44.

Die 44. Minute. Oder wie Klinsi sie nennt: Die D-Minute.

42.

Schweinsteiger mit dem Fehlpass. Seine Standardausrede: »Das ist gar kein Amerikaner, das ist meine Cousine!«

41.

Jermaine Jones überall. Würde sich wahrscheinlich am liebsten auch selbst foulen. Hier seine besten Szenen: (Link)

38.

Özil kauert unter seinem Benjamin-Blümchen-Regenschirm, zittert. Flick reagiert, eilt ihn die Kabine, stellt den Kakao in die DFB-Mikrowelle.

36.

Gähnende Leere im deutschen Sturmzentrum. Horst Hrubesch steckt Jogi Löw seine Visitenkarte zu: »Kopfballungeheuer, Luft für drei Minuten.« Löw: »Wir rufen Sie an.«

35.

Chongs für Deutschland. Özil dreht sich ein, doch sein Schuss hat zu wenig Dampf. Und Cheech wendet sich enttäuscht ab.

32.

Portugal führt übrigens mit 1:0. Ghanas Spieler fordern einen Ausgleichstreffer per Helikopter einfliegen zu lassen. Sonst Streik. Zu durchsichtig.

31.

An alle Toupet-Verschwörer: Entweder liegt Ihr daneben, oder Jogi Löw hat auch einen nassen Fiffi im Schrank. Sieht verdammt echt aus.

28.

Beste Szene der WM bislang: Jones foult den Schiri. Hält sich dann das Gesicht, wälzt sich. Der Schiri reißt sich das Hemd herunter, will Hummels die Bisswunde zeigen, zu sehen ist aber nur eine eintätowierte Pfeife. Hummels lässt weiterspielen.

28.

Auf links wieder Beasley. Hat ohnehin den besten Strebernamen der WM: DaMarcus. Da Markus, das ist ein Aquädukt. Da Markus, da kannst Du Dich zum Geigenunterricht anmelden. Da Markus, das nennt der Papa seine Sekretärin. Da Markus, da müssen wir jetzt einziehen, weil Papa seine Sekretärin jetzt Schatzi nennt. Da Markus, das ist mein neuer Freund Rico. Da Markus, da ist die Tür.

25.

SMS von Prince an Jerome: »Bin gerade bei dir zu Hause. Geile Bude. Brauchste die Playstation noch? Würd die sonst mitnehmen. Sag bescheid. Peace. Dein Bro.«

24.

Kroos treibt den Ball in den Strafraum. Wedelt mit der Hüfte wie Marc Girardelli in Vail 1989. Dann verreißt es im den Außenski. Und irgendwo in Oberammergau sagt Gerd Rubenbauer die Apres-Ski-Party ab.

22.

»Links ist Susi völlig frei!«, grunzt Schmidt. Wir schauen uns schreckhaft um: Sind wir etwa immer noch im Swingerclub? USA-Deutschland: Alles kann, nichts muss.

21.

Von wegen Neuauflage der Schande von Gijon. Das Spiel geht gut nach vorne. Ist bisher aber allenfalls mittelscharf. Die Schande von Dijon?

20.

Und wo ist der Fanclub Nationalmannschaft powered by Coca Cola? Wir hören nur die US-Fans!

19.

USA das erste Mal im Angriff. War ja lange ihre Spezialität. Afghanistan. Irak. Scheint lange her zu sein. Beasley schießt vorbei.

17.

Wo ist Berti Vogts? Klinsmann hat ihm heute einen Spezialauftrag erteilt: Hansi Flick bewachen! Klinsi: »Und wenn der aufs Klo geht, gehst du mit!« Berti: »Wuff, wuff.«

15.

Fragen am Vorabend: Ob die NSA auch Oliver Schmidts Kommentar abhört? Die Armen.

12.

Klinsmann steht in Fleece-Jacke und Schirmmütze in seiner Coaching-Zone. Sieht ein bisschen aus wie George W. Bush, damals in Camp David. Schickt er gleich Donald Rumsfeld aufs Feld?

11.

Gelb für Höwedes. Wenn er sich jetzt noch schwarz ärgert, ist der seinen Job beim FC Schalke los.

9.

Chancen bzw. Schlancen en masse. Kroos spitzelt den Ball auf den Schiri: »Hier, willste auch mal?« Dann grätscht Höwedes Mertesacker ab, der allein vor Tim Howard auftaucht: »Not in my house!« Der Dikembe Mutombo des DFB.

9.

Podolski macht den Odonkor. Nur auf links. Und Müller macht den Neuville. Nur ohne Tor. Märchen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.

8.

Deutschland wieder in diesen schrecklichen Freddy-Krüger-Trikots. Werden jetzt alle für neun Spiel gesperrt?

6.

Aufgrund der riesigen Resonanz auf den Tick in der fünften Minuten klären wir schon zu Beginn des Spiels die Frage aller Fragen: Wie sieht Kyle Beckermann eigentlich unter seiner Frisur aus?

5.

Deutschland bisher mit 160 Prozent Ballbesitz. Die USA mit Kyle Beckerman. Einigen wir uns auf Unentschieden.

3.

Flanke Boateng, Seitfallzieher Klaus Müller. Oder Thomas Fischer. Wir wissen es doch auch nicht. Was wir wissen: Der Ball geht vorbei wie die Pubertät. Zum Glück.

2.

Der 11FREUNDE Herzkasper-Service präsentiert: Allen, den der Mist hier zu aufregend ist, empfehlen wir dieses Video (Link)

1.

Anstoß USA. Jermaine Jones kippt den Ball um. Weil er es so will.

17:57 Uhr

Ein schwarzer, ein roter und ein gelber Legostein. Mein Sohn (3) steckt sie zur belgischen Fahne zusammen. Er: »Guck mal, Papa!« Ich: »Toll, aber falsch.« Tränen.

17:56 Uhr

Fragen am Vorabend: Wartet noch jemand außer mir immer wenn die US-Hymne ertönt darauf, dass gleich Lex Luger aus einem Hubschrauber steigt und Yokozuna bodyslamt.

17:55 Uhr

Da sind sie: die Hymnen. Klinsi flippert beide wie versprochen mit. Voller Inbrunst. Hier erste Bilder:

17:51 Uhr

Wir blicken auf unseren Aufstellungstapete und reiben uns erstaunt den Schlafsand aus den Ecken: Poldi spielt! Hurra! Sommermärchen! Bin plötzlich blitzbetrunken und beobachte ihn andächtig beim Aufwärmen: (Link)

17:50 Uhr

Oliver Schmidt am Mikrofon, die Andrea Kiewel des deutschen Sportjournalismus. Herzlich willkommen im ZDF-Fernsehgarten, Außenstelle Recife. Gleich kommt Wenke Myhre und singt »Er hat ein knallrotes Gummiboot«.

17:47 Uhr

Und dann joggen Jogi Löw und seine DFB-Neffen in der Antizufriedenheitsreklame noch mal durchs Morgengrauen und glaubt an den Titel. Selbst die Mainzelmännchen machen sich warm, als würden sie vom Marc Verstegen trainiert. Spielt einer von ihnen heute Abend neben Lahm?

17:46 Uhr

Klinsmann und Löw, wollen übrigens auch trotz (oder wegen) dieses Spiels Freunde bleiben. Wie machen die das nur? Wir finden unseren besten Kumpel ja schon ätzend, wenn er noch Kippen hat – und wir nicht. Deswegen fragen wir unseren Freundschaftsexperten Steffen Freund per Fax nach dem Rezept dieser tiefgreifenden Männerliebe. Seine Antwort:

17:41 Uhr

Je weiter das Turnier fortschreitet, desto schärfer wird Oliver Kahns S – »ßßßehr wichtig«, »ßßßßich präßßßentieren«, ja: er spricht sogar »Druck« mit scharfem S aus. Wahnßßßinn.

17:38 Uhr

Ist es der Stress? Oder hat es sein Beautycase nicht durch die Flughafenkontrolle geschafft? Joachim Löw wird Uschi Glas immer ähnlicher.

17:36 Uhr

Eilmeldung: Klinsmanns Truppe in der Normandie gelandet! #wasserschlacht

17:21 Uhr

Mein Gott, diese Spannung. Wer gewinnt? Nur Ralf Möller ist stark genug, beiden Mannschaften die Daumen zu drücken. Und zwar seine eigenen, sehr muskulösen Superdaumen, die sich wehren, wenn man sie drückt. Ist der stark.

17:15 Uhr

Mann, Mann, Mann. Das Thema »Regenschlacht« beginnt aber auch gewaltig zu nerven. Wisst Ihr was? Wir stürzen uns jetzt einfach ins Geschehen.

17:08 Uhr

Ja, wie war das damals in Frankfurt, 1974, bei der legendären Regenschlacht zwischen Deutschland und Polen, die sie jetzt in Brasilien verzweifelt zu kopieren versuchen? Wir sprachen mit Feuerwehrmann Walter Meinel, der damals im Einsatz war:

Als ich mittags mit meiner 20-köpfigen Mannschaft am Frankfurter Stadion eintraf, waren wir bester Laune. Wir bauten unseren Unfallrettungszug auf, einen Löschwagen und mehrere Fahrzeuge aus dem Sanitätsbereich. An solchen Tagen hielt man sich für gewöhnlich nur diskret im Hintergrund.
Dann begann es plötzlich zu regnen. Die Himmelsschleuse öffnete sich, und ein heftiges Gewitter zog auf. Schon bald stand der Platz unter Wasser. Es war ein Kreuz. Das Waldstadion wurde einst auf sandigem Waldboden errichtet. Erst zwei Jahre zuvor hatte man eine Lehmwanne als stabilisierende Schicht zwischen Rasentragfläche und Untergrund gezogen, damit das Spielfeld nicht umsonst gewässert und gedüngt wurde. Und genau diese Maßnahme ließ den Platz nun untergehen. Es regnete wie aus Kübeln. Und regnete. Und regnete. Das Gemurre der Fans wurde lauter, man befürchtete eine Spielabsage.
Karl-Heinz Erdmann, damaliger Geschäftsführer der Stadion GmbH, schrie mich an: »Mein Gott, mach doch was! Lass dir was einfallen! Die machen mir sonst das Stadion kaputt.« Das Wasser stand ihm bis zum Hals. Doch was tun? Eine Vertiefung im Mittelkreis ausheben, damit das Regenwasser abläuft? Unmöglich. Ich sagte zu ihm: »Das bringt doch alles nichts. Im Nu sind all unsere Pumpen verstopft.« Mit Schlamm, Erdreich und Grasbüscheln.
Schiedsrichter Erich Linemayr bog um die Ecke und knurrte: »Diese Partie werde ich unter keinen Umständen anpfeifen.« Es waren chaotische Zustände. Die Pfützen waren mittlerweile gute zehn Zentimeter tief. Es blieb keine Stunde bis zum Anpfiff. Ich rief meine Männer zusammen, und wir entwickelten einen Schlachtplan. Wir bauten mit Wasserstrahlpumpen einen eigenen Kreislauf und verwendeten unser Wasser als Treibmittel.
Dieser Hergang war natürlich höchst unprofessionell, denn mit der Zeit gingen uns die funktionstüchtigen Pumpen aus – doch zumindest sank der Pegel auf dem Feld minütlich. Ich ließ das Großbrandgerätelager leer räumen, zusätzlich schoben freiwillige Helfer Tenniswalzen über das Feld. Bald setzte der Regen aus. Linemayr watete ein letztes Mal über den Platz - und pfiff die Partie mit 30-minütiger Verspätung tatsächlich an. Wir hatten es doch noch geschafft.

17:06 Uhr

Und so wollen sie spielen.

17:01 Uhr

Regenschlacht in Recife: Und die »Bild« titelt nicht »Schland unter«, sondern »Land unter«. Verpasste Chance. Bzw. Schlance.

16:35 Uhr

Regenschlacht in Recife: Wir schalten live zu unserem Korrespondenten Tim Jürgens, der seit zwei Tagen unter einer Markise gefangen ist. Tim?

16:33 Uhr

Beim Bäcker gewesen: keine Amerikaner mehr! Wie weit will Klinsmann noch gehen?

16:01 Uhr

Regenschlacht in Recife: Reiner Calmund prüft die Platzqualität.

15:59 Uhr

Regenschlacht in Recife: Steinmeier schickt Kampfhubschrauber!

15:47 Uhr

Regenschlacht in Recife! Ausnahmsweise gilt heute: Wer als Erster ins Schwimmen gerät, gewinnt.

15:39 Uhr

»Wer spielt neben Lahm?«, fragt 11freunde.de. Im Zweifel Thomas Müller! Der ist ja überall. Und wenn Lahm nicht würfelt, würfelt er für ihn. Herrschaftszeiten.

15:29 Uhr

Ernährung wird ja immer wichtiger. Was gibt es heute zu essen im deutschen Mannschaftshotel? Wir schalten live zu Thomas Müller. Mahlzeit.

15:26 Uhr

Zum dritten Mal dabei, bitte nicht mehr anrufen: ALEXI LALAS!

15:21 Uhr

Strömender Regen in Recife, knöcheltiefes Geläuf. Fritz-Walter-Wetter! Damit haben diese Ungarn nicht gerechnet. Aus dem Migrationshintergrund müsste Özil schießen. Isch freu misch. Drücken wir den Jungs die Daumen.

15:11 Uhr

Diese Meldung bringt uns zum Weinen: Kevin-Prince Boateng wurde aus dem ghanaischen Kader verbannt, weil er im Training gelacht hat. Doch schon ist er auf dem Weg nach Recife, um sich der immer gut gelaunten US-Auswahl anzuschließen. Klinsmann plant jetzt mit der Offensivreihe KP Boateng – Jay Goppingen – Snoop Lion.

15:00 Uhr

Warum ist Jermaine Jones ein derart harter Bursche? Er hat einfach eine Menge hinter sich. Nicht nur, dass Steffi Jones damals in Bonemes sein Kindermädchen war und ihn zum Fußballspielen zwang. Er ist auch mal bei American Idol rausgeflogen. Hat Kevin Großkreutz ihn damit provoziert? Fußballer können ja so grausam sein...

14:51 Uhr

Blitzinterview mit Jermaine Jones. »Wann schlagen sie zu?« – Antwort: »Wenn ich will.« Nur durch solch gangstamäßige Selbstermächtigung zieht man bei diesem Wahnsinnsturnier einen Hering vom Teller. Warum leckt ein Hund sich die Eier? Weil er es kann!

14:39 Uhr

Die ersten Stimmen werden laut, dass unser Herumgereite auf der Klinsi-Jogi-Beziehung gewaltig nerve. Und uns erst! Also gut. Widmen wir uns einem anderen Protagonisten des Spiels mit transatlantischem Hintergrund: Jermaine Jones! Der in Frankfurt geborene US-Boy ist der einzige Mann bei dieser WM, dem zuzutrauen ist, beim Stand von 1:1 in der 89. Minuten wegen eines Frustfouls vom Platz zu fliegen. Ein Mann also nach unserem Geschmack. Wann wechselt Kevin Großkreutz sich selbst ein?

13:24 Uhr

Jetzt wird es unübersichtlich. Wie der DFB soeben bekannt gibt, hat sich auch Jürgen Klinsmann als Gastredner in der deutschen Kabine angemeldet. Thema: »Positive Aggressivität ist die neue schlechte Laune«. Im Gegenzug spricht Joachim Löw zu den US-Boys über den Schwarzwald als »destination for honeymoon.« 

13:19 Uhr

Eat this, Hulk: Wie der DFB soeben bekannt gibt, gibt David Hasselhoff heute vor dem Spiel in der deutschen Kabine ein Motivationskonzert. Zu der Zeile »Isch hab disch lieb, und isch will disch immer lieb haben« soll der Mannschaftskreis gebildet werden.

13:13 Uhr

Erst nach zwanzigmaligem Studium des Hogan-Videos ist mir aufgefallen: In Sekunde 41 bekommt er eine SMS, deutlich hörbar. Ist sie von Jogi? Gibt es also doch Absprachen? »Lieber Herr Hogan. Wir machen alles wie besprochen. Gut Sport, Ihr Bundestrainer Joachim Löw. PS: Ich hab sie damals immer auf Tele5 geguckt. Das war doch echt, oder?«

13:06 Uhr

Und noch eine schlechte Nachricht: Hulk Hogan, der Deutschen beliebtester Blondschopf, seit Klinsi sie im Stich gelassen hat, wird nun auch noch abtrünnig. In einem Propagandafilmchen grunzt der Muskelberg: »The USA-Soccer-Team is gonna wipe out Germany!« Wahrscheinlich per Gorilla-Press oder Elbow-Smash. Ist das schrecklich. Jetzt kann uns eigentlich nur noch eine Videobotschaft von Manfred Wolke retten: »Janz ruhich, Jogi. Det looft. Du bist zwei Runden vorne! Det looooft.«

12:58 Uhr

Guten Tag, liebe Fans. Kaum bin ich erwacht aus feuchten Träumen, erreicht mich eine Mail mit folgendem Betreff: »Machen Deutschlandspiele geil?« Ich würde ja instinktiv sagen: Kommt aufs Ergebnis an. Doch die Libido der Schland-Fans scheint sich von dieser Arithmetik entkoppelt zu haben, wie die Mail, die vom Vermarkter einer Dating-App stammt, enthüllt: »Die Flirtkurve während des Spiels Deutschland gegen Ghana zeigt im Verlauf ein typisches WM-W.« Das typische WM-Weh? Früher nannten wir so den Liebeskummer nach dem Viertelfinal-Aus, den wir mit Bier bekämpfen. Heute ist es die ständige existenzielle Leere, die mit Sex zugespachtelt wird. Jetzt bin ich für Griechenland.

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